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	<title>ART:0068 - Stefan Jäger - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Nikolaus am 29. August 2016 um 06:15 Uhr</title>
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		<title>Nikolaus am 13. Juni 2016 um 05:31 Uhr</title>
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Da fast nur die Intellektuellen und die Großgrundbesitzer eine bescheidene Zeitung hielten, die sie über die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Probleme unterrichtete und Tagesneuigkeiten brachte, war beim werktätigen Volk, neben Familien- und Wirtschaftssorgen, die mündliche Überlieferung der Hauptgesprächsstoff und dabei hörten die kleinen Schüler den Alten sehr gerne zu. Da hörten sie, wie serbische und kroatische Nationalhelden mit kleinen tapferen Scharen gegen große türkische Übermacht kämpften und schließlich erlagen, wie sie dann in Gefängnissen schmachteten oder in die Sklaverei verschleppt wurden, wie die Türken serbische und kroatische Kinder raubten, die dann in besonderen Lagern zu berüchtigten Janitscharen erzogen wurden und dergleichen mehr. Die Deutschen wussten mehr darüber zu erzählen, wie die Türken durch tapfere kaiserliche Heere aus Ungarn wieder zurück in den Balkan vertrieben wurden. Nun gerade auf der Gemarkung von [[Cenei|Tschene]] kämpften ein kaiserliches Heer ausgangs des 17, Jahrhunderts gegen die Türken, unter der Führung des sächsischen Kurfürst August des l. Man sprach auch gerne über die Napoleonischen Kriege und die 48er Revolution, noch sehr lebendig. Stefans Vater hatte auf Grund seiner Berufe ganz besonders innigen Kontakt mit den werktätigen Volke und pflegte gerne, soweit es möglich war, Geselligkeit, so dass der kleine Stefan immer wieder mit Interesse zuhören konnte, wie die Alten sich mit mündlichen Überlieferungen unterhielten. Seine Mutter nahm ihn auch gerne zuweilen mit, wenn sie auf Besuch ging oder eine schwäbische Spinnstube aufsuchte. Wie schön war es da, wenn man beim gleichmäßigen Surren der Spinnräder schöne alte Volkslieder sang, gute Märchen erzählte und zur Abwechslung auch gruselige Hexen-, Räuber- und Wolfsgeschichten vortrug. Ja nicht lange vorher gab es in Rohr des ausgedehnten Riedes bei [[Cenei|Tschene]] „Rohrwölfe“, so genannt, weil sie sich am Tag im Rohr verstecken.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Bei der Formung der Geisteshaltung der Kinder spielten in der damaligen Zeit auch die mündlichen Überlieferungen eine sehr große Rolle, an denen alle drei in [[Cenei|Tschene]] wohnhaften Nationalitäten sehr reich waren. Diese mündlichen Überlieferungen waren hauptsächlich nationaler bzw. vorgeschichtlicher, aber auch allgemeingeschichtlicher Natur. 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Er hatte den Kunstmaler [[Stefan Jäger]] und die Personen, die bei der Entstehung und beim Verkauf des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] eine Rolle spielten, alle sehr gut gekannt. [[Gönner|Kreppel]] weiß von engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Chirurg-Arzt-Stellvertreter-Familie [[Franz Jäger]] und der ebenfalls Feldscher-Familie Klein in [[Cărpiniș|Gertianosch]], welche letztere wieder mit dem seinerzeit namhaften Bürgermeister von [[Timișoara|Temeswar]], Karl Telbisz, verwandt war. Ein weibliches Mitglied der Familie Klein war mit einem Manne aus der einflussreichen kroatischen Familie Vuchetich aus [[Cenei|Tschene]] verheiratet, eine Tochter dieses Ehepaares wieder war die Frau von Kreppels Bruder, der Notar war und durch die verwandtschaftlichen Beziehungen seiner Frau, als Sekretär bei der Verwaltungswirtschaft der Stadt [[Timișoara|Temeswar]] angestellt wurde. [[Gönner|Adam Röser]] der erste Postmeister von [[Cărpiniș|Gertianosch]], Gründer des [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Konvikt]]es in [[Szeged]]in und Gründer der ersten [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Sparkassen-Aktiengesellschaft, hatte ebenfalls eine Frau aus der Vuchetich-Sippe. So wurde auch damals, in der verkehrstechnisch noch armen Zeit, Fäden hin und her gesponnen und natürlich sprach man zuweilen auch über neue Ereignisse. Und so sprach wohl eines Tages [[Gönner|Adam Röser]] mit dem Buchhalter seiner Bank, [[Gönner|Jakob Knopf]], über den „Landsmann&amp;quot; seiner Frau, den vielversprechenden jungen Kunstmaler [[Stefan Jäger]]. Da meinte wohl [[Gönner|Jakob Knopf]], es wäre schön und gut, wenn [[Stefan Jäger|Jäger]] ein Bild über die Einwanderung der Banater Schwaben malen würde. Wie aber so ein Bild gemalt werden sollte, darüber hatte er ganz gewiss nur eine ganz nebelhafte Vorstellung. Der geistesrege [[Gönner|Adam Röser]] befreundete sich mit der Idee von [[Gönner|Knopf]] und es gelang ihm für sie, die Besten von [[Cărpiniș|Gertianosch]] zu gewinnen, um [[Stefan Jäger|Jäger]] zu beauftragen, die Einwanderung der Banater Schwaben zu malen. Zu diesem Zwecke haben dann der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]], [[Vereine|Leseverein]], [[Vereine|Gewerbeverein]], zum Teil auch der [[Vereine|Bauernverein]] Vorträge, Liederabende, Konzerte, Dilettantenvorstellungen und Tanzunterhaltungen veranstaltet, deren Einnahmen sie für das Zustandekommen des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] widmeten. Es wurden aber auch direkte Spenden gesammelt, wobei [[Gönner|Röser]] ein gutes Beispiel gab und als ein hübsche Summe beisammen war, beauftragte er den Kunstmaler [[Stefan Jäger]], das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu malen und förderte eben mit seinem Bemühen, [[Stefan Jäger|Jäger]] entsprechend zu honorieren, das Zustandekommen des Bildes. Wie das Bild gestaltet werden soll, damit musste [[Stefan Jäger|Jäger]] sich selbst auseinandersetzen, bis ihm die große Inspiration zu dem dreiteiligen Triptychon mit der Darstellung der [[WK:0376#Wanderung|Wanderung]], der [[WK:0376#Rast|Rast]] und der [[WK:0376#Ankunft|Ankunft der Einwanderer am Bestimmungsort]] kam. [[Stefan Jäger|Jäger]] malte dann das „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild (um das treffliche Wort von Dr. Matz Hoffmann zu gebrauchen), so wie das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] allgemein bekannt ist, mit dem Unterschied, dass seine Figuren mit der Tracht der Banater Schwaben gekleidet waren, wie sie sich nach der Ansiedlung im Banat abgewandelt bzw. entwickelt hat. Das fertige Bild war ca. 3 m lang und es wurde zur Besichtigung im [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]] ausgestellt. Der Präses des [[Vereine|Kasinovereines]], ein intelligenter Bauersohn mit Reifeprüfung und Direktor der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Kleinbauernsparkasse; [[Gönner|Johann Walzer]], unterzog das Bild einer kritischen Betrachtung und beanstandete auf höfliche Weise, dass die Figuren des Bildes nicht mit der Originaltracht der Einwanderungszeit bekleidet sind. Seiner Meinung schlossen sich dann auch andere intelligente Mitglieder des [[Vereine|Kasinovereines]] an, so vor allem der Präses des [[Vereine|Gewerbevereines]] [[Gönner|Anton Gamauf]]. Der junge Kunstmaler [[Stefan Jäger]] hat die Berechtigung dieser Kritik anerkannt und gewürdigt. Auf Betreiben von [[Gönner|Johann Walzer]] wurde beschlossen, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] nach Deutschland fährt, um die Volkstracht der Einwanderungszeit zu studieren. Das geschah dann auch im Jahre 1906. [[Gönner|Anton Gamauf]] beantragte für diese Studienreise ein Sammlung zu veranstalten und mit der Durchführung dieser wurde der Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]] beauftragt. Die Sammelliste eröffnete [[Gönner|Johann Walzer]] mit 200 Kronen und es flossen insgesamt 4560 Kronen ein, somit eine hohe Summer, mit der man damals z. B, ca. 4 ½ Waggon Weizen hätte kaufen können. Da nun das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] noch einmal gemalt werden sollte, beantragte [[Gönner|Röser]], es größer zu malen als das erste und so malte dann auch [[Stefan Jäger|Jäger]] das vorher von [[Robert Reiter]] beschriebene große [[WK:0376|Einwanderungsbild]], das 6 m lang und ca. 170 cm hoch ist. Das erste, also das kleinere, wie Dr. Hoffmann eine treffende Bezeichnung gab: „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild, blieb im Besitz von [[Gönner|Adam Röser]], während das zweite große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemeinsamer Besitz von [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] wurde. Dieses Gemälde wurde zu Pfingsten im Jahre 1910 mit einer schönen Feierlichkeit, im Rahmen einer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] veranstalteten Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, enthüllt und auch von vielen auswärtigen Besuchern bewundert.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]], der von den jetzt noch Lebenden über die Entstehung des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] und die Geschichte seiner ersten Jahre am besten informiert zu sein scheint, verdient kurz vorgestellt und angehört zu werden, damit einem gewisse Zusammenhänge klar werden. 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Und so sprach wohl eines Tages [[Gönner|Adam Röser]] mit dem Buchhalter seiner Bank, [[Gönner|Jakob Knopf]], über den „Landsmann&amp;quot; seiner Frau, den vielversprechenden jungen Kunstmaler [[Stefan Jäger]]. Da meinte wohl [[Gönner|Jakob Knopf]], es wäre schön und gut, wenn [[Stefan Jäger|Jäger]] ein Bild über die Einwanderung der Banater Schwaben malen würde. Wie aber so ein Bild gemalt werden sollte, darüber hatte er ganz gewiss nur eine ganz nebelhafte Vorstellung. Der geistesrege [[Gönner|Adam Röser]] befreundete sich mit der Idee von [[Gönner|Knopf]] und es gelang ihm für sie, die Besten von [[Cărpiniș|Gertianosch]] zu gewinnen, um [[Stefan Jäger|Jäger]] zu beauftragen, die Einwanderung der Banater Schwaben zu malen. Zu diesem Zwecke haben dann der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]], [[Vereine|Leseverein]], [[Vereine|Gewerbeverein]], zum Teil auch der [[Vereine|Bauernverein]] Vorträge, Liederabende, Konzerte, Dilettantenvorstellungen und Tanzunterhaltungen veranstaltet, deren Einnahmen sie für das Zustandekommen des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] widmeten. Es wurden aber auch direkte Spenden gesammelt, wobei [[Gönner|Röser]] ein gutes Beispiel gab und als ein hübsche Summe beisammen war, beauftragte er den Kunstmaler [[Stefan Jäger]], das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu malen und förderte eben mit seinem Bemühen, [[Stefan Jäger|Jäger]] entsprechend zu honorieren, das Zustandekommen des Bildes. 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[[Gönner|Anton Gamauf]] beantragte für diese Studienreise ein Sammlung zu veranstalten und mit der Durchführung dieser wurde der Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]] beauftragt. Die Sammelliste eröffnete [[Gönner|Johann Walzer]] mit 200 Kronen und es flossen insgesamt 4560 Kronen ein, somit eine hohe Summer, mit der man damals z. B, ca. 4 ½ Waggon Weizen hätte kaufen können. Da nun das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] noch einmal gemalt werden sollte, beantragte [[Gönner|Röser]], es größer zu malen als das erste und so malte dann auch [[Stefan Jäger|Jäger]] das vorher von [[Robert Reiter]] beschriebene große [[WK:0376|Einwanderungsbild]], das 6 m lang und ca. 170 cm hoch ist. Das erste, also das kleinere, wie Dr. Hoffmann eine treffende Bezeichnung gab: „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild, blieb im Besitz von [[Gönner|Adam Röser]], während das zweite große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemeinsamer Besitz von [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] wurde. 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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 11. Mai 2016 um 11:44 Uhr</title>
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		<updated>2016-05-11T11:44:01Z</updated>

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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 10. Mai 2016 um 07:12 Uhr</title>
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		<updated>2016-05-10T07:12:40Z</updated>

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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 23. Februar 2016 um 07:49 Uhr</title>
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Er hatte den Kunstmaler [[Stefan Jäger]] und die Personen, die bei der Entstehung und beim Verkauf des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] eine Rolle spielten, alle sehr gut gekannt. [[Gönner|Kreppel]] weiß von engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Chirurg-Arzt-Stellvertreter-Familie [[Franz Jäger]] und der ebenfalls Feldscher-Familie Klein in [[Cărpiniș|Gertianosch]], welche letztere wieder mit dem seinerzeit namhaften Bürgermeister von [[Timișoara|Temeswar]], Karl Telbisz, verwandt war. Ein weibliches Mitglied der Familie Klein war mit einem Manne aus der einflussreichen kroatischen Familie Vuchetich aus [[Cenei|Tschene]] verheiratet, eine Tochter dieses Ehepaares wieder war die Frau von Kreppels Bruder, der Notar war und durch die verwandtschaftlichen Beziehungen seiner Frau, als Sekretär bei der Verwaltungswirtschaft der Stadt [[Timișoara|Temeswar]] angestellt wurde. [[Gönner|Adam Röser]] der erste Postmeister von [[Cărpiniș|Gertianosch]], Gründer des [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Konvikt]]es in [[Szeged]]in und Gründer der ersten [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Sparkassen-Aktiengesellschaft, hatte ebenfalls eine Frau aus der Vuchetich-Sippe. So wurde auch damals, in der verkehrstechnisch noch armen Zeit, Fäden hin und her gesponnen und natürlich sprach man zuweilen auch über neue Ereignisse. Und so sprach wohl eines Tages [[Gönner|Adam Röser]] mit dem Buchhalter seiner Bank, [[Gönner|Jakob Knopf]], über den „Landsmann&amp;quot; seiner Frau, den vielversprechenden jungen Kunstmaler [[Stefan Jäger]]. Da meinte wohl [[Gönner|Jakob Knopf]], es wäre schön und gut, wenn [[Stefan Jäger|Jäger]] ein Bild über die Einwanderung der Banater Schwaben malen würde. Wie aber so ein Bild gemalt werden sollte, darüber hatte er ganz gewiss nur eine ganz nebelhafte Vorstellung. Der geistesrege [[Gönner|Adam Röser]] befreundete sich mit der Idee von [[Gönner|Knopf]] und es gelang ihm für sie, die Besten von [[Cărpiniș|Gertianosch]] zu gewinnen, um [[Stefan Jäger|Jäger]] zu beauftragen, die Einwanderung der Banater Schwaben zu malen. Zu diesem Zwecke haben dann der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]], [[Vereine|Leseverein]], [[Vereine|Gewerbeverein]], zum Teil auch der [[Vereine|Bauernverein]] Vorträge, Liederabende, Konzerte, Dilettantenvorstellungen und Tanzunterhaltungen veranstaltet, deren Einnahmen sie für das Zustandekommen des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] widmeten. Es wurden aber auch direkte Spenden gesammelt, wobei [[Gönner|Röser]] ein gutes Beispiel gab und als ein hübsche Summe beisammen war, beauftragte er den Kunstmaler [[Stefan Jäger]], das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu malen und förderte eben mit seinem Bemühen, [[Stefan Jäger|Jäger]] entsprechend zu honorieren, das Zustandekommen des Bildes. Wie das Bild gestaltet werden soll, damit musste [[Stefan Jäger|Jäger]] sich selbst auseinandersetzen, bis ihm die große Inspiration zu dem dreiteiligen Triptychon mit der Darstellung der [[WK:0376#Wanderung|Wanderung]], der [[WK:0376#Rast|Rast]] und der [[WK:0376#Ankunft|Ankunft der Einwanderer am Bestimmungsort]] kam. [[Stefan Jäger|Jäger]] malte dann das „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild (um das treffliche Wort von Dr. Matz Hoffmann zu gebrauchen), so wie das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] allgemein bekannt ist, mit dem Unterschied, dass seine Figuren mit der Tracht der Banater Schwaben gekleidet waren, wie sie sich nach der Ansiedlung im Banat abgewandelt bzw. entwickelt hat. Das fertige Bild war ca. 3 m lang und es wurde zur Besichtigung im [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]] ausgestellt. Der Präses des [[Vereine|Kasinovereines]], ein intelligenter Bauersohn mit Reifeprüfung und Direktor der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Kleinbauernsparkasse; [[Gönner|Johann Walzer]], unterzog das Bild einer kritischen Betrachtung und beanstandete auf höfliche Weise, dass die Figuren des Bildes nicht mit der Originaltracht der Einwanderungszeit bekleidet sind. Seiner Meinung schlossen sich dann auch andere intelligente Mitglieder des [[Vereine|Kasinovereines]] an, so vor allem der Präses des [[Vereine|Gewerbevereines]] [[Gönner|Anton Gamauf]]. Der junge Kunstmaler [[Stefan Jäger]] hat die Berechtigung dieser Kritik anerkannt und gewürdigt. Auf Betreiben von [[Gönner|Johann Walzer]] wurde beschlossen, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] nach Deutschland fährt, um die Volkstracht der Einwanderungszeit zu studieren. Das geschah dann auch im Jahre 1906. [[Gönner|Anton Gamauf]] beantragte für diese Studienreise ein Sammlung zu veranstalten und mit der Durchführung dieser wurde der Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]] beauftragt. Die Sammelliste eröffnete [[Gönner|Johann Walzer]] mit 200 Kronen und es flossen insgesamt 4560 Kronen ein, somit eine hohe Summer, mit der man damals z. B, ca. 4 ½ Waggon Weizen hätte kaufen können. Da nun das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] noch einmal gemalt werden sollte, beantragte [[Gönner|Röser]], es größer zu malen als das erste und so malte dann auch [[Stefan Jäger|Jäger]] das vorher von [[Robert Reiter]] beschriebene große [[WK:0376|Einwanderungsbild]], das 6 m lang und ca. 170 cm hoch ist. Das erste, also das kleinere, wie Dr. Hoffmann eine treffende Bezeichnung gab: „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild, blieb im Besitz von [[Gönner|Adam Röser]], während das zweite große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemeinsamer Besitz von [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] wurde. Dieses Gemälde wurde zu Pfingsten im Jahre 1910 mit einer schönen Feierlichkeit, im Rahmen einer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] veranstalteten Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, enthüllt und auch von vielen auswärtigen Besuchern bewundert.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]], der von den jetzt noch Lebenden über die Entstehung des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] und die Geschichte seiner ersten Jahre am besten informiert zu sein scheint, verdient kurz vorgestellt und angehört zu werden, damit einem gewisse Zusammenhänge klar werden. Er ist derzeit 76 Jahre alt, war von 1907 bis 1929 Lehrer in [[Cărpiniș|Gertianosch]], also auch in der Zeit, als das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemalt, enthüllt und verkauft wurde, lebt seit 1940 ebenda als Pensionist und hat ein Gedächtnis, das an ein medizinisches Wunder grenzt. Er hatte den Kunstmaler [[Stefan Jäger]] und die Personen, die bei der Entstehung und beim Verkauf des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] eine Rolle spielten, alle sehr gut gekannt. [[Gönner|Kreppel]] weiß von engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Chirurg-Arzt-Stellvertreter-Familie [[Franz Jäger]] und der ebenfalls Feldscher-Familie Klein in [[Cărpiniș|Gertianosch]], welche letztere wieder mit dem seinerzeit namhaften Bürgermeister von [[Timișoara|Temeswar]], Karl Telbisz, verwandt war. Ein weibliches Mitglied der Familie Klein war mit einem Manne aus der einflussreichen kroatischen Familie Vuchetich aus [[Cenei|Tschene]] verheiratet, eine Tochter dieses Ehepaares wieder war die Frau von Kreppels Bruder, der Notar war und durch die verwandtschaftlichen Beziehungen seiner Frau, als Sekretär bei der Verwaltungswirtschaft der Stadt [[Timișoara|Temeswar]] angestellt wurde. [[Gönner|Adam Röser]] der erste Postmeister von [[Cărpiniș|Gertianosch]], Gründer des [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Konvikt]]es in [[Szeged]]in und Gründer der ersten [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Sparkassen-Aktiengesellschaft, hatte ebenfalls eine Frau aus der Vuchetich-Sippe. So wurde auch damals, in der verkehrstechnisch noch armen Zeit, Fäden hin und her gesponnen und natürlich sprach man zuweilen auch über neue Ereignisse. Und so sprach wohl eines Tages [[Gönner|Adam Röser]] mit dem Buchhalter seiner Bank, [[Gönner|Jakob Knopf]], über den „Landsmann&amp;quot; seiner Frau, den vielversprechenden jungen Kunstmaler [[Stefan Jäger]]. Da meinte wohl [[Gönner|Jakob Knopf]], es wäre schön und gut, wenn [[Stefan Jäger|Jäger]] ein Bild über die Einwanderung der Banater Schwaben malen würde. Wie aber so ein Bild gemalt werden sollte, darüber hatte er ganz gewiss nur eine ganz nebelhafte Vorstellung. Der geistesrege [[Gönner|Adam Röser]] befreundete sich mit der Idee von [[Gönner|Knopf]] und es gelang ihm für sie, die Besten von [[Cărpiniș|Gertianosch]] zu gewinnen, um [[Stefan Jäger|Jäger]] zu beauftragen, die Einwanderung der Banater Schwaben zu malen. Zu diesem Zwecke haben dann der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]], [[Vereine|Leseverein]], [[Vereine|Gewerbeverein]], zum Teil auch der [[Vereine|Bauernverein]] Vorträge, Liederabende, Konzerte, Dilettantenvorstellungen und Tanzunterhaltungen veranstaltet, deren Einnahmen sie für das Zustandekommen des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] widmeten. Es wurden aber auch direkte Spenden gesammelt, wobei [[Gönner|Röser]] ein gutes Beispiel gab und als ein hübsche Summe beisammen war, beauftragte er den Kunstmaler [[Stefan Jäger]], das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu malen und förderte eben mit seinem Bemühen, [[Stefan Jäger|Jäger]] entsprechend zu honorieren, das Zustandekommen des Bildes. Wie das Bild gestaltet werden soll, damit musste [[Stefan Jäger|Jäger]] sich selbst auseinandersetzen, bis ihm die große Inspiration zu dem dreiteiligen Triptychon mit der Darstellung der [[WK:0376#Wanderung|Wanderung]], der [[WK:0376#Rast|Rast]] und der [[WK:0376#Ankunft|Ankunft der Einwanderer am Bestimmungsort]] kam. [[Stefan Jäger|Jäger]] malte dann das „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild (um das treffliche Wort von Dr. Matz Hoffmann zu gebrauchen), so wie das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] allgemein bekannt ist, mit dem Unterschied, dass seine Figuren mit der Tracht der Banater Schwaben gekleidet waren, wie sie sich nach der Ansiedlung im Banat abgewandelt bzw. entwickelt hat. Das fertige Bild war ca. 3 m lang und es wurde zur Besichtigung im [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]] ausgestellt. Der Präses des [[Vereine|Kasinovereines]], ein intelligenter Bauersohn mit Reifeprüfung und Direktor der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Kleinbauernsparkasse; [[Gönner|Johann Walzer]], unterzog das Bild einer kritischen Betrachtung und beanstandete auf höfliche Weise, dass die Figuren des Bildes nicht mit der Originaltracht der Einwanderungszeit bekleidet sind. Seiner Meinung schlossen sich dann auch andere intelligente Mitglieder des [[Vereine|Kasinovereines]] an, so vor allem der Präses des [[Vereine|Gewerbevereines]] [[Gönner|Anton Gamauf]]. Der junge Kunstmaler [[Stefan Jäger]] hat die Berechtigung dieser Kritik anerkannt und gewürdigt. Auf Betreiben von [[Gönner|Johann Walzer]] wurde beschlossen, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] nach Deutschland fährt, um die Volkstracht der Einwanderungszeit zu studieren. Das geschah dann auch im Jahre 1906. [[Gönner|Anton Gamauf]] beantragte für diese Studienreise ein Sammlung zu veranstalten und mit der Durchführung dieser wurde der Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]] beauftragt. Die Sammelliste eröffnete [[Gönner|Johann Walzer]] mit 200 Kronen und es flossen insgesamt 4560 Kronen ein, somit eine hohe Summer, mit der man damals z. B, ca. 4 ½ Waggon Weizen hätte kaufen können. Da nun das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] noch einmal gemalt werden sollte, beantragte [[Gönner|Röser]], es größer zu malen als das erste und so malte dann auch [[Stefan Jäger|Jäger]] das vorher von [[Robert Reiter]] beschriebene große [[WK:0376|Einwanderungsbild]], das 6 m lang und ca. 170 cm hoch ist. Das erste, also das kleinere, wie Dr. Hoffmann eine treffende Bezeichnung gab: „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild, blieb im Besitz von [[Gönner|Adam Röser]], während das zweite große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemeinsamer Besitz von [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] wurde. Dieses Gemälde wurde zu Pfingsten im Jahre 1910 mit einer schönen Feierlichkeit, im Rahmen einer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] veranstalteten Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, enthüllt und auch von vielen auswärtigen Besuchern bewundert.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 22. Februar 2016 um 15:19 Uhr</title>
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Er hatte den Kunstmaler [[Stefan Jäger]] und die Personen, die bei der Entstehung und beim Verkauf des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] eine Rolle spielten, alle sehr gut gekannt. [[Gönner|Kreppel]] weiß von engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Chirurg-Arzt-Stellvertreter-Familie [[Franz Jäger]] und der ebenfalls Feldscher-Familie Klein in [[Cărpiniș|Gertianosch]], welche letztere wieder mit dem seinerzeit namhaften Bürgermeister von [[Timișoara|Temeswar]], Karl Telbisz, verwandt war. Ein weibliches Mitglied der Familie Klein war mit einem Manne aus der einflussreichen kroatischen Familie Vuchetich aus [[Cenei|Tschene]] verheiratet, eine Tochter dieses Ehepaares wieder war die Frau von Kreppels Bruder, der Notar war und durch die verwandtschaftlichen Beziehungen seiner Frau, als Sekretär bei der Verwaltungswirtschaft der Stadt [[Timișoara|Temeswar]] angestellt wurde. [[Gönner|Adam Röser]] der erste Postmeister von [[Cărpiniș|Gertianosch]], Gründer des [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Konvikt]]es in [[Szeged]]in und Gründer der ersten [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Sparkassen-Aktiengesellschaft, hatte ebenfalls eine Frau aus der Vuchetich-Sippe. So wurde auch damals, in der verkehrstechnisch noch armen Zeit, Fäden hin und her gesponnen und natürlich sprach man zuweilen auch über neue Ereignisse. Und so sprach wohl eines Tages [[Gönner|Adam Röser]] mit dem Buchhalter seiner Bank, [[Gönner|Jakob Knopf]], über den „Landsmann&amp;quot; seiner Frau, den vielversprechenden jungen Kunstmaler [[Stefan Jäger]]. Da meinte wohl [[Gönner|Jakob Knopf]], es wäre schön und gut, wenn [[Stefan Jäger|Jäger]] ein Bild über die Einwanderung der Banater Schwaben malen würde. Wie aber so ein Bild gemalt werden sollte, darüber hatte er ganz gewiss nur eine ganz nebelhafte Vorstellung. Der geistesrege [[Gönner|Adam Röser]] befreundete sich mit der Idee von [[Gönner|Knopf]] und es gelang ihm für sie, die Besten von [[Cărpiniș|Gertianosch]] zu gewinnen, um [[Stefan Jäger|Jäger]] zu beauftragen, die Einwanderung der Banater Schwaben zu malen. Zu diesem Zwecke haben dann der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]], [[Vereine|Leseverein]], [[Vereine|Gewerbeverein]], zum Teil auch der [[Vereine|Bauernverein]] Vorträge, Liederabende, Konzerte, Dilettantenvorstellungen und Tanzunterhaltungen veranstaltet, deren Einnahmen sie für das Zustandekommen des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] widmeten. Es wurden aber auch direkte Spenden gesammelt, wobei [[Gönner|Röser]] ein gutes Beispiel gab und als ein hübsche Summe beisammen war, beauftragte er den Kunstmaler [[Stefan Jäger]], das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu malen und förderte eben mit seinem Bemühen, [[Stefan Jäger|Jäger]] entsprechend zu honorieren, das Zustandekommen des Bildes. Wie das Bild gestaltet werden soll, damit musste [[Stefan Jäger|Jäger]] sich selbst auseinandersetzen, bis ihm die große Inspiration zu dem dreiteiligen Triptychon mit der Darstellung der [[WK:0376#Wanderung|Wanderung]], der [[WK:0376#Rast|Rast]] und der [[WK:0376#Ankunft|Ankunft der Einwanderer am Bestimmungsort]] kam. [[Stefan Jäger|Jäger]] malte dann das „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild (um das treffliche Wort von Dr. Matz Hoffmann zu gebrauchen), so wie das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] allgemein bekannt ist, mit dem Unterschied, dass seine Figuren mit der Tracht der Banater Schwaben gekleidet waren, wie sie sich nach der Ansiedlung im Banat abgewandelt bzw. entwickelt hat. Das fertige Bild war ca. 3 m lang und es wurde zur Besichtigung im [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]] ausgestellt. Der Präses des [[Vereine|Kasinovereines]], ein intelligenter Bauersohn mit Reifeprüfung und Direktor der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Kleinbauernsparkasse; [[Gönner|Johann Walzer]], unterzog das Bild einer kritischen Betrachtung und beanstandete auf höfliche Weise, dass die Figuren des Bildes nicht mit der Originaltracht der Einwanderungszeit bekleidet sind. Seiner Meinung schlossen sich dann auch andere intelligente Mitglieder des [[Vereine|Kasinovereines]] an, so vor allem der Präses des [[Vereine|Gewerbevereines]] [[Gönner|Anton Gamauf]]. Der junge Kunstmaler [[Stefan Jäger]] hat die Berechtigung dieser Kritik anerkannt und gewürdigt. Auf Betreiben von Johann Walzer wurde beschlossen, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] nach Deutschland fährt, um die Volkstracht der Einwanderungszeit zu studieren. Das geschah dann auch im Jahre 1906. [[Gönner|Anton Gamauf]] beantragte für diese Studienreise ein Sammlung zu veranstalten und mit der Durchführung dieser wurde der Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]] beauftragt. Die Sammelliste eröffnete Johann Walzer mit 200 Kronen und es flossen insgesamt 4560 Kronen ein, somit eine hohe Summer, mit der man damals z. B, ca. 4 ½ Waggon Weizen hätte kaufen können. Da nun das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] noch einmal gemalt werden sollte, beantragte [[Gönner|Röser]], es größer zu malen als das erste und so malte dann auch [[Stefan Jäger|Jäger]] das vorher von [[Robert Reiter]] beschriebene große [[WK:0376|Einwanderungsbild]], das 6 m lang und ca. 170 cm hoch ist. Das erste, also das kleinere, wie Dr. Hoffmann eine treffende Bezeichnung gab: „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild, blieb im Besitz von [[Gönner|Adam Röser]], während das zweite große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemeinsamer Besitz von [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] wurde. Dieses Gemälde wurde zu Pfingsten im Jahre 1910 mit einer schönen Feierlichkeit, im Rahmen einer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] veranstalteten Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, enthüllt und auch von vielen auswärtigen Besuchern bewundert.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lehrer [[Gönner|Simon Kreppel]], der von den jetzt noch Lebenden über die Entstehung des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] und die Geschichte seiner ersten Jahre am besten informiert zu sein scheint, verdient kurz vorgestellt und angehört zu werden, damit einem gewisse Zusammenhänge klar werden. Er ist derzeit 76 Jahre alt, war von 1907 bis 1929 Lehrer in [[Cărpiniș|Gertianosch]], also auch in der Zeit, als das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemalt, enthüllt und verkauft wurde, lebt seit 1940 ebenda als Pensionist und hat ein Gedächtnis, das an ein medizinisches Wunder grenzt. Er hatte den Kunstmaler [[Stefan Jäger]] und die Personen, die bei der Entstehung und beim Verkauf des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] eine Rolle spielten, alle sehr gut gekannt. [[Gönner|Kreppel]] weiß von engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Chirurg-Arzt-Stellvertreter-Familie [[Franz Jäger]] und der ebenfalls Feldscher-Familie Klein in [[Cărpiniș|Gertianosch]], welche letztere wieder mit dem seinerzeit namhaften Bürgermeister von [[Timișoara|Temeswar]], Karl Telbisz, verwandt war. Ein weibliches Mitglied der Familie Klein war mit einem Manne aus der einflussreichen kroatischen Familie Vuchetich aus [[Cenei|Tschene]] verheiratet, eine Tochter dieses Ehepaares wieder war die Frau von Kreppels Bruder, der Notar war und durch die verwandtschaftlichen Beziehungen seiner Frau, als Sekretär bei der Verwaltungswirtschaft der Stadt [[Timișoara|Temeswar]] angestellt wurde. [[Gönner|Adam Röser]] der erste Postmeister von [[Cărpiniș|Gertianosch]], Gründer des [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Konvikt]]es in [[Szeged]]in und Gründer der ersten [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Sparkassen-Aktiengesellschaft, hatte ebenfalls eine Frau aus der Vuchetich-Sippe. So wurde auch damals, in der verkehrstechnisch noch armen Zeit, Fäden hin und her gesponnen und natürlich sprach man zuweilen auch über neue Ereignisse. Und so sprach wohl eines Tages [[Gönner|Adam Röser]] mit dem Buchhalter seiner Bank, [[Gönner|Jakob Knopf]], über den „Landsmann&amp;quot; seiner Frau, den vielversprechenden jungen Kunstmaler [[Stefan Jäger]]. Da meinte wohl [[Gönner|Jakob Knopf]], es wäre schön und gut, wenn [[Stefan Jäger|Jäger]] ein Bild über die Einwanderung der Banater Schwaben malen würde. Wie aber so ein Bild gemalt werden sollte, darüber hatte er ganz gewiss nur eine ganz nebelhafte Vorstellung. Der geistesrege [[Gönner|Adam Röser]] befreundete sich mit der Idee von [[Gönner|Knopf]] und es gelang ihm für sie, die Besten von [[Cărpiniș|Gertianosch]] zu gewinnen, um [[Stefan Jäger|Jäger]] zu beauftragen, die Einwanderung der Banater Schwaben zu malen. Zu diesem Zwecke haben dann der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]], [[Vereine|Leseverein]], [[Vereine|Gewerbeverein]], zum Teil auch der [[Vereine|Bauernverein]] Vorträge, Liederabende, Konzerte, Dilettantenvorstellungen und Tanzunterhaltungen veranstaltet, deren Einnahmen sie für das Zustandekommen des [[WK:0376|Einwanderungsbildes]] widmeten. Es wurden aber auch direkte Spenden gesammelt, wobei [[Gönner|Röser]] ein gutes Beispiel gab und als ein hübsche Summe beisammen war, beauftragte er den Kunstmaler [[Stefan Jäger]], das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu malen und förderte eben mit seinem Bemühen, [[Stefan Jäger|Jäger]] entsprechend zu honorieren, das Zustandekommen des Bildes. Wie das Bild gestaltet werden soll, damit musste [[Stefan Jäger|Jäger]] sich selbst auseinandersetzen, bis ihm die große Inspiration zu dem dreiteiligen Triptychon mit der Darstellung der [[WK:0376#Wanderung|Wanderung]], der [[WK:0376#Rast|Rast]] und der [[WK:0376#Ankunft|Ankunft der Einwanderer am Bestimmungsort]] kam. [[Stefan Jäger|Jäger]] malte dann das „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild (um das treffliche Wort von Dr. Matz Hoffmann zu gebrauchen), so wie das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] allgemein bekannt ist, mit dem Unterschied, dass seine Figuren mit der Tracht der Banater Schwaben gekleidet waren, wie sie sich nach der Ansiedlung im Banat abgewandelt bzw. entwickelt hat. Das fertige Bild war ca. 3 m lang und es wurde zur Besichtigung im [[Cărpiniș|Gertianoscher]] [[Vereine|Kasinoverein]] ausgestellt. Der Präses des [[Vereine|Kasinovereines]], ein intelligenter Bauersohn mit Reifeprüfung und Direktor der [[Cărpiniș|Gertianoscher]] Kleinbauernsparkasse; [[Gönner|Johann Walzer]], unterzog das Bild einer kritischen Betrachtung und beanstandete auf höfliche Weise, dass die Figuren des Bildes nicht mit der Originaltracht der Einwanderungszeit bekleidet sind. Seiner Meinung schlossen sich dann auch andere intelligente Mitglieder des [[Vereine|Kasinovereines]] an, so vor allem der Präses des [[Vereine|Gewerbevereines]] [[Gönner|Anton Gamauf]]. Der junge Kunstmaler [[Stefan Jäger]] hat die Berechtigung dieser Kritik anerkannt und gewürdigt. Auf Betreiben von &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Gönner|&lt;/ins&gt;Johann Walzer&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;wurde beschlossen, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] nach Deutschland fährt, um die Volkstracht der Einwanderungszeit zu studieren. Das geschah dann auch im Jahre 1906. 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Das erste, also das kleinere, wie Dr. Hoffmann eine treffende Bezeichnung gab: „ursprüngliche&amp;quot; Einwanderungsbild, blieb im Besitz von [[Gönner|Adam Röser]], während das zweite große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] gemeinsamer Besitz von [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] wurde. Dieses Gemälde wurde zu Pfingsten im Jahre 1910 mit einer schönen Feierlichkeit, im Rahmen einer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] veranstalteten Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, enthüllt und auch von vielen auswärtigen Besuchern bewundert.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Gönner|Röser]] geriet inzwischen durch Fehlspekulationen der von ihm gegründeten Sparkasse in materielle Schwierigkeiten und veranlasste auch [[Stefan Jäger|Jäger]], das große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu verkaufen. Durch gute Familienbeziehungen wurde für das Gemälde zuerst der damaligen Bürgermeister der Stadt [[Timișoara|Temeswar]], [[Karl Telbisz]] interessiert, dieser Übertrug die Anregung zum Ankauf seinem Nachfolger in seinem Amte, [[Josef Geml|Geml]], in dessen Amtszeit dann der Stadtrat von [[Timișoara|Temeswar]] den städtischen Obernotar Martin Balassa mit dem Ankauf des Bildes betraute. Das Bild wurde mit 2000 Kronen honoriert, welche Summe [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] untereinander teilten. Die [[Timișoara|Temeswarer]] Stadtgemeinde schenkte das Gemälde dem [[Timișoara|Temeswarer]] städtischen [[Banater Museum|Museum]].&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Gönner|Röser]] geriet inzwischen durch Fehlspekulationen der von ihm gegründeten Sparkasse in materielle Schwierigkeiten und veranlasste auch [[Stefan Jäger|Jäger]], das große [[WK:0376|Einwanderungsbild]] zu verkaufen. Durch gute Familienbeziehungen wurde für das Gemälde zuerst der damaligen Bürgermeister der Stadt [[Timișoara|Temeswar]], [[Karl Telbisz]] interessiert, dieser Übertrug die Anregung zum Ankauf seinem Nachfolger in seinem Amte, [[Josef Geml|Geml]], in dessen Amtszeit dann der Stadtrat von [[Timișoara|Temeswar]] den städtischen Obernotar Martin Balassa mit dem Ankauf des Bildes betraute. Das Bild wurde mit 2000 Kronen honoriert, welche Summe [[Stefan Jäger|Jäger]] und [[Gönner|Röser]] untereinander teilten. Die [[Timișoara|Temeswarer]] Stadtgemeinde schenkte das Gemälde dem [[Timișoara|Temeswarer]] städtischen [[Banater Museum|Museum]].&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 22. Februar 2016 um 09:27 Uhr</title>
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		<updated>2016-02-22T09:27:04Z</updated>

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