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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0506_-_Es_ist_soweit&amp;diff=6660</id>
		<title>ART:0506 - Es ist soweit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.78.222: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Harter   |AutorVorname        = Petra  |Aufsatztitel        = Es ist soweit!  |Zeitungstitel       = Der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Harter &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Petra&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Es ist soweit!&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
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 |Nummer              = 23&lt;br /&gt;
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 |Seite               = 3 und 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einweihung des Stefan-Jäger-Museums in Hatzfeld&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnerstag, dem 4. April wurde die [[Stefan-Jäger-Gedenkstätte]] nach gründlicher Überholung und Erweiterung um einen neuangebauten Flügel – in Anwesenheit hoher Persönlichkeiten und vieler Gäste aus dem In- und Ausland – in Hatzfeld eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 14 Uhr durchschnitten die bayerische Staatsministerin [[Barbara Stamm]] und der Temescher Präfekt Dr. Dan Poenaru das Band, musikalisch unterstützt vom „Banater Quintett&amp;quot;. Danach folgte die Besichtigung der Gedenkstätte, bestehend aus dem sanierten und renovierten Atelier Stefan Jägers und einem Neubau, der an Stelle des alten Wohnhauses errichtet wurde. Die beiden Baukörper sind aneinander gebaut und die Eingänge über einen geschlossenen Korridor verbunden.&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier sind Ölbilder, Aquarelle und viele Skizzen von Stefan Jäger ausgestellt sowie Arbeitsgegenstände wie Pinsel, Palette und Staffelei. Im Vorraum kann man Fotos und Dokumente über den Künstler sehen, der 1877 in Tschene geboren und von 1910 bis zu seinem Lebensende 1962 in Hatzfeld gewohnt und gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neubau, welcher für Wechselausstellungen vorgesehen ist, konnte man volkskundliche Exponate aus dem bäuerlichen Leben Hatzfelds bewundern, wie Trachten, Handarbeiten und Brauchtumsgegenstände aller Nationen: deutsche, ungarische und rumänische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Exzellenz Bischof [[Sebastian Kräuter]] nahm die Segnung dieser Gedenkstätte vor und gedachte der vielen tüchtigen Hatzfelder, die in verschiedenen Bereichen durch ihre Leistungen zu bedeutenden Persönlichkeiten geworden sind. In der Musik [[Emmerich Bartzer]], [[Mathias Svoboda]], [[Josef Linster]] u. a., der Bildhauer [[Peter Berberich]], der Dichter [[Peter Jung]], die Ärzte [[Dr. Karl Diel]] und [[Dr. Drăgan]] sowie die Anwesenden [[Prof. Johann Bräuner]] und [[Dr. Alexander Krischan]]. Auf alle könne Hatzfeld stolz sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof dankte bei dieser Gelegenheit auch dem anwesenden Temescher Präfekten Dr. Dan Poenaru und allen, die dazu beigetragen haben, dass in Temeschburg die Straße, in der Märtyrer-Bischof Augustin Pacha gewohnt hat, nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Hatzfelder Kinderchor die Banater Hymne sang – Text Peter Jung, vertont von Josef Linster, beide Hatzfelder – nahm die bayerische Staatsministerin [[Barbara Stamm]] die Enthüllung des [[Stefan-Jäger-Denkmals]] vor, das von dem in Pforzheim lebenden Banater Künstler [[Walter Andreas Kirchner]] gestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Stamm erinnerte sich, dass sie fast auf den Tag genau, am 7. April 1993, im Beisein des Hatzfelder Bürgermeisters Dr. Mircea Românu, des deutschen Konsuls in Temeschburg und zahlreicher Vertreter der Banater Schwaben, den ersten Spatenstich für das [[Stefan-Jäger-Gedenk- und Begegnungshaus]] vorgenommen hat.&lt;br /&gt;
„Heute ist es nun soweit: Das Stefan-Jäger-Haus wird seiner Bestimmung übergeben. Dies bedeutet für mich einen Höhepunkt meines diesmaligen Aufenthalts in Rumänien, wo ich mich als Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Rumänien eine Woche aufgehalten habe, um von Bayern geförderte soziale und humanitäre Einrichtungen zu besuchen und weitere Hilfen auf den Weg zu bringen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Stamm versicherte, dass der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber bei seinem kommenden Besuch in Rumänien auch in das Banat kommen werde und sagte weiter: „Der Neubau des Begegnungshauses bzw. die Restaurierung des Ateliers stehen in einer Reihe vergleichbarer Maßnahmen, die mein Ministerium über das Haus des Deutschen Ostens in München gefördert hat und noch fördert. Ich denke dabei unter anderem an die im Aufbau befindliche Jugendbegegnungsstätte in Wolfsberg; ich denke dabei auch an die wiederhergestellte Dreifaltigkeitssäule auf dem Domplatz zu Temeschburg, an deren Einweihung ich im Rahmen einer beeindruckenden Zeremonie im April des vergangenen Jahres teilnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde mir bewusst, welche besondere Bedeutung dieses Denkmal für das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Religiosität des deutschen Bevölkerungsanteils im Banat innehat. Wie für mich die Dreifaltigkeitssäule die Orientierung des Banats zum deutschen und europäischen Kulturraum versinnbildlicht, so sehe ich das Stefan-Jäger-Haus als Kristallisationspunkt für die heute noch etwa 35.000 Deutschen im Banat, aber nicht nur für unsere deutschen Landsleute. Auch den rumänischen und ungarischen Nachbarn wird es erklärendermaßen offen stehen. Das Haus und seine Aktivitäten werden das Ihre dazu tun, diesen Nachbarn den kulturellen Beitrag der Deutschen zu verdeutlichen, den diese zur gesamtrumänischen Kultur geleistet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die Stadt Hatzfeld wesentlich zur Finanzierung der Begegnungsstätte beigetragen hat, ist ein großartiges Zeichen des guten Willens zur Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sicher, dass das Stefan-Jäger-Haus auch den Bogen nach Deutschland schlagen wird! Denn die vielen in den letzten Jahren ausgesiedelten Banater Schwaben, die nach Öffnung der Grenzen mehr und mehr besuchsweise in ihre alte Heimat kommen, werden auch den Weg nach Hatzfeld nehmen, um dem Mann ihre Referenz zu erweisen, der zu den herausragenden Persönlichkeiten unter den Rumäniendeutschen zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Stefan Jäger, der von 1910 bis zu seinem Tode 1962 in diesem Haus gelebt und gewirkt hat, gilt als der bedeutendste Maler des Banats. Er hat in seinen Bildern, Zeichnungen und Skizzen ein künstlerisches und gleichermaßen dokumentarisches Denkmal des Lebens seiner Banater Landsleute gesetzt, die vor 200 Jahren in das heutige Dreiländereck Rumänien, Ungarn und Serbien kamen und ihre neue Heimat zu einer blühenden Kulturlandschaft machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die für die deutschen Flüchtlinge, Vertriebenen und Spätaussiedler zuständige bayerische Staatsministerin gratuliere ich der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland – ganz besonders Ihnen, Herr Peter Krier – für Ihr Engagement, nicht nur für diese Gedenkstätte – und dem Demokratischen Forum der Deutschen im Banat, dass die Idee, hier in Hatzfeld eine Dokumentations- und Begegnungsstätte zu schaffen, Wirklichkeit geworden ist – weiß Gott kein leichtes Unterfangen, wenn man sich, wie ich nur zu gut weiß, die zahlreichen Schwierigkeiten vor Augen hält, die überwunden werden mussten. Manche dieser Schwierigkeiten hat die Gemeinde Hatzfeld aus dem Weg geräumt, weshalb ich auch an dieser Stelle dem Bürgermeister von Hatzfeld, Herrn Românu, für die tatkräftige finanzielle und organisatorische Hilfe der Gemeinde im Namen der Bayerischen Staatsregierung ausdrücklich danken möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Stefan Jäger vom ganzen Banat als Künstler dieser Landschaft und ihrer Menschen verstanden wird, hat auch das Banater Zentralmuseum in Temeschburg damit unterstrichen, dass es die Ausstellungskonzeption dieser Gedenkstätte hat und sie auch weiterhin fachlich betreuen wird. Auch hierfür danke ich.&lt;br /&gt;
Für mich, die ich mich über meine dienstlichen Belange hinaus den Banater Schwaben auch persönlich eng verbunden fühle, bedeutet es eine besondere Freude und Genugtuung, dass das Stefan-Jäger-Haus mit beträchtlicher finanzieller Förderung Bayerns entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich hier bin, ist ein Zeichen unserer Verbundenheit mit den Landsleuten, die noch hier sind, und nicht umsonst komme ich so oft in das Banat, nicht in erster Linie aus dienstlichen Gründen, das natürlich auch, weil ich ja auch eine Botschafterin meiner Regierung bin, aber ich komme auch aus persönlichen Gründen, und ich darf Ihnen sagen, dass die Bayerische Staatsregierung im Gegensatz zu anderen Ländern, großen Wert darauf legt, dass das ostdeutsche Kulturgut erhalten und weitergegeben wird. Erhalten wird bei Ihnen hier in der alten Heimat-, aber auch bei uns daheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge das Stefan-Jäger-Gedenk- und -Begegnungshaus seinen Beitrag zu einem gedeihlichen Miteinander aller Menschen im Banat leisten und ein Symbol werden für eine hoffnungsvolle Zukunft, die uns alle in einem auf christlichen Werten beruhenden Europa beschieden sei. In diesem Sinne erkläre ich das Stefan-Jäger-Haus für eröffnet und übergebe das Stefan-Jäger-Denkmal der Öffentlichkeit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesvorsitzende der Banater Schwaben von Bayern [[Peter Krier]] begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste: „Drei Persönlichkeiten aus der Geschichte der Banater Schwaben genießen eine besondere Verehrung in unserer Volksgruppe und erhielten vom Volk den Beinamen „Schwaben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustin Pacha unser Märtyrer-Bischof, der uns gelehrt hat, dass der liebe Gott auch unsere Muttersprache und unseren Dialekt versteht. Wir nennen ihn den „Schwabenbischof&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adam-Müller-Gutenbrunn, der uns wie kein Anderer das Bewusstsein einer eigenen Identität gegeben hat. Wir nennen ihn den „Schwabendichter&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger, der uns mit seinen Bildern, mit seinem Lebenswerk ein unvergleichliches, immerwährendes Denkmal gesetzt hat. Ihn nennen wir den „Schwabenmaler&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1969 hatten einige Idealisten und Verehrer des Meisters, wie [[Karl-Hans Gross]], [[Hans Schulz]], [[Erich Huniar]], [[Annemarie Polipny-Hehn]] u. a. eine Gedenkstätte in seinem Hatzfelder Atelier eingerichtet, die sich seit der Zeit einer großen Besucherzahl erfreute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir nach den großen Turbulenzen durch den Fall der Diktatur eine Bestandsaufnahme machten und den baulichen Verfall des Ateliers feststellen mussten, haben wir die Restaurierung der Gedenkstätte anvisiert. In Hatzfeld fand die Landsmannschaft bei der Stadtverwaltung und beim Bürgermeister Dr. Românu großes Interesse und die Bereitschaft, zur Renovierung beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich herausstellte, dass das Wohnhaus abgetragen werden muss, reifte die Idee, mit einem Neubau ein Kulturhaus zu errichten. In diesem Neubau sollten neben Begegnungsräumen und der Möglichkeit für Wechselausstellungen, Dauerausstellungen über Hatzfeld und seine Geschichte untergebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept für die Sanierung des Ateliers und den Neubau mit seiner Einrichtung wurde beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung vorgestellt, das die Förderung dieses Projektes, im Rahmen der grenzüberschreitenden Kulturarbeit des Freistaates Bayern, übernommen hat. Die Stadt Hatzfeld hat durch beachtlichen Eigenbetrag die Fertigstellung des Gedenk- und Begegnungshauses gewährleistet. Die Leitung und Koordination des Projektes hatte der Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es hat eine Weile gedauert, bis Sie, Frau Staatsministerin, mit dem Bürgermeister an einem verregneten Apriltag die Baustelle hier eröffnet haben. Aber ich glaube, es ist ein gutes Ding geworden und dafür möchte ich in erster Reihe Ihnen Frau Staatsministerin danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das erste und bisher einzige Denkmal dieser Art, das an unseren großen Maler Stefan Jäger erinnert. Dafür danken Ihnen Frau Staatsministerin alle Hatzfelder, alle Banater Schwaben, alle Menschen, die hier leben und alle Verehrer Jägers ganz herzlich! Ich bitte Sie, diesen Dank mit in die Staatsregierung zu nehmen und ihn auch an Ministerpräsident Edmund Stoiber weiter zu übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde vom [[Banater Museum]] in seiner Ausstattung konzipiert und ausgerichtet und ich glaube, dass ich an dieser Stelle in Ihrer aller Namen dem Museum, Ihnen Frau Direktorin Bădescu und dem Museologen-Team für die gelungene Arbeit danken kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Krier dankte dem deutschen Forum von Hatzfeld und allen Organisationen, die zum Gelingen dieser Ausstellung beigetragen haben und schloss: „Stefan Jäger ist für uns nicht ein Maler schlechthin. Er hat nicht nur wunderschöne Bilder geschaffen, er hat mit dem großen [[Tryptichon der Einwanderung der Schwaben]] und seiner über 2000 Bilder über unser Volksleben, ein Werk der historischen und volkstümlichen Dokumentation geschaffen. Er hat uns [[Identität]] gegeben.&lt;br /&gt;
Er hat auch die Ungarn, die Rumänen und sogar die Zigeuner aus dieser Region auf der Leinwand festgehalten und gilt somit als Einer, der hier auch zum Verständnis der Kultur beigetragen hat. Möge das Haus der Begegnung, der Gedenkstätte, zum Zusammenfließen der Kulturen wirken, hier in dieser schönen Stadt Hatzfeld, hier im Banat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Forumsvorsitzende der Deutschen aus Rumänien, Dr. Paul Philippi würdigte Stefan Jäger. „Er war ganz Einer der Eurigen. Sowie Adam Müller aus Guttenbrunn das Schwabentum im Wort festgehalten hat, so hat Stefan Jäger das im Bild getan. Schon als Junge habe ich Euch für sein Werk der Einwanderung beneidet, weil Ihr diese schöne Darstellung Eurer Geschichte habt. Die Bilder, welche die Siebenbürger Sachsen hatten, schienen mir weniger schön. Heute muss ich Euch wegen dieses Bildes nicht mehr beneiden, denn als Landesvorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien kann ich sagen, das ist unser aller Stefan-Jäger-Bild. So eindeutig ungeteilt Stefan Jäger zum Banatrumänischen Kulturgut gehört, so eindeutig ist und sollen wir Schwaben und Sachsen, Buchenländer und Bukarester es in unser Bewusstsein aufnehmen. Nur zusammen können wir unseren Platz in der kulturellen Vielfalt Rumäniens behaupten und diese Bedeutung ist für die Bewahrung unserer Identität wichtig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des deutschen Forums aus dem Banat, [[Prof. Karl Singer]], versicherte nach seiner Begrüßung: „Wir sind heute um eine wichtige Institution reicher geworden: das [[„Gedenk- und Begegnungshaus Stefan Jäger“]]. Es besteht durch uns, für uns und mit uns. Der Name Stefan Jäger steht für unsere Liebe zur Heimat. Mit seinem Werk verbunden ist das Verständnis, ist der Gleichklang mit den Freuden, Sorgen und Hoffnungen aller Bürger des Banats. Mit ihm steht auch das schwer geprüfte Vertrauen in das ewig Bleibende des menschlichen Wesens: die Achtung, Zuneigung und das Zusammenstehen für die eigene Welt und das Lebens insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Mühe und Arbeit, die Opferbereitschaft all jener, die sich für die Wiedergeburt des Gedenkhauses vergaben, nicht genug Worte der Achtung und des Dankes finden. Mit ihrer Hilfe hat Hatzfeld für seinen kulturellen Durchbruch eine entscheidende Einrichtung erhalten, wodurch es als Träger von Tradition und Weltoffenheit eine Tür geöffnet erhielt, durch die es künftig schreiten und die neuen Wege aus eigener Kraft bewältigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Damen und Herren, erlauben Sie mir, hier und heute, wie schon oft in den letzten sechs Jahren, Frau Staatsministerin Barbara Stamm für den Beistand und die Hilfe in vielen Belangen unserer Heimat einen tiefempfundenen Dank auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank gilt gleichzeitig der Landsmannschaft der Banater Schwaben, besonders Herrn Peter Krier, für seinen zähen und festen Einsatz zur Errichtung dieser Gedenkstätte. Auch Bürgermeister Dr. Mircea Românu und dem Stadtrat bleiben wir dankend verbunden für ihre Tätigkeit, durch die dieser Wunsch der Hatzfelder, ihren Landsmann Stefan Jäger gebührend ehren und schätzen zu können, Wirklichkeit wurde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 17.30 Uhr gab die Stadt Hatzfeld im Rathaus einen Empfang, wobei Bürgermeister Mircea Românu Staatsministerin Barbara Stamm als Dank für alles, was sie bisher für diese Stadt geleistet habe, mit der Ehrenbürgerschaft von Hatzfeld – die erste, die jemals vergeben wurde – ausgezeichnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
1/ Bischof Sebastian Kräuter segnete die Gedenkstätte / Foto: Helmut Graf&lt;br /&gt;
2/ Das Stefan-Jäger-Denkmal wurde von Walter Andreas Kirchner gestaltet / Foto: Helmut Graf&lt;br /&gt;
3/ Staatsministerin Barbara Stamm in Hatzfeld / Foto: Helmut Graf&lt;br /&gt;
4/ Das Stefan-Jäger-Gedenk-und-Begegnungshaus in Hatzfeld / Foto: Josef Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.78.222</name></author>
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		<title>ART:0507 - Der Schwabenmaler</title>
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbundenheit zu seiner Banater Heimat ist aus fast allen Werken des Künstlers ersichtlich. [[Stefan Jäger]] hat wie kein Zweiter das Dorfleben der Banater Schwaben, den Alltag und die Feste dargestellt. Seine vielen bunten Bilder mit den schönen Banater Trachten wurden viel kopiert und zieren heute die Wohnzimmer der Banater Schwaben in der ganzen Welt. Sein größtes und bedeutendstes Werk ist das [[Einwanderungsbild]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Gertjanosch]] hatten um die Jahrhundertwende ein paar beherzte Männer die Idee, dass man unseren Ahnen mit einem Gemälde ein Denkmal setzen müsste und betrauten dafür den Kunstmaler Stefan Jäger. Die ganze Gemeinde stand hinter diesem Auftrag und finanzierte ihm eine [[Forschungsreise]] nach Deutschland, wo er die Trachten unserer Ahnen in ihren Herkunftsländern studieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger fuhr nach Stuttgart, Ulm, in den Schwarzwald, den Rhein entlang über Elsass und Lothringen, die Pfalz, nach Hessen, Franken und Bayern. Er machte seine Studien in Museen und auf Wochenmärkten. Das Ergebnis war so umwerfend, dass der letzte Zweifler von diesem Werk begeistert war. Dem Künstler ist es gelungen in drei Teilen – und doch ein Ganzes – die Geschichte unseres Volkes auf ein Gemälde zu zaubern, das man als sein Lebenswerk bezeichnen kann.&lt;br /&gt;
Das [[Triptychon]], bestehend aus [[Wanderung]] – [[Rast]] – [[Ankunft]], wurde zum erstenmal an Pfingsten 1910 in Gertjanosch auf einer Gewerbe- und Landwirtschafts-Ausstellung gezeigt. Auf Anordnung des damaligen Temeschburger Bürgermeisters Geml wurde es für das „Städtische Museum&amp;quot; erworben und ist somit Eigentum des [[Banater Museums]] in Temeschburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des Diktators konnte die Landmannschaft der Banater Schwaben dieses geschichtsträchtige Monumentalwerk in einer [[Wanderausstellung]] in vielen Städten Deutschtands zeigen. Zur Zeit ziert es die Eingangshalle des [[Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses]] in Temeschburg, wo es ein künstlerisch-dokumentarischer Blickfang für alte Besucher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] wurde am 28. 5. 1877 in der Banater Gemeinde [[Tschene]] geboren, besuchte hier die Volksschule und die [[„Öffentliche private Knaben-Bürgerschule zu Temeswar“]]. Seine weitere Ausbildung erfuhr er an einer [[Szegediner Mittelschule]]. Das Zeichnen war von Anfang an sein Lieblingsfach und so besuchte er anschließend die [[Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] in Budapest, wo er von bekannten Lehrern wie [[Balló]] und [[Székely]] in der Malkunst unterwiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach abgeschlossenem Studium unternahm er [[Studienreisen]], war von 1914 bis 1918 an der Front, lebte in Budapest und Gertjanosch, bis er in der Großgemeinde Hatzfeld endgültig eine Heimat fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger teilte das Los vieler Künstler, er blieb immer ein einsamer Mensch. Besonders nach dem Tod seiner Mutter führte er ein Einsiedlerleben bis zu seinem Tod am 16. 3. 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bilder und damit die Erinnerung an unseren Schwabenmaler sind ein bleibendes Stück Heimat für alle Banater Schwaben wo immer sie heute leben. Der Hatzfelder [[Karl-Hans Gross]] hat in seinem Buch „Stefan Jäger – Maler seiner heimatlichen Gefilde“ den Meister und seine Werke in liebevoller Weise dargestellt und ihm damit ein zeitloses Gedenken gesichert. Er stellt sein Buch mit den Worten vor: „Jäger hat den Stoff für seine Bilder aus dem eigenem Volke geschöpft. Seine Bilder identifizieren sich in sinnvoller Weise mit den Vorkommnissen und den Menschen, gleichwohl ob diese im Banat, der Batschka, der Baranya, in Syrmien oder sonstwo an der unteren Donau zu finden sind. Denn, hier wie dort flutet helles Licht über Wiesen und Felder, die in leuchtende Farben gehalten sind. Hier wie dort erfasst uns eine herzerquickende Atmosphäre von unsäglicher Beschaulichkeit, wenn die hübschen Mädchen in der malerischen Sonntagstracht die schnurgerade, blanke Dorfgasse entlang schreiten oder wenn die „Kerweih&amp;quot; gerade um die Ecke kommt; es ist, als wollte man die dicke Trommel und den hellen Tschinellenschlag der Dorfmusik vernehmen: Bumm, bumm und Tschingtrara!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.78.222</name></author>
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		<title>ART:0040 - Schöpfer des Einwanderungsbildes in Hatzfeld †</title>
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&lt;hr /&gt;
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 |AutorName           = Gruber&lt;br /&gt;
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 |Seite               = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im patriarchalischen Alter von 85 Jahren starb in [[Hatzfeld]] [[Stefan Jäger]], einer der repräsentativsten donauschwäbischen Maler unserer Epoche, der mit seinem berühmten [[Einwanderungsgemälde]], das durch viele Farbdrucke weithin bekannt wurde, eine Dokumentation donauschwäbischer Geschichte schuf. Das großartige Bild, das im Geiste [[Adam Müller-Guttenbrunns]] konzipiert und gemalt wurde, gab einem Volksstamm in einem der wichtigsten Abschnitte seiner Geschichte vom Historischen her die künstlerische Prägung. Es bestimmte und formte bildnerisch die donauschwäbische Generation der Jahrhundertwende. Sie dankt Stefan Jäger die Deutung ihres Wesens, die für das Südostdeutschtum klassisch geworden ist und auch auf die Binnendeutschen von nachhaltigster Wirkung war. Die donauschwäbische Kolonisation gewann in Jägers Bild jene künstlerische Formung, die sich in Hunderttausende deutscher Menschen einprägte und damit für das Gesamtdeutschtum sinngebend geworden war. Nicht vielen zeitgenössischen Malern war eine solche beispielhafte Vollbringung beschieden. Dass sie der Kunst Stefan Jägers entsprang, ist letzten Endes ein vollgültiger Beweis von der weithin wirkenden künstlerischen Berufung des donauschwäbischen Stammes, der sie in die großen Leistungen der deutschen Nation einreiht. Dadurch ist Stefan Jäger eine Persönlichkeit der donauschwäbischen Geschichte geworden, die unvergessen bleibt. Der Mann, der mit seinem Bild Geschichte gemacht hat, ist selber Geschichte geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F. E. G.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würdigung]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>ART:0722 - Mit Widmung und Dank</title>
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		<updated>2015-02-10T10:14:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.78.222: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Aufsatz  |AutorName           = Gross  |AutorVorname        = Karl-Hans  |Aufsatztitel        = Mit Widmung und Dank  |HerausgeberName  …“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross&lt;br /&gt;
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 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zur Neuerscheinung des zweiten Stefan-Jäger-Buches&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dankbarkeit ist die Erinnerung, ist die Sprache des Herzens!&amp;quot; Das ist im Ansatz eine nicht ganz originelle, aber in der Ausführung dennoch eine eigene Ideengestaltung zu einem neuen, von mir verfassten Gedicht. Dahingehend bietet sich mir an dieser Stelle Gelegenheit, alljenen meinen Dank auszusprechen, die sich mit ganzer Kraft und Konsequenz um das Erscheinen des zweiten Bandes der Künstlermonographie [[Stefan Jäger]] - Skizzen, Studien und Entwürfe bemüht haben. Das sind in allererster Reihe die Hatzfelder Heimatortsgemeinschaft mit ihrem rührigen Vorsitzenden Josef Koch/Spaichingen und das Gerhardswerk. Dabei ist es gar nicht so einfach und selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, ein Buch dieses Ausmaßes, dieser Güte und drucktechnischen Relevanz ohne weiteres erscheinen zu lassen. Denn wie allgemein heutigen Tages üblich, liegen die Schwierigkeiten im finanziellen Bereich. Und wieder darin zeigt sich nun die Umsichtigkeit, die moralische Einstellung und finanzielle Einsatzbereitschaft unserer Heimatortsgemeinschaft, diesem Vorhaben Genüge zu leisten; oder anders gesagt, es zeigt sich, was uns Stefan Jäger, was uns seine Kunst und was uns unsere Historie, die in dieser Kunst verankert liegt, wert sind. Damit wären wir bei der inhaltlichen Aufbereitung des neuen, des zweiten Bandes angelangt, der sich in seiner Gesamtheit dieser Problematik - dem Leben und Werk Stefan Jägers - widmet, indem er die Skizzen, Studien und Entwürfe heranzieht, sozusagen in den Vordergrund stellt. Gestatten Sie mir also, liebe Landsleute, dass ich nochmals, obzwar schon des öfteren geschehen - aber es kann m. E. nicht oft genug gesagt werden, was der Schwabenmaler und seine Kunst für uns bedeuten -, das Wesentliche kurz umreiße, ohne dabei den Inhalt des Buches bei diesem Vorhaben aus den Augen zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jägers]] Skizzen, Studien und Entwürfe sind meistens kleinformatige Bleistift- oder Tuschzeichnungen und Aquarelle. Sie widerspiegeln in ihrer malerischen und zeichnerischen Großartigkeit das schwäbische Milieu in seiner beschaulichen Urwüchsigkeit und verquicken solcherart mit dem erlesenen Text des Buches zu einer inhaltlichen Aussage, die Schritt für Schritt den Leser fasziniert und in die Handlung mit einbezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der in diesem Buch abgebildeten Skizzen erweisen sich in ihrer imponierenden Schlichtheit als wahre Kunstwerke, die unmissverständlich und unverfälscht die vom Künstler miterlebten Daseinsszenen zeigen. Dadurch erhalten sie neben dem künstlerischen auch einen dokumentarischen, einen ethnographischen Wert. In mancher Hinsicht widerspiegeln sie Vorkommnisse, Gewohnheiten, Trachten, Sitten u. a. m., die heute nur noch in diesen Aufzeichnungen existieren. Insgesamt entwirft und skizziert uns aber Jäger in diesen Arbeiten von größtmöglicher Realitätsbezogenheit und Sensibilität für alles Schöne und Tugendhafte das, was sich dazumal auf unseren Dörfern zugetragen hat. Manche dieser Szenen sind uns noch recht gut in Erinnerung; andere wieder bringt er uns in Erinnerung und bietet uns so die Möglichkeit zu einem Rundgang durch unsere Dörfer und Fluren und unsere Geschichte schlechthin. So gesehen gestaltet sich die gesamte Zusammenschau zu einer historischen Legitimation für das, was unsere Ahnen - unsere Väter, Groß- und Urgroßväter usf. -, und, wenn sie wollen, auch noch wir in diesem angestammten Siedlungsraum geleistet und vollzogen haben. Das alles in einer Künstlermonographie zusammenzufassen stand in meinem edelsten Sinn. Gewiss, ein verantwortungsvolles Vorhaben, dessen Verwirklichung auf einem jahrzehntelangen Suchen und Sichten, Erkunden und Finden, Studieren, Bildbefragen usf. basiert. Wie sehr es mir daran gelegen war, davon zeugen meine Arbeiten. Das erste Jäger-Buch (Stefan Jäger- Maler seiner heimatlichen Gefilde, 1991) und das zweite: Stefan Jäger - Skizzen, Studien und Entwürfe, das Neue, das ich unserer Heimatortsgemeinschaft zur Verfügung gestellt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein recht anspruchsvolles und attraktives Werk, typoskriptisch verfasst auf 675 Seiten (einschließlich Umschlagentwurf, Bilderformat und Bildverteilung im Text und Verzeichnis - die wegen der anfallenden Druckkostenerhöhung nur bedingt berücksichtigt werden konnten -, usw.), das in jeder Hinsicht unseren Meister ehrt. Es ist ein Geschenk an unser Hatzfeld, das ich allen Landsleuten, gleich ob hüben oder drüben in unserer alten Heimat, in aller herzlicher Verbundenheit widme. Bitte nehmen Sie diese Widmung an. Und nehmen Sie dieses neue Buch zur Hand, in dankbarer Erinnerung an unseren Heimatmaler. Es wird Ihnen Genugtuung und Freude bereiten. Ja, Freude, Freude ist, was unsere Seele nährt. Und Dankbarkeit, - wie war da eingangs postuliert? - Dankbarkeit ist die Erinnerung des Herzens; es ist die Sprache, die (auch) aus unserem Herzen spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wertung]]&lt;/div&gt;</summary>
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