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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Koch&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Einwanderungsbild im Stefan-Jäger-Haus'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung waren die Räumlichkeiten im [[Stefan-Jäger-Gedenkhaus]] voller Neugieriger. Sie alle wollten das [[Einwanderungsbild]] unseres Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] sehen. Unter den anwesenden Ehrengästen war auch der Parlamentarier für die deutsche Minderheit Ovidiu Ganţ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass der 50-jährigen Wiederkehr des Todestages und der 135-jährigen Wiederkehr der Geburt von [[Stefan Jäger]], hat die HOG Hatzfeld im Rahmen dieser Kulturtage dem Gedenkhaus eine Kopie des [[Einwanderungsbildes]] geschenkt, eine Farbkopie auf Leinwand, in Originalgröße, die jetzt im Korridor des Hauses einen würdigen Platz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maria Schulz]], die Leiterin des Gedenkhauses, erinnerte in wenigen Worten an das Leben und Schaffen des Malers, präsentierte dann das neu erschienene viersprachige (rumänisch, deutsch, englisch, ungarisch) Buch „Moşteniri - Kulturerbe, Traditionen und Bräuche der Banater Schwaben in den Bildern von Stefan Jäger&amp;quot; und machte noch auf die zu diesem Anlass neu ausgestellten Originalgemälde des Malers aufmerksam. Ovidiu Ganţ wies dann auf die Bedeutung des [[Einwanderungsbildes]] hin, das für den Anfang unserer etwa 250-jährigen Geschichte im Banat steht und lobte die HOG für ihren unermüdlichen Einsatz in der alten Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der HOG-Vorsitzende [[Josef Koch]] das Einwanderungsbild offiziell übergab, erinnerte er daran, dass das Gedenkhaus erst durch die Initiative der Landsmannschaft und mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Bayern und der Stadt Hatzfeld gebaut und im April 1996 neu eröffnet wurde. Aber auch, dass in den letzten beiden Jahren (2010, 2011) die HOG Hatzfeld, mit kompetenter Unterstützung durch das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm, sowohl das Atelier des Künstlers als auch die beiden ethnografischen Räume neu gestaltet und eingerichtet hat. Nach der Übergabe des [[Einwanderungsbildes]] an die [[Gedenkstätte]] wurde noch eine weitere HOG-Spende überreicht, und zwar 50 Exemplare der Künstlermonografie „Skizzen, Studien und Entwürfe&amp;quot; von [[Prof. Karl-Hans Gross]]. Der Erlös aus dem Verkauf der Bücher verbleibt dem Jäger-Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwanderungsbild im Stefan-Jäger-Haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung waren die Räumlichkeiten im Stefan-Jäger-Gedenkhaus voller Neugieriger. Sie alle wollten das Einwanderungsbild unseres Schwabenmalers Stefan Jäger sehen. Unter den anwesenden Ehrengästen war auch der Parlamentarier für die deutsche Minderheit Ovidiu Ganţ.&lt;br /&gt;
Aus Anlass der 50-jährigen Wiederkehr des Todestages und der 135-jährigen Wiederkehr der Geburt von Stefan Jäger, hat die HOG Hatzfeld im Rahmen dieser Kulturtage dem Gedenkhaus eine Kopie des Einwanderungsbildes geschenkt, eine Farbkopie auf Leinwand, in Originalgröße, die jetzt im Korridor des Hauses einen würdigen Platz gefunden hat.&lt;br /&gt;
Maria Schulz, die Leiterin des Gedenkhauses, erinnerte in wenigen Worten an das Leben und Schaffen des Malers, präsentierte dann das neu erschienene viersprachige (rumänisch, deutsch, englisch, ungarisch) Buch „Moşteniri - Kulturerbe, Traditionen und Bräuche der Banater Schwaben in den Bildern von Stefan Jäger&amp;quot; und machte noch auf die zu diesem Anlass neu ausgestellten Originalgemälde des Malers aufmerksam. Ovidiu Ganţ wies dann auf die Bedeutung des Einwanderungs-bildes hin, das für den Anfang unserer etwa 250-jährigen Geschichte im Banat steht und lobte die HOG für ihren unermüdlichen Einsatz in der alten Heimat.&lt;br /&gt;
Bevor der HOG-Vorsitzende Josef Koch das Einwanderungsbild offiziell übergab, erinnerte er daran, dass das Gedenkhaus erst durch die Initiative der Landsmann-schaft und mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Bayern und der Stadt Hatzfeld gebaut und im April 1996 neu eröffnet wurde. Aber auch, dass in den letzten beiden Jahren (2010, 2011) die HOG Hatzfeld, mit kompetenter Unterstützung durch das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm, sowohl das Atelier des Künstlers als auch die beiden ethnografischen Räume neu gestaltet und eingerichtet hat. Nach der Übergabe des Einwanderungsbildes an die Gedenkstätte wurde noch eine weitere HOG-Spende überreicht, und zwar 50 Exemplare der Künstlermonografie „Skizzen, Studien und Entwürfe&amp;quot; von Prof. Karl-Hans Gross. Der Erlös aus dem Verkauf der Bücher verbleibt dem Jäger-Haus.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
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 |AutorName           = Koch  &lt;br /&gt;
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 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Auszug)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Neueröffnung im Stefan-Jäger-Haus'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfreulich viele Kunstliebhaber, darunter auch einige aus den umliegenden Nachbardörfern, eine kleinere Gruppe sogar aus Sanktanna, wollten am Samstagnachmittag bei der [[Wiedereröffnung]] der zwei neugestalteten ethnografischen Räume dabeisein. [[Maria Schulz]], die Leiterin des [[Jäger-Hauses]], Bürgermeister Kaba und der HOG-Vorsitzende [[Josef Koch]] legten in ihren kurzen Reden großen Wert auf die Tatsache, dass diese ethnografischen Räume nur Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem [[Stefan-Jäger-Haus]], der Stadt Hatzfeld, dem DZM Ulm, dem Banater Museum und der HOG Hatzfeld renoviert und neu gestaltet werden konnten. Die zwei Räume wurden rechtzeitig renoviert, gesäubert und gestrichen, alle Exponate ausgebessert und gründlich gereinigt und danach wieder ausgestellt. Die erklärenden Texte sind jetzt alle einheitlich und zweisprachig (rumänisch und deutsch) gestaltet und gut sichtbar angebracht. Viele ältere Besucher fühlten sich im sogenannten „Paradizimmer“, der guten Stube, in ihre Kindheit zurückversetzt. Möbelstücke und ihre Anordnung im Raum ließen schöne, längst vergessen geglaubte Erinnerungen wach werden. Im breiten Korridorbereich des [[Jäger-Hauses]] war eine Ausstellung junger Maler und mehrere von Kindern gemalte typisch rumänische Heiligenbilder, die sogenannten „Icoane“, zu bestaunen. Diese stammten von Mitgliedern der Kinderkunstschule „Chip de Inger“ (Engelsgesicht). So gut wie alle Anwesenden nutzten die Gelegenheit und besichtigten im Anschluss an die Neueröffnung die [[Stefan-Jäger-Ausstellung]] im ehemaligen Atelier des Künstlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renate M. K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Koch&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagnachmittag war das [[Stefan-Jäger-Haus]] Treffpunkt all jener, die bei der [[Wiedereröffnung]] der renovierten und modernisierten [[Ausstellungsräume]] dabeisein wollten. Diese geglückte Maßnahme war ein Gemeinschaftswerk, an der das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) Ulm, das Banater Museum Temeswar, die Stadt Hatzfeld und nicht zuletzt die HOG Hatzfeld beteiligt waren. So hat schon vor gut einem Jahr die HOG das DZM Ulm ersucht, bei der Neugestaltung der Ausstellungsräume behilflich zu sein. Dieses Ansuchen wurde nach einer Bestandsaufnahme und eingehender Prüfung wohlwollend von Kulturreferentin Dr. Swantje Volkmann und Martin Rill (Mitarbeiter des DZM Ulm) unterstützt, die auch alle Arbeiten bis zu ihrem Abschluss begleiteten. Kurzansprachen zur Wiedereröffnung kamen von Bürgermeister [[Kaba Gabor]], der sich erfreut zeigte, dass nun sowohl die Räumlichkeiten wie auch die Ausstellung selbst dem neuesten Stand entsprächen. Ebenso lobte er die geglückte Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem DZM Ulm, dem Banater Museum Temeswar und der HOG Hatzfeld, der es in erster Linie zu verdanken sei, dass diese Arbeiten durchgeführt wurden. Daran anschließend bemerkte der Direktor des Banater Museums, [[Dan Ciubotaru]], dass auch die Temeswarer Museumsleitung ein großes Interesse daran habe, die Werke bedeutender Banater Künstler unter den bestmöglichen Bedingungen aufzubewahren und der Öffentlichkeit zu zeigen. Einer davon ist nun mal auch [[Stefan Jäger]], und das Museum in Temeswar ist froh und stolz, im Besitz mehrerer [[Jäger-Gemälde]] zu sein. Diese Aussage griff [[Josef Koch]], der HOG-Vorsitzende, auf und erinnerte daran, dass man 2012 ein Stefan-Jäger-Jahr begehen kann, und zwar sind es dann 50 Jahre seit dem Tode des Künstlers. Dies wäre doch eine einmalige Gelegenheit, zu diesem Anlass eine große [[Stefan-Jäger-Ausstellung]] in [[Hatzfeld]] zu präsentieren. Eine erneute Zusammenarbeit biete sich doch an nach den diesmal gemachten guten Erfahrungen. Direktor Ciubotaru sagte darauf hin die volle Unterstützung seines Museums zu. Nach diesem offiziellen Teil und dem Durchschneiden eines an der Eingangstür befestigten Trikolorebandes bat die Leiterin des Hauses, [[Maria Schulz]], alle Anwesenden, die neu gestalteten Räumlichkeiten zu betreten. Schon nach den ersten Eindrücken waren alle von den vorgenommen Veränderungen begeistert und voll des Lobes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blick in den Eingangsbereich der Stefan-Jäger-Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
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		<title>ART:0848 - Hatzfelder Tage 2010</title>
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		<updated>2015-02-15T15:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Koch  |AutorVorname        = Renate M.  |Aufsatztitel        = Hatzfelder Tage 2010 (2)  |Zeitungstitel …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Koch&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Renate M.&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagnachmittag war das [[Stefan-Jäger-Haus]] Treffpunkt all jener, die bei der [[Wiedereröffnung]] der renovierten und modernisierten [[Ausstellungsräume]] dabeisein wollten. Diese geglückte Maßnahme war ein Gemeinschaftswerk, an der das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) Ulm, das Banater Museum Temeswar, die Stadt Hatzfeld und nicht zuletzt die HOG Hatzfeld beteiligt waren. So hat schon vor gut einem Jahr die HOG das DZM Ulm ersucht, bei der Neugestaltung der Ausstellungsräume behilflich zu sein. Dieses Ansuchen wurde nach einer Bestandsaufnahme und eingehender Prüfung wohlwollend von Kulturreferentin Dr. Swantje Volkmann und Martin Rill (Mitarbeiter des DZM Ulm) unterstützt, die auch alle Arbeiten bis zu ihrem Abschluss begleiteten. Kurzansprachen zur Wiedereröffnung kamen von Bürgermeister [[Kaba Gabor]], der sich erfreut zeigte, dass nun sowohl die Räumlichkeiten wie auch die Ausstellung selbst dem neuesten Stand entsprächen. Ebenso lobte er die geglückte Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem DZM Ulm, dem Banater Museum Temeswar und der HOG Hatzfeld, der es in erster Linie zu verdanken sei, dass diese Arbeiten durchgeführt wurden. Daran anschließend bemerkte der Direktor des Banater Museums, [[Dan Ciubotaru]], dass auch die Temeswarer Museumsleitung ein großes Interesse daran habe, die Werke bedeutender Banater Künstler unter den bestmöglichen Bedingungen aufzubewahren und der Öffentlichkeit zu zeigen. Einer davon ist nun mal auch [[Stefan Jäger]], und das Museum in Temeswar ist froh und stolz, im Besitz mehrerer [[Jäger-Gemälde]] zu sein. Diese Aussage griff [[Josef Koch]], der HOG-Vorsitzende, auf und erinnerte daran, dass man 2012 ein Stefan-Jäger-Jahr begehen kann, und zwar sind es dann 50 Jahre seit dem Tode des Künstlers. Dies wäre doch eine einmalige Gelegenheit, zu diesem Anlass eine große [[Stefan-Jäger-Ausstellung]] in [[Hatzfeld]] zu präsentieren. Eine erneute Zusammenarbeit biete sich doch an nach den diesmal gemachten guten Erfahrungen. Direktor Ciubotaru sagte darauf hin die volle Unterstützung seines Museums zu. Nach diesem offiziellen Teil und dem Durchschneiden eines an der Eingangstür befestigten Trikolorebandes bat die Leiterin des Hauses, [[Maria Schulz]], alle Anwesenden, die neu gestalteten Räumlichkeiten zu betreten. Schon nach den ersten Eindrücken waren alle von den vorgenommen Veränderungen begeistert und voll des Lobes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
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		<title>ART:0840 - Im Herzen blieb er immer Hatzfelder</title>
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		<updated>2015-02-15T15:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Koch&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Josef&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Im Herzen blieb er immer Hatzfelder&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  =&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         = 16. Ausgabe 2009&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2009&lt;br /&gt;
 |Seite               = 165-166&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Zum Ableben von Josef Schira'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Weihnachtszeit 2007 teilte mir Josef Schira mit, dass er und seine Frau Anna sich entschlossen haben, unserer Heimatortsgemeinschaft ein Gemälde von [[Stefan Jäger]] zu schenken. Gebunden war diese Schenkung aber an die Bedingung, das Gemälde dem [[Stefan-Jäger-Gedenkhaus]] in [[Hatzfeld]] als Leihgabe zu überlassen, um es dort im Atelier des Künstlers für die Öffentlichkeit auszustellen. Der HOG-Vorstand hat dieser Vorgabe zugestimmt und so wird dieses Gemälde, während der diesjährigen Hatzfelder Tage (14. - 16. August 2009) dem [[St. Jäger-Haus]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Gemälde aus dem Jahr 1931 handelt es sich um ein etwa 25 x 40 cm großes Portrait (Öl auf Karton) unseres Landsmannes [[Prof. Peter Heinrich]] (geb. am 14. 02.1890 in Hatzfeld, gest. am 28. 10. 1944 in Großbetschkerek). Leider war es Josef Schira nicht mehr vergönnt, das Gemälde persönlich zu übergeben, denn völlig überraschend verstarb er, nach einem langen und bis zum letzten Augenblick erfüllten Leben, am 12. April 2008 im Konstanzer Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimatortsgemeinschaft und alle, die das Werk unseres Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] schätzen und bewundern, sagen den Eheleuten Anna und Josef Schira für diese großzügige Spende aufrichtig Danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Josef Schira (geb. 3.11. 1912 in Hatzfeld) verlor unsere Heimatortsgemeinschaft eines seiner verdienstvollsten und aktivsten Mitglieder. Obwohl er schon 1940 Hatzfeld verlassen musste, blieb er seinem Geburtsort und seinen Landsleuten immer treu und tief verbunden. So war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass er sich nach der Kriegsgefangenschaft, dem Wiederfinden seiner 1944 geflohenen Familie und dem Umzug nach Überlingen, schon 1950 der Landsmannschaft anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald suchte Josef Schira den Kontakt zu seinen Hatzfelder Landsleuten, die zum Großteil in Bayern und Österreich eine neue Heimat fanden. So ist es nicht verwunderlich, dass das Ehepaar Schira regelmäßig an den Hatzfelder Treffen teilnahm, seit deren Anfängen in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur dabei sein war für Josef Schira zu wenig. Er wollte etwas bewegen. So gehörte er zu den Gründungsmitgliedern unserer Hatzfelder Heimatortsgemeinschaft, war maßgeblich am Erscheinen des Heimatbuches beteiligt - für das er mehrere Beiträge schrieb - und war bis zuletzt Mitarbeiter des Heimatblattes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um unsere HOG und unsere Landsleute erhielt Josef Schira im Laufe der Jahre mehrere Auszeichnungen: die Verdienstnadel der Landsmannschaft der Donauschwaben, den Ehrenbrief der Landsmannschaft der Banater Schwaben und die Ehrenurkunde unserer Heimatortsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle dürfen uns glücklich schätzen, den Menschen Josef Schira gekannt zu haben und möchten uns für sein, der Gemeinschaft dienendes Wirken bedanken. Wir werden ihn lange in unserem Gedächtnis bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Namen des HOG-Vorstandes Josef Koch''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Das Jäger-Gemälde von Prof. Peter Heinrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Josef und Anna Schira, die Spender des Porträtgemäldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schenkung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE: Prof. Peter Heinrich}}&lt;br /&gt;
{{Bilddaten&lt;br /&gt;
|Katalognummer    = 0612&lt;br /&gt;
|Bildpfad         = WK_612.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Prof. Peter Heinrich&lt;br /&gt;
|Kategorie1       = Porträte (Bildnisse)&lt;br /&gt;
|Kategorie2       = Bekanntenkreis&lt;br /&gt;
|Kategorie3       = Porträtstudien&lt;br /&gt;
|Entstehungsjahr  = &lt;br /&gt;
|Breite           = 27&lt;br /&gt;
|Hoehe            = 39&lt;br /&gt;
|Maltechnik       = Öl&lt;br /&gt;
|Signatur         = St.Jäger (links unten)&lt;br /&gt;
|sicher           = 0&lt;br /&gt;
|Besitzervorname  = &lt;br /&gt;
|Besitzername     = &lt;br /&gt;
|Besitzeradresse  = &lt;br /&gt;
|Besitzerplz      = &lt;br /&gt;
|Besitzerort      = &lt;br /&gt;
|Besitzertelefon  = &lt;br /&gt;
|Kommentar        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Porträt &amp;quot;Prof. Peter Heinrich&amp;quot; (Öl auf Karton, 25 x 40 cm)(geb. am 14. 02.1890 in Hatzfeld, gest. am 28. 10. 1944 in Großbetschkerek) entstand 1931.&lt;br /&gt;
Das Hatzfelder Ehepaar Josef (*1912-2008) und Anna Schira schenkte dieses Gemälde der HOG-Hatzfeld, knüpfte daran die Bedingung, dass es als Leihgabe im Stefan Jäger Gedenk- und Begegnungshaus Hatzfeld ausgestellt und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reproduktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwähnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinrich, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträte (Bildnisse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bekanntenkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtstudien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
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		<title>ART:0840 - Im Herzen blieb er immer Hatzfelder</title>
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		<updated>2015-02-15T15:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Aufsatz  |AutorName           = Koch  |AutorVorname        = Josef  |Aufsatztitel        = Im Herzen blieb er immer Hatzfelder  |Herausg…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Koch&lt;br /&gt;
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 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
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 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         = 16. Ausgabe 2009&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2009&lt;br /&gt;
 |Seite               = 165-166&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Zum Ableben von Josef Schira'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Weihnachtszeit 2007 teilte mir Josef Schira mit, dass er und seine Frau Anna sich entschlossen haben, unserer Heimatortsgemeinschaft ein Gemälde von [[Stefan Jäger]] zu schenken. Gebunden war diese Schenkung aber an die Bedingung, das Gemälde dem [[Stefan-Jäger-Gedenkhaus]] in [[Hatzfeld]] als Leihgabe zu überlassen, um es dort im Atelier des Künstlers für die Öffentlichkeit auszustellen. Der HOG-Vorstand hat dieser Vorgabe zugestimmt und so wird dieses Gemälde, während der diesjährigen Hatzfelder Tage (14. - 16. August 2009) dem [[St. Jäger-Haus]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Gemälde aus dem Jahr 1931 handelt es sich um ein etwa 25 x 40 cm großes Portrait (Öl auf Karton) unseres Landsmannes [[Prof. Peter Heinrich]] (geb. am 14. 02.1890 in Hatzfeld, gest. am 28. 10. 1944 in Großbetschkerek). Leider war es Josef Schira nicht mehr vergönnt, das Gemälde persönlich zu übergeben, denn völlig überraschend verstarb er, nach einem langen und bis zum letzten Augenblick erfüllten Leben, am 12. April 2008 im Konstanzer Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimatortsgemeinschaft und alle, die das Werk unseres Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] schätzen und bewundern, sagen den Eheleuten Anna und Josef Schira für diese großzügige Spende aufrichtig Danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Josef Schira (geb. 3.11. 1912 in Hatzfeld) verlor unsere Heimatortsgemeinschaft eines seiner verdienstvollsten und aktivsten Mitglieder. Obwohl er schon 1940 Hatzfeld verlassen musste, blieb er seinem Geburtsort und seinen Landsleuten immer treu und tief verbunden. So war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass er sich nach der Kriegsgefangenschaft, dem Wiederfinden seiner 1944 geflohenen Familie und dem Umzug nach Überlingen, schon 1950 der Landsmannschaft anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald suchte Josef Schira den Kontakt zu seinen Hatzfelder Landsleuten, die zum Großteil in Bayern und Österreich eine neue Heimat fanden. So ist es nicht verwunderlich, dass das Ehepaar Schira regelmäßig an den Hatzfelder Treffen teilnahm, seit deren Anfängen in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur dabei sein war für Josef Schira zu wenig. Er wollte etwas bewegen. So gehörte er zu den Gründungsmitgliedern unserer Hatzfelder Heimatortsgemeinschaft, war maßgeblich am Erscheinen des Heimatbuches beteiligt - für das er mehrere Beiträge schrieb - und war bis zuletzt Mitarbeiter des Heimatblattes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um unsere HOG und unsere Landsleute erhielt Josef Schira im Laufe der Jahre mehrere Auszeichnungen: die Verdienstnadel der Landsmannschaft der Donauschwaben, den Ehrenbrief der Landsmannschaft der Banater Schwaben und die Ehrenurkunde unserer Heimatortsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle dürfen uns glücklich schätzen, den Menschen Josef Schira gekannt zu haben und möchten uns für sein, der Gemeinschaft dienendes Wirken bedanken. Wir werden ihn lange in unserem Gedächtnis bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Namen des HOG-Vorstandes Josef Koch''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schenkung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0440_-_Neuigkeiten_aus_Hatzfeld&amp;diff=7769</id>
		<title>ART:0440 - Neuigkeiten aus Hatzfeld</title>
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		<updated>2015-02-15T15:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Koch  |AutorVorname        = Josef  |Aufsatztitel        = Neuigkeiten aus Hatzfeld  |Zeitungstitel     …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Koch&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Josef&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Neuigkeiten aus Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 38&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 19&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.10.1993&lt;br /&gt;
 |Seite               = 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl unserer deutschen Landsleute in [[Hatzfeld]] nimmt zwar nicht zu, aber immer wieder lassen sie von sich hören. Beim großen Schwabentreffen in Temeswar am 16. Mai 1993, anläßlich der 275-Jahr-Feier der Ansiedlung der ersten Deutschen im Banat, war auch eine größere Gruppe unserer Landsleute zugegen. An allen drei Festtagen hat der Schulbus des Forums Teilnehmer nach Temeswar gefahren. Den Höhepunkt bildete am Sonntag der große Trachtenaufmarsch. An diesem Umzug hat auch die deutsche Trachtengruppe aus Hatzfeld, bestehend aus 9 Paaren, teilgenommen. Ganz stolz waren die Mädchen und Jungen in ihren schönen Hatzfelder Trachten. Begleitet wurde die Trachtengruppe von Käthe Theissen (Kindergärtnerin) und [[Hans Jirkovski]], Vorsitzender des Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sonst ist im Forum immer etwas los, nichts Weltbewegendes, aber die Türen stehen allen Mitgliedern immer offen, ob Bibliothek, Fernseh-. und Computerraum. Auch hat das Forum wieder zwei Pilgerfahrten (August, September) nach Maria-Radna organisiert. Seit Anfang September gibt es auch eine rege Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Gilt es doch den Bestand der deutschen Klassen und des Kindergartens zu sichern. Auch die Anfahrt der deutschen Schüler aus den Nachbarortschaften nach Hatzfeld muß klappen. Eines der großen Probleme ist aber auch weiterhin der Mangel an qualifizierten deutschen Lehrern. Ob sich wohl nichts ändern läßt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[„Stefan-Jäger-Haus“]] (Eckhaus) wurde in den Sommermonaten abgerissen, und an seine Stelle wird eine [[&amp;quot;Stefan-Jäger-Begegnungsstätte&amp;quot;]] neu erbaut. Die Werkstatt des Malers dagegen, d. h. die gewesene [[„Jäger-Ausstellung“]], wurde schon ganz untermauert und mit Putz versehen. Hier soll später wieder eine „Jäger-Ausstellung“ eröffnet werden. Diese Baumaßnahmen konnten nur dank der Landsmannschaft der Banater Schwaben durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unseren Hatzfelder Landsleuten wünschen wir auch weiterhin viele und schöne gemeinsame Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K. Sepp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0642_-_Der_Maler_der_Donauschwaben&amp;diff=7669</id>
		<title>ART:0642 - Der Maler der Donauschwaben</title>
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		<updated>2015-02-15T10:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Just&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hans Matthias&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Der Maler der Donauschwaben &lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 52&lt;br /&gt;
 |Nummer              =&lt;br /&gt;
 |Datum               = 03.06.2002&lt;br /&gt;
 |Seite               = 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jäger zum 125. Geburtstag und 40. Todestag'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai wurde in [[Hatzfeld]] (rum. Jimbolia) mit inländischer und ausländischer Beteiligung der 125. Geburtstag des Schwabenkünstlers [[Stefan Jäger]] feierlich begangen. Zu diesem Anlass wurde auch eine [[Kunstmappe]] mit 14 Reproduktionen der bedeutendsten Werke, die fürs Einrahmen gedacht sind, sowie zwei Jubiläums-[[Ansichtskarten]] ([[Neckerei]] und [[Kirchgang]]) im Temeswarer Mirton Verlag herausgebracht, mit finanzieller Unterstützung des Minderheitenrates der rumänischen Regierung, des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat und der Stefan Jäger-Stiftung von Temeswar. Hinzu kommt noch ein interessantes Buch, verfasst von [[Hans und Maria Schulz]]. In diesem wird zum ersten Mal die Beziehung des Heimatmalers zur religiösen Thematik geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biographie des Künstlers, die der bekannte Banater Arzt und Jäger-Verehrer [[Dr. Peter Pink]] aus Albrechtsflor 1/ vor fünf Jahrzehnten verfasste, ist zu entnehmen, dass [[Stefan Jäger]] ein grandioses Denkmal für das Donauschwäbische Brauchtum setzte, das wie ein „Felsen stehen bleibt, auch wenn die Banater Schwaben in diesem Völkermeer untergehen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] liebte seine Banater Scholle mit seinen Donauschwaben, die er, unterwegs mit seinen beiden Freunden, Schuldirektor Professor [[Eduard Böss]] und [[Dr. Peter Pink]], in der Heide und Hecke skizzierte und nachher auf die Leinwand malte. Die Ehefrau 2/ von Professor Böss hatte öfter den Maler bekrittelt, weil das dreiblättrige Kleeblatt sich samstags auf den Weg machte und erst montags wiederkam, immer mit einem schmucken Feldblümenstrauß, der aber zuerst ins Atelier wanderte, und erst Tage nachher der Frau Schuldirektorin überreicht wurde. Die Enkelin Dagmar Böss schilderte diese Ausfahrten auf Schusters Rappen vorzüglich und bildhaft in einer Reportage „Das Wandern ist des Malers Lust&amp;quot;, die in den sechziger Jahren in der Zeitung „Die Wahrheit&amp;quot; erschienen ist, und damals viel Aufsehen erregte. Der Bürstenabzug wurde der Gedenkstätte übergeben, scheint aber entwendet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kunstmaler auf die Welt kam, gab es zwei Ortschaften namens [[Tschene]], eine von Serben, die andere von Deutschen und Kroaten besiedelt, die später zusammengeschlossen wurden. Die deutsche Minderheit stellte die Mehrzahl der Handwerker von Tschene (rum. Cenei). Zu ihnen gehörte auch der Vater des Malers, der Barbier und Feldscher [[Franz Jäger]], der in Budapest sein Fach erlernt hatte. In der damaligen Zeit hatte der Feldscher (Sanitäter), neben seinem Barbierfach, auch erste Hilfe zu leisten, zur Ader zu lassen, Blutegel aufzusetzen, Zähne zu ziehen, Wunden zu heilen und Gelenkverrenkungen einzurichten. Dementsprechend nannten ihn die Landsleute auch „Chirurg-Arzt-Stellvertreter&amp;quot;. Eine Persönlichkeit, die zu den Intellektuellen der Gemeinde zählte, eben weil er sich auch der deutschen Schriftsprache bediente und sich nach städtischer Art kleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Einfluss auf Stefan Jäger hatte seine Mutter [[Margareta 3/ geborene Schuller]] aus Billed. Sie nahm ihn gern auf Besuche mit oder auch wenn sie im Winter eine Spinnstube aufsuchte. Wie schön kann es dort gewesen sein, als man beim gleichmäßigen Surren der Spinnräder wunderbare alte Volkslieder sang, Märchen erzählte und zur Abwechslung manchmal auch gruselige Hexen- und Räubergeschichten zum Besten gab. Seine gutherzige Mutter machte ihren Sohn schon in seinen jungen Jahren aufmerksam auf die bunten, farbenfrohen schwäbischen Trachten. Sie war es auch, die ihm den Sinn der alten ehrwürdigen Sitten beibrachte, deren es recht viele im Banat gab. Sie nahm ihn auch mit zu Familienfesten wie Taufe, Firmung, Konfirmation sowie verschiedenen Volksfesten, wie das Kirchweihfest, Erntedank und Letztfasching. Die Mutter machte ihren Sohn auch aufmerksam auf den Stil der althergebrachten schwäbischen Möbel mit ihren wunderbaren Verzierungen an den Stuhllehnen, Familientruhen, auf das Zapfenbrett, das in keiner donauschwäbischen Familie fehlte, und auf die geschnitzten Holzeinlagen an Schränken. Man kann mit Recht behaupten, dass seine Mutter ihm, dem großen Schwabenmaler, die künstlerische Veranlagung in die Wiege legte. Selbst die Glasmalerei des Altars im Paradezimmer, dessen Mittelstück das heilige Grab war und die bunt bemalten Teller auf dem Zapfenbrett sollten seiner Aufmerksamkeit nicht entgehen; dies alles wird später Stefan Jäger auf seinen hunderten [[Skizzen]] und Malereien festhalten und seinen Landsleuten vermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freund und Biograph Dr. Peter Pink beschreibt mit Würde und rigoroser Genauigkeit die Jugendjahre des Künstlers, wie er sich mit den schwäbischen und kroatischen Schulkameraden in den Ferien in dem großen [[Ried]] an der alten Bega tummelte, wo Stefan Jäger die „vielseitige, artenreiche Pflanzenwelt und Kleintierwelt&amp;quot; erkundete und bewunderte. Dieser Ried war Überbleibsel eines großen Sumpfes aus der Ansiedlungszeit und hatte nicht zu Unrecht etwas Geheimnisvolles, das die Entwicklung der Fantasie der Jugendlichen beflügelte. Es prägte sich dem kleinen Stefan ganz besonders gut ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule in Tschene kam Stefan Jäger nach Temeswar, wo er die [[Bürgerschule]] von Professor [[Wiesner]] besuchte. In der Metropole des Banats interessierten den jungen Eleven die historischen Baulichkeiten wie das [[Hunyadekastell]], die alten [[Festungsmauern]], die [[Siebenbürger-Kaserne]], das mächtige Dikasterialgebäude, der von Erlach von Fischer erbaute Dom, die Patrizierhäuser von Alt-Temeswar, die Randviertel, und nicht zuletzt das bunte Treiben der 16 verschiedenen Nationalitäten sowie die verschiedenen österreich-ungarischen Militäreinheiten. Mit 14 Jahren kam Stefan Jäger nach [[Szeged]], um seine Mittelschulausbildung an der dortigen sechsklassigen Ungarischen [[Bürgerschule]] abzuschließen und gleichzeitig seine mangelhaften Kenntnisse in der ungarischen Sprache zu vervollkommnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Moment der Szegediner Lehrjahre liegt für den weiteren Werdegang Stefan Jägers darin, dass sein Zeichenlehrer [[Obendorf]] aus dem Burgenland seine künstlerische Begabung erkannte und ihm durch treffsichere Ratschläge die Richtung wies, in der er zu gehen hatte in seiner künstlerischen Laufbahn. Im Jahre 1895 begann der Heimatmaler in [[Budapest]] eine vierjährige Fachausbildung als Künstlereleve an der Königlichen Ungarischen Landeszeichenschule und Zeichenpräparandie in der Abteilung für Bildende Kunst. Nachher unternahm er [[Studienreisen]] nach Österreich, Italien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger erwähnt folgendes in seinem Lebenslauf: ''„Als Banater Kind begann ich meine Tätigkeit in der engeren Heimat, doch bald wurde meine Arbeit durch den Weltkrieg unterbrochen und ich musste denselben von 1914 bis 1918 auch mitmachen. Nach meiner Rückkehr ließ ich mich in Hatzfeld nieder und verblieb hier bis jetzt. Meine Mutter, als adoptiertes Kind erbte wohl einen Feldbesitz, jedoch dieser war derart verschuldet, dass er baldigst verkauft werden musste. Dies trug dazu bei, dass ich nachher meine Ausbildung in Budapest auf Grund eines Armutszeugnisses drei Jahre hindurch als Freischüler vollenden konnte.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der kompetenten Anleitung von Professor [[Bartolomeusz Szekely]] - Schöpfer großer historischer Gemälde - und Professor [[Eduard Ballo]], ein bekannter und berühmter Porträtist, reifte Stefan Jäger zu einer Kunstauffassung und Kunstpraxis heran, die durch die Achtung vor der Realität des Menschlichen und Gegenständlichen gekennzeichnet war und ihn zeitlebens davor bewahrte, sich in malerischen Ausflügen jenseits des einwandfrei Wirklichen zu ergehen und das Leben zum Spielzeug der Phantasie zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Studienzeit in Budapest hatte sich Stefan Jäger das erste Jahr buchstäblich durchgehungert. Es ist öfter vorgekommen, dass der Hunger ihn auf den einen oder anderen Marktplatz trieb, sein schmales Taschengeld reichte aber nur, um sich eine „uborka&amp;quot; (Gurke) zu kaufen, die er sofort vertilgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Kunstmaler Stefan Jäger kam rasch zur Einsicht, dass er aus seinem allzu bescheidenen Heimatort und seinen noch geringeren Liebhaberkreis den großen Sprung in die weite Welt wagen musste, einerseits um nicht auch weiterhin mit materiellen Schwierigkeiten kämpfen zu müssen, vor allem aber, um seine künstlerische Weiterbildung zu ermöglichen. Da kam ihm eine gute alte Bekanntschaft zu Hilfe, der Leiter einer Budapester Kunstwarenhandlung namens [[Almasy]], der sich mit Vorliebe mit dem Verkauf von Bildern befasste und der die Werke von Stefan Jäger besonders schätzte (weil sie ihm eine Stange Geld einbrachten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1906 bekam Jäger den wichtigsten Auftrag seines Lebens, [[„Die Einwanderung der Schwaben in das Banat&amp;quot;]] zu malen, ein Triptychon, sein Hauptwerk; Es wurde im Jahre 1910 in der Gemeinde Gertianosch enthüllt. Zurzeit befindet sich das [[„Einwanderungsbild&amp;quot;]] im Foyer des [[Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses]] in Temeswar auf der Gheorghe-Lazar-Straße Nr. 10 -12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger war niemals Mitglied einer politischen Partei, aber man wurde auf ihn, den schwäbischen Kunstmaler, immer mehr aufmerksam, obzwar er niemals in der Öffentlichkeit auftrat. Im Gegenteil, man kann behaupten, er blühte wie ein Veilchen im Verborgenen. Viele Hatzfelder Intelligenzler meinten - darunter auch der Heimatdichter [[Peter Jung]] - sie wurden erst nach dem Ende des Ersten Weitkrieges darauf aufmerksam, dass der „zurückgezogene&amp;quot; Kunstmaler Stefan Jäger unter ihnen weilte, lebte und malte. Man wurde auf seine Skizzen, Malereien (Öl und Aquarelle) aufmerksam, welche verschiedene Heidelandschaften, dann die Donauschwaben bei der Arbeit, hinter dem pferdegezoqenen Pflug, die Sitten und das Brauchtum, nicht zuletzt die farbenprächtigen Trachten darstellen. Kein Zweifel aber, dass [[Einwanderungsbild]] wurde zum Symbol der Deutschen im Südosten Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger hat in Hatzfeld im Laufe der fünf Jahrzehnte, die er in der Heidestadt lebte und arbeitete, in drei verschiedenen Straßen gewohnt. Zuletzt in der sogenannten Hauptgasse - Strada Tudor Vladimirescu Nr. 98. Hier war im Hof ein stattliches Gebäude, wo sich sein geräumiges und hohes, lichtdurchflutetes [[Atelier]] befand, mit seinen mächtigen Fenstern nach Süden gerichtet. Er malte am liebsten mit Ölfarben, aber auch in Aquarell. Das Atelier wurde nach seinem Tode saniert, weitere Ausstellungsräumlichkeiten dazu gebaut und von Staatsministerin [[Barbara Stamm]] aus Bayern als [[Stefan Jäger-Gedenkstätte]] der Stadt Hatzfeld übergeben. Nach dem Ableben Stefan Jägers schrieb in memoriam der bekannte Banater Dichter, Schauspieler und Kammersänger [[Hans Mokka]] folgendes Gedicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pinsel und Palette'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''S'''eht ihr, Landsleut,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malen ist mein Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''T'''rachte über euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Buch zu malen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E'''in Banater Buch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein farbenwahres,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''F'''ür die Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seis gedacht und Enkel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A'''ll- und Festtag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seien hier beisammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N'''ot und Wohlstand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so auch Leid und Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''J'''ahre reihen sich so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu den Jahren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ä'''lter wird mein Auge,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
müd der Pinsel;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''G'''lück befohlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lege ich ihn nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E'''uer Knecht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er diente euch in Treue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R'''uhet wohl,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleiter meines Lebens!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Anfangsbuchstaben der Zeilen lässt sich der Name des Kunstmalers einprägen. Schöner hätte es wohl kein anderer zu Reimen gebracht. Beide Künstler kannten und schätzten sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Stefan-Jäger-Gedenkstätte]] finden im Laufe des Jahres verschiedene Kulturveranstaltungen statt. In ihr leistet die Rumänisch-Deutsche Kulturstiftung „Petre Stoica&amp;quot; einen zielgerichteten Beitrag als Brücke zwischen den Ländern Europas. Nach Ostern wurde eine „Triade&amp;quot; organisiert, die den österreichischen Dramatikern Ödön von Horvarth, Johann Nepomuk Nestroy und Franz Grillparzer gewidmet war, untermalt mit kurzen, saftigen Einlagen aus dem Leben des Theaters, aufgeführt von Studenten des Westuniversität, Abteilung Dramaturgie und unter der Leitung von Dozentin Dr. Eleonora Pascu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungen durch die Gedenkstätte betreut [[Prof. Hans Schulz]], dessen Haus - einen Katzensprung - in derselben Straße liegt. Es ist aber ratsam und angebracht sich vorher anzumelden durch ein Telefonat: 00 40 (0)56) 36 19 90. Man wird durch die einmalige Zauberwelt, die uns Stefan Jäger hinterlassen hat, geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht uninteressant wäre noch zu erwähnen, dass nach dem Tode des Malers 1962 dessen Nichte [[Maria Jäger]], die mit ihrem Bruder im Hause des stadtbekannten Temeswarer Bäckermeisters Peschan in der Tirolergasse (heute Ciprian Porumbescu) wohnte, dessen Hinterlassenschaft, ungefähr 600 wertvolle [[Skizzen]], die Stefan Jäger in seinen letzten Lebensjahren in zehn verschiedenen Mappen geordnet hatte, dem [[Banater Museum]] zum Kauf anbot. Das weitere Schicksal dieser Skizzen ist bis heute ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kurzen Übersicht stellte der Maler [[Franz Ferch]] die Vielfalt der hinterlassenen Thematik fest: Bauarbeiten, Trachten- und Typenstudien, landwirtschaftliche Arbeiten, Mußestunden, Freizeitbeschäftigung, Festtage, Stillleben, Gemüsemarkt, Porträts und Zigeuneridylle. Stefan Jägers letztes Bild war ein unvollendetes Porträt eines jungen Zigeunermädchens, das man nach seinem Tode auf der Staffelei im Atelier fand und sich heute im Besitz der Familie Schulz befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand behauptet, dass Stefan Jäger zeitlebens ein einsamer Mensch war, der irrt sich. Er war nie allein unterwegs bei seinen Studiengängen. Die Liebhaber des Schwabenmalers aber sind heute verstreut in aller Welt sowie auch seine farbenfrohen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/ richtig Ostern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2/ Elisabeth geb. Ollinger; falsche Angabe, Böss +1950, Pink nähere Bekanntschaft 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3/ richtig Magdalena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.30.178</name></author>
		
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		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0642_-_Der_Maler_der_Donauschwaben&amp;diff=7665</id>
		<title>ART:0642 - Der Maler der Donauschwaben</title>
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		<updated>2015-02-15T10:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.30.178: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Just  |AutorVorname        = Hans Matthias  |Aufsatztitel        = Der Maler der Donauschwaben   |Zeitun…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Just&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hans Matthias&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Der Maler der Donauschwaben &lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 52&lt;br /&gt;
 |Nummer              =&lt;br /&gt;
 |Datum               = 03.06.2002&lt;br /&gt;
 |Seite               = 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jäger zum 125. Geburtstag und 40. Todestag'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai wurde in [[Hatzfeld]] (rum. Jimbolia) mit inländischer und ausländischer Beteiligung der 125. Geburtstag des Schwabenkünstlers [[Stefan Jäger]] feierlich begangen. Zu diesem Anlass wurde auch eine [[Kunstmappe]] mit 14 Reproduktionen der bedeutendsten Werke, die fürs Einrahmen gedacht sind, sowie zwei Jubiläums-[[Ansichtskarten]] ([[Neckerei]] und [[Kirchgang]]) im Temeswarer Mirton Verlag herausgebracht, mit finanzieller Unterstützung des Minderheitenrates der rumänischen Regierung, des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat und der Stefan Jäger-Stiftung von Temeswar. Hinzu kommt noch ein interessantes Buch, verfasst von [[Hans und Maria Schulz]]. In diesem wird zum ersten Mal die Beziehung des Heimatmalers zur religiösen Thematik geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biographie des Künstlers, die der bekannte Banater Arzt und Jäger-Verehrer [[Dr. Peter Pink]] aus Albrechtsflor 1/ vor fünf Jahrzehnten verfasste, ist zu entnehmen, dass [[Stefan Jäger]] ein grandioses Denkmal für das Donauschwäbische Brauchtum setzte, das wie ein „Felsen stehen bleibt, auch wenn die Banater Schwaben in diesem Völkermeer untergehen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] liebte seine Banater Scholle mit seinen Donauschwaben, die er, unterwegs mit seinen beiden Freunden, Schuldirektor Professor [[Eduard Böss]] und [[Dr. Peter Pink]], in der Heide und Hecke skizzierte und nachher auf die Leinwand malte. Die Ehefrau 2/ von Professor Böss hatte öfter den Maler bekrittelt, weil das dreiblättrige Kleeblatt sich samstags auf den Weg machte und erst montags wiederkam, immer mit einem schmucken Feldblümenstrauß, der aber zuerst ins Atelier wanderte, und erst Tage nachher der Frau Schuldirektorin überreicht wurde. Die Enkelin Dagmar Böss schilderte diese Ausfahrten auf Schusters Rappen vorzüglich und bildhaft in einer Reportage „Das Wandern ist des Malers Lust&amp;quot;, die in den sechziger Jahren in der Zeitung „Die Wahrheit&amp;quot; erschienen ist, und damals viel Aufsehen erregte. Der Bürstenabzug wurde der Gedenkstätte übergeben, scheint aber entwendet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kunstmaler auf die Welt kam, gab es zwei Ortschaften namens [[Tschene]], eine von Serben, die andere von Deutschen und Kroaten besiedelt, die später zusammengeschlossen wurden. Die deutsche Minderheit stellte die Mehrzahl der Handwerker von Tschene (rum. Cenei). Zu ihnen gehörte auch der Vater des Malers, der Barbier und Feldscher [[Franz Jäger]], der in Budapest sein Fach erlernt hatte. In der damaligen Zeit hatte der Feldscher (Sanitäter), neben seinem Barbierfach, auch erste Hilfe zu leisten, zur Ader zu lassen, Blutegel aufzusetzen, Zähne zu ziehen, Wunden zu heilen und Gelenkverrenkungen einzurichten. Dementsprechend nannten ihn die Landsleute auch „Chirurg-Arzt-Stellvertreter&amp;quot;. Eine Persönlichkeit, die zu den Intellektuellen der Gemeinde zählte, eben weil er sich auch der deutschen Schriftsprache bediente und sich nach städtischer Art kleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Einfluss auf Stefan Jäger hatte seine Mutter [[Margareta 3/ geborene Schuller]] aus Billed. Sie nahm ihn gern auf Besuche mit oder auch wenn sie im Winter eine Spinnstube aufsuchte. Wie schön kann es dort gewesen sein, als man beim gleichmäßigen Surren der Spinnräder wunderbare alte Volkslieder sang, Märchen erzählte und zur Abwechslung manchmal auch gruselige Hexen- und Räubergeschichten zum Besten gab. Seine gutherzige Mutter machte ihren Sohn schon in seinen jungen Jahren aufmerksam auf die bunten, farbenfrohen schwäbischen Trachten. Sie war es auch, die ihm den Sinn der alten ehrwürdigen Sitten beibrachte, deren es recht viele im Banat gab. Sie nahm ihn auch mit zu Familienfesten wie Taufe, Firmung, Konfirmation sowie verschiedenen Volksfesten, wie das Kirchweihfest, Erntedank und Letztfasching. Die Mutter machte ihren Sohn auch aufmerksam auf den Stil der althergebrachten schwäbischen Möbel mit ihren wunderbaren Verzierungen an den Stuhllehnen, Familientruhen, auf das Zapfenbrett, das in keiner donauschwäbischen Familie fehlte, und auf die geschnitzten Holzeinlagen an Schränken. Man kann mit Recht behaupten, dass seine Mutter ihm, dem großen Schwabenmaler, die künstlerische Veranlagung in die Wiege legte. Selbst die Glasmalerei des Altars im Paradezimmer, dessen Mittelstück das heilige Grab war und die bunt bemalten Teller auf dem Zapfenbrett sollten seiner Aufmerksamkeit nicht entgehen; dies alles wird später Stefan Jäger auf seinen hunderten [[Skizzen]] und Malereien festhalten und seinen Landsleuten vermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freund und Biograph Dr. Peter Pink beschreibt mit Würde und rigoroser Genauigkeit die Jugendjahre des Künstlers, wie er sich mit den schwäbischen und kroatischen Schulkameraden in den Ferien in dem großen [[Ried]] an der alten Bega tummelte, wo Stefan Jäger die „vielseitige, artenreiche Pflanzenwelt und Kleintierwelt&amp;quot; erkundete und bewunderte. Dieser Ried war Überbleibsel eines großen Sumpfes aus der Ansiedlungszeit und hatte nicht zu Unrecht etwas Geheimnisvolles, das die Entwicklung der Fantasie der Jugendlichen beflügelte. Es prägte sich dem kleinen Stefan ganz besonders gut ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule in Tschene kam Stefan Jäger nach Temeswar, wo er die [[Bürgerschule]] von Professor [[Wiesner]] besuchte. In der Metropole des Banats interessierten den jungen Eleven die historischen Baulichkeiten wie das [[Hunyadekastell]], die alten [[Festungsmauern]], die [[Siebenbürger-Kaserne]], das mächtige Dikasterialgebäude, der von Erlach von Fischer erbaute Dom, die Patrizierhäuser von Alt-Temeswar, die Randviertel, und nicht zuletzt das bunte Treiben der 16 verschiedenen Nationalitäten sowie die verschiedenen österreich-ungarischen Militäreinheiten. Mit 14 Jahren kam Stefan Jäger nach [[Szeged]], um seine Mittelschulausbildung an der dortigen sechsklassigen Ungarischen [[Bürgerschule]] abzuschließen und gleichzeitig seine mangelhaften Kenntnisse in der ungarischen Sprache zu vervollkommnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Moment der Szegediner Lehrjahre liegt für den weiteren Werdegang Stefan Jägers darin, dass sein Zeichenlehrer [[Obendorf]] aus dem Burgenland seine künstlerische Begabung erkannte und ihm durch treffsichere Ratschläge die Richtung wies, in der er zu gehen hatte in seiner künstlerischen Laufbahn. Im Jahre 1895 begann der Heimatmaler in [[Budapest]] eine vierjährige Fachausbildung als Künstlereleve an der Königlichen Ungarischen Landeszeichenschule und Zeichenpräparandie in der Abteilung für Bildende Kunst. Nachher unternahm er [[Studienreisen]] nach Österreich, Italien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger erwähnt folgendes in seinem Lebenslauf: ''„Als Banater Kind begann ich meine Tätigkeit in der engeren Heimat, doch bald wurde meine Arbeit durch den Weltkrieg unterbrochen und ich musste denselben von 1914 bis 1918 auch mitmachen. Nach meiner Rückkehr ließ ich mich in Hatzfeld nieder und verblieb hier bis jetzt. Meine Mutter, als adoptiertes Kind erbte wohl einen Feldbesitz, jedoch dieser war derart verschuldet, dass er baldigst verkauft werden musste. Dies trug dazu bei, dass ich nachher meine Ausbildung in Budapest auf Grund eines Armutszeugnisses drei Jahre hindurch als Freischüler vollenden konnte.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der kompetenten Anleitung von Professor [[Bartolomeusz Szekely]] - Schöpfer großer historischer Gemälde - und Professor [[Eduard Ballo]], ein bekannter und berühmter Porträtist, reifte Stefan Jäger zu einer Kunstauffassung und Kunstpraxis heran, die durch die Achtung vor der Realität des Menschlichen und Gegenständlichen gekennzeichnet war und ihn zeitlebens davor bewahrte, sich in malerischen Ausflügen jenseits des einwandfrei Wirklichen zu ergehen und das Leben zum Spielzeug der Phantasie zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Studienzeit in Budapest hatte sich Stefan Jäger das erste Jahr buchstäblich durchgehungert. Es ist öfter vorgekommen, dass der Hunger ihn auf den einen oder anderen Marktplatz trieb, sein schmales Taschengeld reichte aber nur, um sich eine „uborka&amp;quot; (Gurke) zu kaufen, die er sofort vertilgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Kunstmaler Stefan Jäger kam rasch zur Einsicht, dass er aus seinem allzu bescheidenen Heimatort und seinen noch geringeren Liebhaberkreis den großen Sprung in die weite Welt wagen musste, einerseits um nicht auch weiterhin mit materiellen Schwierigkeiten kämpfen zu müssen, vor allem aber, um seine künstlerische Weiterbildung zu ermöglichen. Da kam ihm eine gute alte Bekanntschaft zu Hilfe, der Leiter einer Budapester Kunstwarenhandlung namens [[Almasy]], der sich mit Vorliebe mit dem Verkauf von Bildern befasste und der die Werke von Stefan Jäger besonders schätzte (weil sie ihm eine Stange Geld einbrachten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1906 bekam Jäger den wichtigsten Auftrag seines Lebens, [[„Die Einwanderung der Schwaben in das Banat&amp;quot;]] zu malen, ein Triptychon, sein Hauptwerk; Es wurde im Jahre 1910 in der Gemeinde Gertianosch enthüllt. Zurzeit befindet sich das [[„Einwanderungsbild&amp;quot;]] im Foyer des [[Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses]] in Temeswar auf der Gheorghe-Lazar-Straße Nr. 10 -12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger war niemals Mitglied einer politischen Partei, aber man wurde auf ihn, den schwäbischen Kunstmaler, immer mehr aufmerksam, obzwar er niemals in der Öffentlichkeit auftrat. Im Gegenteil, man kann behaupten, er blühte wie ein Veilchen im Verborgenen. Viele Hatzfelder Intelligenzler meinten - darunter auch der Heimatdichter [[Peter Jung]] - sie wurden erst nach dem Ende des Ersten Weitkrieges darauf aufmerksam, dass der „zurückgezogene&amp;quot; Kunstmaler Stefan Jäger unter ihnen weilte, lebte und malte. Man wurde auf seine Skizzen, Malereien (Öl und Aquarelle) aufmerksam, welche verschiedene Heidelandschaften, dann die Donauschwaben bei der Arbeit, hinter dem pferdegezoqenen Pflug, die Sitten und das Brauchtum, nicht zuletzt die farbenprächtigen Trachten darstellen. Kein Zweifel aber, dass [[Einwanderungsbild]] wurde zum Symbol der Deutschen im Südosten Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger hat in Hatzfeld im Laufe der fünf Jahrzehnte, die er in der Heidestadt lebte und arbeitete, in drei verschiedenen Straßen gewohnt. Zuletzt in der sogenannten Hauptgasse - Strada Tudor Vladimirescu Nr. 98. Hier war im Hof ein stattliches Gebäude, wo sich sein geräumiges und hohes, lichtdurchflutetes [[Atelier]] befand, mit seinen mächtigen Fenstern nach Süden gerichtet. Er malte am liebsten mit Ölfarben, aber auch in Aquarell. Das Atelier wurde nach seinem Tode saniert, weitere Ausstellungsräumlichkeiten dazu gebaut und von Staatsministerin [[Barbara Stamm]] aus Bayern als [[Stefan Jäger-Gedenkstätte]] der Stadt Hatzfeld übergeben. Nach dem Ableben Stefan Jägers schrieb in memoriam der bekannte Banater Dichter, Schauspieler und Kammersänger [[Hans Mokka]] folgendes Gedicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pinsel und Palette'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''S'''eht ihr, Landsleut,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   Malen ist mein Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''T'''rachte über euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   ein Buch zu malen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E'''in Banater Buch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   ein farbenwahres,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft&lt;br /&gt;
	seis gedacht und Enkel:&lt;br /&gt;
All- und Festtag&lt;br /&gt;
	seien hier beisammen,&lt;br /&gt;
Not und Wohlstand,&lt;br /&gt;
	so auch Leid und Freude.&lt;br /&gt;
Jahre reihen sich so&lt;br /&gt;
	zu den Jahren,&lt;br /&gt;
Älter wird mein Auge,&lt;br /&gt;
	müd der Pinsel;&lt;br /&gt;
Glück befohlen&lt;br /&gt;
	lege ich ihn nieder.&lt;br /&gt;
Euer Knecht,&lt;br /&gt;
	er diente euch in Treue.&lt;br /&gt;
Ruhet wohl,&lt;br /&gt;
	Begleiter meines Lebens!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Anfangsbuchstaben der Zei¬len lässt sich der Name des Kunstmalers einprägen. Schöner hätte es wohl kein anderer zu Reimen gebracht. Beide Künstler kannten und schätzten sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
In der Stefan-Jäger-Gedenkstätte finden im Laufe des Jahres verschiedene Kulturveranstaltungen statt. In ihr leistet die Rumänisch-Deutsche Kulturstiftung „Petre Stoica&amp;quot; einen zielgerichteten Beitrag als Brücke zwischen den Ländern Europas. Nach Ostern wurde eine „Triade&amp;quot; organisiert, die den österreichischen Dramatikern Ödön von Horvarth, Johann Nepomuk Nestroy und Franz Grillparzer gewidmet war, untermalt mit kurzen, saftigen Einlagen aus dem Leben des Theaters, aufgeführt von Studenten des Westuniversität, Abteilung Dramaturgie und unter der Leitung von Dozentin Dr. Eleonora Pascu.&lt;br /&gt;
Die Führungen durch die Gedenkstätte betreut Prof. Hans Schulz, dessen Haus - einen Katzensprung - in derselben Straße liegt. Es ist aber ratsam und angebracht sich vorher anzumelden durch ein Telefonat: 00 40 . (0)56) 36 19 90. Man wird durch die einmalige Zauberwelt, die uns Stefan Jäger hinterlassen hat, geführt.&lt;br /&gt;
Nicht uninteressant wäre noch zu erwähnen, dass nach dem Tode des Malers 1962 dessen Nichte Maria Jäger, die mit ihrem Bruder im Hause des stadtbekannten Temeswarer Bäckermeisters Peschan in der Tirolergasse (heute Ciprian Porumbescu) wohnte, dessen Hinterlassenschaft, ungefähr 600 wertvolle Skizzen, die Stefan Jäger in seinen letzten Lebensjahren in zehn verschiedenen Mappen geordnet hatte, dem Banater Museum zum Kauf anbot. Das weitere Schicksal dieser Skizzen ist bis heute ungewiss.&lt;br /&gt;
Bei einer kurzen Übersicht stellte der Maler Franz Ferch die Vielfalt der hinterlasse-nen Thematik fest: Bauarbeiten, Trachten- und Typenstudien, landwirtschaftliche Arbeiten, Mußestunden, Freizeitbeschäftigung, Festtage, Stillleben, Gemüsemarkt, Porträts und Zigeuneridylle. Stefan Jägers letztes Bild war ein unvollendetes Porträt eines jungen Zigeunermädchens, das man nach seinem Tode auf der Staffelei im Atelier fand und sich heute im Besitz der Familie Schulz befindet.&lt;br /&gt;
Wenn jemand behauptet, dass Stefan Jäger zeitlebens ein einsamer Mensch war, der irrt sich. Er war nie allein unterwegs bei seinen Studiengängen. Die Liebhaber des Schwabenmalers aber sind heute verstreut in aller Welt sowie auch seine farbenfrohen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/ richtig Ostern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2/ Elisabeth geb. Ollinger; falsche Angabe, Böss +1950, Pink nähere Bekanntschaft 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3/ richtig Magdalena&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:]]&lt;/div&gt;</summary>
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