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	<title>ART:0181 - In memoriam Stefan Jäger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Archiv</subtitle>
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		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0181_-_In_memoriam_Stefan_J%C3%A4ger&amp;diff=67035&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 23. Juni 2017 um 06:18 Uhr</title>
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		<updated>2017-06-23T06:18:41Z</updated>

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Seine Kunst schöpft in vollen Zügen aus dem pulsierenden – wenn auch meist nur aus gegensatzfreien Situationen – Leben und lässt dem Betrachter keinerlei Zweifel noch Bedenken an der Echtheit des geschilderten Geschehens. Kaum eines der Bilder aus dem Dorfgeschehen lässt sich als pures „Werkstattgebilde&amp;quot; ausmachen, weil doch aller Anfang niemals in einer gegenstandslosen Phantasie zu scheinen liegt, sondern die Gedankenwelt des Künstlers immer wieder und aufs neue vom Erleben beflügelt wird. Nahezu unwiderstehlich drängt es ihn in seinen Mannesjahren hinaus über Heidefluren und Hecken, von einem Dorf zum anderen, zu seinen naturgetreuen Vorlagen, den lebensechten Modellen, für eine authentische künstlerische Darstellung von Begebenheiten einer zwar kleinen Welt, in der aber unverkannt der Mensch als ausgemachter Schwerpunkt in den Vordergrund tritt. Und darin liegt das Wahre, Lebensnahe und -echte in seiner bildenden Kunst, dass er mit überaus glücklichem Wurfe aus allen Situationen die Geschehen in den sicheren Griff bekommt, womit er sich dann wieder als scharfer Beobachter und überaus flotter und präziser Zeichner erweist. Davon zeugen die vielen Studien und Skizzen. Manche sind wie Faustskizzen in aller Eile, doch voller dynamischen Schwunges auf Papierstückchen, andere nieder wieder wie Aquarelle säuberlich Strich für Strich mit feinen Haarpinseln unmittelbar am Orte ausgeführt. Was aber für das einmalig Künstlerische spricht, ist ihre Echtheit, die Unmittelbarkeit zum Menschen und dessen Welt. Zwar ist diese Welt vergangen und wir leben eine andere Zeit, doch machen die [[Stefan Jäger|Jägerschen]] „Notizen&amp;quot; Aussage vom Wesen, Tun und Denken der Menschen von einst. An die 300 der Jäger-Skizzen (von mehreren Hundert) hatte ich Gelegenheit, durch das wohlwollende Entgegenkommen maßgeblicher Personen am [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeswar]] durchzusehen und an ebenso vielen Malen das faszinierende Gefühl zu verspüren, am unmittelbaren Erleben des Künstlers (nach mehr als einem halben Jahrhundert) mitbeteiligt zu sein. So überaus wirksam ist des Künstlers Sprache auf den Stücken bezeichneten Papiers. So überaus klar und verständlich sind seine Bildskizzen, durch die er uns nach allen Richtungen hin mitführt, an Feldern und Dörfern vorbei, bis „[[Fântânele|Engelsbrunn]]&amp;quot; über die Brücke, am [[WK:1141|Haus mit dem Radbrunnen]] und am steinernen [[WK:1110|Standbild]] mit dem Säulendach vorbei, nach „[[Zăbrani|Guttenbrunn]]&amp;quot;, das [[WK:1230|„Sterzel Gässel&amp;quot;]] hinan mit den schmucken enganeinander gerückten Häuschen, nach ungenannten anderen Orten, nach [[WK:1582|„Cărpiniș|Gertjanosch]]&amp;quot; und dicht am [[WK:1490|„Ortsbeginn]] von [[Iecea Mică|Klein-Jetscha]]&amp;quot; entlang. Und weiter führt uns der kundige Wanderer an: der „[[Lenauheim|Tschatader]] [[WK:2160|Windmühle&amp;quot;]] vorbei, auf dem „[[Grabaț|Grabatzer]] [[WK:1485|Sommerweg&amp;quot;]], der „[[Jimbolia|Hatzfelder]]&amp;quot; [[WK:0396|Heimstätte]] zu. Von weitem lässt er uns die Silhouetten des großen Dorfes erkennen, mit dem schlanken Turm, der seine Spitze in die Höhe reckt, und dem halben Dutzend rauchender Schlote, die hoch über dem ausgedehnten niederen Häusermeer der bäuerlichen Gehöfte stehen. Hier sind die vielen „Dorfpartien&amp;quot;, die [[WK:1468|„Südzeile&amp;quot;]], der [[WK:1441|„Dorfrand mit Weiher&amp;quot;]], die Kaul, das [[WK:1451|Zettelhaus und Steigerhaus]] am großen Marktplatz und vieles andere zu sehen. Und weiter zieht der nimmermüde Wanderer nach „[[Comloșu Mic|Ostern]]&amp;quot;, der [[WK:1501|„Hauptgasse von Norden]]&amp;quot; her entlang, hinüber nach „[[Banatsko Veliko Selo|Skt. Hubert]] von der [[WK:1495|Friedhofseite]]&amp;quot; kommend bis in die „Bacska&amp;quot;, „Baranya&amp;quot; und „Schwäbische Türkei&amp;quot; nach „[[Gajdobra|Gaydobra]]&amp;quot; „[[Ratkovo|Paraputy]]&amp;quot; und anderen Orten mehr. Dabei entgeht ihm aber auch nichts von all dem emsigen Treiben auf den Feldern und Fluren. Er kommt am [[WK:0476|„Wegkreuz“]] vorbei und würziger Duft vom frischgemähten Korn weht ihm ein leichter Luftstoß, an diesem heißen Sommertag [[WK:0474|„Im Schnitt&amp;quot;]], entgegen. Die goldgelben Ährenfelder mit knallroten, großen und blitzblauen kleinen Flecken vom Klatschmohn und den vielen Kornblumen über die schweren Halmenköpfe dahingestreut, grüßen den Wanderer von Weitem immerzu. Und überm [[WK:2110|„Gwannewech&amp;quot;]] spiegelt sich das Bild im silberweißen [[WK:0912|Geflimmer]] der Luft (die Banater Heide-&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Auf der Flur|Fata Morgana&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;). Leere und volle Leiterwagen kommen vorbei. Staubwolken wirbeln in die Luft. Auf kurzer Entfernung sind die Schnitter [[WK:0194|„Beim Essen auf dem Feld&amp;quot;]]. Unter einem schattenspendenden Akazienbaum hält der Maler Rast und sieht den Leuten zu. Wie ein malerischer Blickfang hebt sich der irdene Rundtopf vom weißen Farbton des typischen Schnittergewandes ab. Bewegung verbindet die Figuren, die trotz der Hockstellung von Gesicht und Armen bewirkt wird.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So formt der Maler eine wesenhafte Verbindung von Landschaft und Mensch. In der Kunstgeschichte bezeichnet man dieses Naturgefühl mit „sentimental&amp;quot; und denkt dabei an Sehnsucht. Ist [[Stefan Jäger|Jäger]] sentimental? Nein, das ist er nicht! 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Nahezu unwiderstehlich drängt es ihn in seinen Mannesjahren hinaus über Heidefluren und Hecken, von einem Dorf zum anderen, zu seinen naturgetreuen Vorlagen, den lebensechten Modellen, für eine authentische künstlerische Darstellung von Begebenheiten einer zwar kleinen Welt, in der aber unverkannt der Mensch als ausgemachter Schwerpunkt in den Vordergrund tritt. Und darin liegt das Wahre, Lebensnahe und -echte in seiner bildenden Kunst, dass er mit überaus glücklichem Wurfe aus allen Situationen die Geschehen in den sicheren Griff bekommt, womit er sich dann wieder als scharfer Beobachter und überaus flotter und präziser Zeichner erweist. Davon zeugen die vielen Studien und Skizzen. Manche sind wie Faustskizzen in aller Eile, doch voller dynamischen Schwunges auf Papierstückchen, andere nieder wieder wie Aquarelle säuberlich Strich für Strich mit feinen Haarpinseln unmittelbar am Orte ausgeführt. 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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 18. Februar 2016 um 08:32 Uhr</title>
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Herwig am 27. Dezember 2015 um 13:34 Uhr</title>
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Seine Kunst schöpft in vollen Zügen aus dem pulsierenden – wenn auch meist nur aus gegensatzfreien Situationen – Leben und lässt dem Betrachter keinerlei Zweifel noch Bedenken an der Echtheit des geschilderten Geschehens. Kaum eines der Bilder aus dem Dorfgeschehen lässt sich als pures „Werkstattgebilde&amp;quot; ausmachen, weil doch aller Anfang niemals in einer gegenstandslosen Phantasie zu scheinen liegt, sondern die Gedankenwelt des Künstlers immer wieder und aufs neue vom Erleben beflügelt wird. Nahezu unwiderstehlich drängt es ihn in seinen Mannesjahren hinaus über Heidefluren und Hecken, von einem Dorf zum anderen, zu seinen naturgetreuen Vorlagen, den lebensechten Modellen, für eine authentische künstlerische Darstellung von Begebenheiten einer zwar kleinen Welt, in der aber unverkannt der Mensch als ausgemachter Schwerpunkt in den Vordergrund tritt. Und darin liegt das Wahre, Lebensnahe und -echte in seiner bildenden Kunst, dass er mit überaus glücklichem Wurfe aus allen Situationen die Geschehen in den sicheren Griff bekommt, womit er sich dann wieder als scharfer Beobachter und überaus flotter und präziser Zeichner erweist. Davon zeugen die vielen Studien und Skizzen. Manche sind wie Faustskizzen in aller Eile, doch voller dynamischen Schwunges auf Papierstückchen, andere nieder wieder wie Aquarelle säuberlich Strich für Strich mit feinen Haarpinseln unmittelbar am Orte ausgeführt. Was aber für das einmalig Künstlerische spricht, ist ihre Echtheit, die Unmittelbarkeit zum Menschen und dessen Welt. Zwar ist diese Welt vergangen und wir leben eine andere Zeit, doch machen die [[Stefan Jäger|Jägerschen]] „Notizen&amp;quot; Aussage vom Wesen, Tun und Denken der Menschen von einst. An die 300 der Jäger-Skizzen (von mehreren Hundert) hatte ich Gelegenheit, durch das wohlwollende Entgegenkommen maßgeblicher Personen am [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeswar]] durchzusehen und an ebenso vielen Malen das faszinierende Gefühl zu verspüren, am unmittelbaren Erleben des Künstlers (nach mehr als einem halben Jahrhundert) mitbeteiligt zu sein. So überaus wirksam ist des Künstlers Sprache auf den Stücken bezeichneten Papiers. So überaus klar und verständlich sind seine Bildskizzen, durch die er uns nach allen Richtungen hin mitführt, an Feldern und Dörfern vorbei, bis „[[Fântânele|Engelsbrunn]]&amp;quot; über die Brücke, am [[WK:1141|Haus mit dem Radbrunnen]] und am steinernen [[WK:1110|Standbild]] mit dem Säulendach vorbei, nach „[[Zăbrani|Guttenbrunn]]&amp;quot;, das [[WK:1230|„Sterzel Gässel&amp;quot;]] hinan mit den schmucken enganeinander gerückten Häuschen, nach ungenannten anderen Orten, nach [[WK:1582|„Cărpiniș|Gertjanosch]]&amp;quot; und dicht am [[WK:1490|„Ortsbeginn]] von [[Iecea Mică|Klein-Jetscha]]&amp;quot; entlang. Und weiter führt uns der kundige Wanderer an: der „[[Lenauheim|Tschatader]] [[WK:2160|Windmühle&amp;quot;]] vorbei, auf dem „[[Grabaț|Grabatzer]] [[WK:1485|Sommerweg&amp;quot;]], der „[[Jimbolia|Hatzfelder]]&amp;quot; [[WK:0396|Heimstätte]] zu. Von weitem lässt er uns die Silhouetten des großen Dorfes erkennen, mit dem schlanken Turm, der seine Spitze in die Höhe reckt, und dem halben Dutzend rauchender Schlote, die hoch über dem ausgedehnten niederen Häusermeer der bäuerlichen Gehöfte stehen. Hier sind die vielen „Dorfpartien&amp;quot;, die [[WK:1468|„Südzeile&amp;quot;]], der [[WK:1441|„Dorfrand mit Weiher&amp;quot;]], die Kaul, das [[WK:1451|Zettelhaus und Steigerhaus]] am großen Marktplatz und vieles andere zu sehen. Und weiter zieht der nimmermüde Wanderer nach „[[Comloșu Mic|Ostern]]&amp;quot;, der [[WK:1501|„Hauptgasse von Norden]]&amp;quot; her entlang, hinüber nach „[[Banatsko Veliko Selo|Skt. Hubert]] von der [[WK:1495|Friedhofseite]]&amp;quot; kommend bis in die „Bacska&amp;quot;, „Baranya&amp;quot; und „Schwäbische Türkei&amp;quot; nach „[[Gajdobra|Gaydobra]]&amp;quot; „[[Ratkovo|Paraputy]]&amp;quot; und anderen Orten mehr. Dabei entgeht ihm aber auch nichts von all dem emsigen Treiben auf den Feldern und Fluren. Er kommt am [[WK:0476|„Wegkreuz“]] vorbei und würziger Duft vom frischgemähten Korn weht ihm ein leichter Luftstoß, an diesem heißen Sommertag [[WK:0474|„Im Schnitt&amp;quot;]], entgegen. Die goldgelben Ährenfelder mit knallroten, großen und blitzblauen kleinen Flecken vom Klatschmohn und den vielen Kornblumen über die schweren Halmenköpfe dahingestreut, grüßen den Wanderer von Weitem immerzu. Und überm [[WK:2110|„Gwannewech&amp;quot;]] spiegelt sich das Bild im silberweißen [[WK:0912|Geflimmer]] der Luft (die Banater Heide-[[Auf der Flur|Fata Morgana]]). Leere und volle Leiterwagen kommen vorbei. Staubwolken wirbeln in die Luft. Auf kurzer Entfernung sind die Schnitter [[WK:0194|„Beim Essen auf dem Feld&amp;quot;]]. Unter einem schattenspendenden Akazienbaum hält der Maler Rast und sieht den Leuten zu. Wie ein malerischer Blickfang hebt sich der irdene Rundtopf vom weißen Farbton des typischen Schnittergewandes ab. Bewegung verbindet die Figuren, die trotz der Hockstellung von Gesicht und Armen bewirkt wird.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So formt der Maler eine wesenhafte Verbindung von Landschaft und Mensch. In der Kunstgeschichte bezeichnet man dieses Naturgefühl mit „sentimental&amp;quot; und denkt dabei an Sehnsucht. Ist [[Stefan Jäger|Jäger]] sentimental? Nein, das ist er nicht! Wer das glaubt, übersieht den Realisten, – den schöpferischen Maler in [[Stefan Jäger]], der als Kunstschaffender nicht nur Ausschau nach realen Dingen und Erscheinungen in einer erfassbaren Welt hält, sondern diese auch im artistischen Sinne zu gestalten weiß. Und gerade das ist es! Seine Kunst schöpft in vollen Zügen aus dem pulsierenden – wenn auch meist nur aus gegensatzfreien Situationen – Leben und lässt dem Betrachter keinerlei Zweifel noch Bedenken an der Echtheit des geschilderten Geschehens. Kaum eines der Bilder aus dem Dorfgeschehen lässt sich als pures „Werkstattgebilde&amp;quot; ausmachen, weil doch aller Anfang niemals in einer gegenstandslosen Phantasie zu scheinen liegt, sondern die Gedankenwelt des Künstlers immer wieder und aufs neue vom Erleben beflügelt wird. Nahezu unwiderstehlich drängt es ihn in seinen Mannesjahren hinaus über Heidefluren und Hecken, von einem Dorf zum anderen, zu seinen naturgetreuen Vorlagen, den lebensechten Modellen, für eine authentische künstlerische Darstellung von Begebenheiten einer zwar kleinen Welt, in der aber unverkannt der Mensch als ausgemachter Schwerpunkt in den Vordergrund tritt. Und darin liegt das Wahre, Lebensnahe und -echte in seiner bildenden Kunst, dass er mit überaus glücklichem Wurfe aus allen Situationen die Geschehen in den sicheren Griff bekommt, womit er sich dann wieder als scharfer Beobachter und überaus flotter und präziser Zeichner erweist. Davon zeugen die vielen Studien und Skizzen. Manche sind wie Faustskizzen in aller Eile, doch voller dynamischen Schwunges auf Papierstückchen, andere nieder wieder wie Aquarelle säuberlich Strich für Strich mit feinen Haarpinseln unmittelbar am Orte ausgeführt. Was aber für das einmalig Künstlerische spricht, ist ihre Echtheit, die Unmittelbarkeit zum Menschen und dessen Welt. Zwar ist diese Welt vergangen und wir leben eine andere Zeit, doch machen die [[Stefan Jäger|Jägerschen]] „Notizen&amp;quot; Aussage vom Wesen, Tun und Denken der Menschen von einst. An die 300 der Jäger-Skizzen (von mehreren Hundert) hatte ich Gelegenheit, durch das wohlwollende Entgegenkommen maßgeblicher Personen am [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeswar]] durchzusehen und an ebenso vielen Malen das faszinierende Gefühl zu verspüren, am unmittelbaren Erleben des Künstlers (nach mehr als einem halben Jahrhundert) mitbeteiligt zu sein. So überaus wirksam ist des Künstlers Sprache auf den Stücken bezeichneten Papiers. 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Von weitem lässt er uns die Silhouetten des großen Dorfes erkennen, mit dem schlanken Turm, der seine Spitze in die Höhe reckt, und dem halben Dutzend rauchender Schlote, die hoch über dem ausgedehnten niederen Häusermeer der bäuerlichen Gehöfte stehen. Hier sind die vielen „Dorfpartien&amp;quot;, die [[WK:1468|„Südzeile&amp;quot;]], der [[WK:1441|„Dorfrand mit Weiher&amp;quot;]], die Kaul, das [[WK:1451|Zettelhaus und Steigerhaus]] am großen Marktplatz und vieles andere zu sehen. Und weiter zieht der nimmermüde Wanderer nach „[[Comloșu Mic|Ostern]]&amp;quot;, der [[WK:1501|„Hauptgasse von Norden]]&amp;quot; her entlang, hinüber nach „[[Banatsko Veliko Selo|Skt. Hubert]] von der [[WK:1495|Friedhofseite]]&amp;quot; kommend bis in die „Bacska&amp;quot;, „Baranya&amp;quot; und „Schwäbische Türkei&amp;quot; nach „[[Gajdobra|Gaydobra]]&amp;quot; „[[Ratkovo|Paraputy]]&amp;quot; und anderen Orten mehr. Dabei entgeht ihm aber auch nichts von all dem emsigen Treiben auf den Feldern und Fluren. 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		<author><name>Herwig</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 9. Dezember 2015 um 15:38 Uhr</title>
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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		<title>Herwig: Herwig verschob die Seite In memoriam Stefan Jäger nach ART:0181 - In memoriam Stefan Jäger, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0181_-_In_memoriam_Stefan_J%C3%A4ger&amp;diff=29634&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2015-12-06T18:09:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Herwig verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=In_memoriam_Stefan_J%C3%A4ger&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;In memoriam Stefan Jäger (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;In memoriam Stefan Jäger&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/index.php?title=ART:0181_-_In_memoriam_Stefan_J%C3%A4ger&quot; title=&quot;ART:0181 - In memoriam Stefan Jäger&quot;&gt;ART:0181 - In memoriam Stefan Jäger&lt;/a&gt;, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
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		<author><name>Herwig</name></author>
		
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		<title>Nikolaus am 21. September 2015 um 08:07 Uhr</title>
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		<updated>2015-09-21T08:07:40Z</updated>

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Seine Kunst schöpft in vollen Zügen aus dem pulsierenden – wenn auch meist nur aus gegensatzfreien Situationen – Leben und lässt dem Betrachter keinerlei Zweifel noch Bedenken an der Echtheit des geschilderten Geschehens. Kaum eines der Bilder aus dem Dorfgeschehen lässt sich als pures „Werkstattgebilde&amp;quot; ausmachen, weil doch aller Anfang niemals in einer gegenstandslosen Phantasie zu scheinen liegt, sondern die Gedankenwelt des Künstlers immer wieder und aufs neue vom Erleben beflügelt wird. Nahezu unwiderstehlich drängt es ihn in seinen Mannesjahren hinaus über Heidefluren und Hecken, von einem Dorf zum anderen, zu seinen naturgetreuen Vorlagen, den lebensechten Modellen, für eine authentische künstlerische Darstellung von Begebenheiten einer zwar kleinen Welt, in der aber unverkannt der Mensch als ausgemachter Schwerpunkt in den Vordergrund tritt. Und darin liegt das Wahre, Lebensnahe und -echte in seiner bildenden Kunst, dass er mit überaus glücklichem Wurfe aus allen Situationen die Geschehen in den sicheren Griff bekommt, womit er sich dann wieder als scharfer Beobachter und überaus flotter und präziser Zeichner erweist. Davon zeugen die vielen Studien und Skizzen. Manche sind wie Faustskizzen in aller Eile, doch voller dynamischen Schwunges auf Papierstückchen, andere nieder wieder wie Aquarelle säuberlich Strich für Strich mit feinen Haarpinseln unmittelbar am Orte ausgeführt. Was aber für das einmalig Künstlerische spricht, ist ihre Echtheit, die Unmittelbarkeit zum Menschen und dessen Welt. Zwar ist diese Welt vergangen und wir leben eine andere Zeit, doch machen die [[Stefan Jäger|Jägerschen]] „Notizen&amp;quot; Aussage vom Wesen, Tun und Denken der Menschen von einst. An die 300 der Jäger-Skizzen (von mehreren Hundert) hatte ich Gelegenheit, durch das wohlwollende Entgegenkommen maßgeblicher Personen am [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeswar]] durchzusehen und an ebenso vielen Malen das faszinierende Gefühl zu verspüren, am unmittelbaren Erleben des Künstlers (nach mehr als einem halben Jahrhundert) mitbeteiligt zu sein. So überaus wirksam ist des Künstlers Sprache auf den Stücken bezeichneten Papiers. So überaus klar und verständlich sind seine Bildskizzen, durch die er uns nach allen Richtungen hin mitführt, an Feldern und Dörfern vorbei, bis „[[Fântânele|Engelsbrunn]]&amp;quot; über die Brücke, am [[WK:1141|Haus mit dem Radbrunnen]] und am steinernen [[WK:1110|Standbild]] mit dem Säulendach vorbei, nach „[[Zăbrani|Guttenbrunn]]&amp;quot;, das [[WK:1230|„Sterzel Gässel&amp;quot;]] hinan mit den schmucken enganeinander gerückten Häuschen, nach ungenannten anderen Orten, nach [[WK:1582|„Cărpiniș|Gertjanosch]]&amp;quot; und dicht am [[WK:1490|„Ortsbeginn]] von [[Iecea Mică|Klein-Jetscha]]&amp;quot; entlang. Und weiter führt uns der kundige Wanderer an: der „[[Lenauheim|Tschatader]] [[WK:2160|Windmühle&amp;quot;]] vorbei, auf dem „[[Grabaț|Grabatzer]] [[WK:1485|Sommerweg&amp;quot;]], der „[[Jimbolia|Hatzfelder]]&amp;quot; [[WK:0396|Heimstätte]] zu. Von weitem lässt er uns die Silhouetten des großen Dorfes erkennen, mit dem schlanken Turm, der seine Spitze in die Höhe reckt, und dem halben Dutzend rauchender Schlote, die hoch über dem ausgedehnten niederen Häusermeer der bäuerlichen Gehöfte stehen. Hier sind die vielen „Dorfpartien&amp;quot;, die [[WK:1468|„Südzeile&amp;quot;]], der [[WK:1441|„Dorfrand mit Weiher&amp;quot;]], die Kaul, das [[WK:1451|Zettelhaus und Steigerhaus]] am großen Marktplatz und vieles andere zu sehen. Und weiter zieht der nimmermüde Wanderer nach „[[Comloșu Mic|Ostern]]&amp;quot;, der [[WK:1501|„Hauptgasse von Norden]]&amp;quot; her entlang, hinüber nach „[[Banatsko Veliko Selo|Skt. Hubert]] von der [[WK:1495|Friedhofseite]]&amp;quot; kommend bis in die „Bacska&amp;quot;, „Baranya&amp;quot; und „Schwäbische Türkei&amp;quot; nach „[[Gajdobra|Gaydobra]]&amp;quot; „[[Ratkovo|Paraputy]]&amp;quot; und anderen Orten mehr. Dabei entgeht ihm aber auch nichts von all dem emsigen Treiben auf den Feldern und Fluren. Er kommt am [[WK:0476|„Wegkreuz“]] vorbei und würziger Duft vom frischgemähten Korn weht ihm ein leichter Luftstoß, an diesem heißen Sommertag [[WK:0474|„Im Schnitt&amp;quot;]], entgegen. Die goldgelben Ährenfelder mit knallroten, großen und blitzblauen kleinen Flecken vom Klatschmohn und den vielen Kornblumen über die schweren Halmenköpfe dahingestreut, grüßen den Wanderer von Weitem immerzu. Und überm [[WK:2110|„Gwannewech&amp;quot;]] spiegelt sich das Bild im silberweißen Geflimmer der Luft (die Banater Heide-Fata Morgana). Leere und volle Leiterwagen kommen vorbei. Staubwolken wirbeln in die Luft. Auf kurzer Entfernung sind die Schnitter [[WK:0194|„Beim Essen auf dem Feld&amp;quot;]]. Unter einem schattenspendenden Akazienbaum hält der Maler Rast und sieht den Leuten zu. Wie ein malerischer Blickfang hebt sich der irdene Rundtopf vom weißen Farbton des typischen Schnittergewandes ab. Bewegung verbindet die Figuren, die trotz der Hockstellung von Gesicht und Armen bewirkt wird.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So formt der Maler eine wesenhafte Verbindung von Landschaft und Mensch. In der Kunstgeschichte bezeichnet man dieses Naturgefühl mit „sentimental&amp;quot; und denkt dabei an Sehnsucht. Ist [[Stefan Jäger|Jäger]] sentimental? Nein, das ist er nicht! Wer das glaubt, übersieht den Realisten, – den schöpferischen Maler in [[Stefan Jäger]], der als Kunstschaffender nicht nur Ausschau nach realen Dingen und Erscheinungen in einer erfassbaren Welt hält, sondern diese auch im artistischen Sinne zu gestalten weiß. Und gerade das ist es! Seine Kunst schöpft in vollen Zügen aus dem pulsierenden – wenn auch meist nur aus gegensatzfreien Situationen – Leben und lässt dem Betrachter keinerlei Zweifel noch Bedenken an der Echtheit des geschilderten Geschehens. Kaum eines der Bilder aus dem Dorfgeschehen lässt sich als pures „Werkstattgebilde&amp;quot; ausmachen, weil doch aller Anfang niemals in einer gegenstandslosen Phantasie zu scheinen liegt, sondern die Gedankenwelt des Künstlers immer wieder und aufs neue vom Erleben beflügelt wird. Nahezu unwiderstehlich drängt es ihn in seinen Mannesjahren hinaus über Heidefluren und Hecken, von einem Dorf zum anderen, zu seinen naturgetreuen Vorlagen, den lebensechten Modellen, für eine authentische künstlerische Darstellung von Begebenheiten einer zwar kleinen Welt, in der aber unverkannt der Mensch als ausgemachter Schwerpunkt in den Vordergrund tritt. Und darin liegt das Wahre, Lebensnahe und -echte in seiner bildenden Kunst, dass er mit überaus glücklichem Wurfe aus allen Situationen die Geschehen in den sicheren Griff bekommt, womit er sich dann wieder als scharfer Beobachter und überaus flotter und präziser Zeichner erweist. Davon zeugen die vielen Studien und Skizzen. Manche sind wie Faustskizzen in aller Eile, doch voller dynamischen Schwunges auf Papierstückchen, andere nieder wieder wie Aquarelle säuberlich Strich für Strich mit feinen Haarpinseln unmittelbar am Orte ausgeführt. Was aber für das einmalig Künstlerische spricht, ist ihre Echtheit, die Unmittelbarkeit zum Menschen und dessen Welt. Zwar ist diese Welt vergangen und wir leben eine andere Zeit, doch machen die [[Stefan Jäger|Jägerschen]] „Notizen&amp;quot; Aussage vom Wesen, Tun und Denken der Menschen von einst. An die 300 der Jäger-Skizzen (von mehreren Hundert) hatte ich Gelegenheit, durch das wohlwollende Entgegenkommen maßgeblicher Personen am [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeswar]] durchzusehen und an ebenso vielen Malen das faszinierende Gefühl zu verspüren, am unmittelbaren Erleben des Künstlers (nach mehr als einem halben Jahrhundert) mitbeteiligt zu sein. So überaus wirksam ist des Künstlers Sprache auf den Stücken bezeichneten Papiers. So überaus klar und verständlich sind seine Bildskizzen, durch die er uns nach allen Richtungen hin mitführt, an Feldern und Dörfern vorbei, bis „[[Fântânele|Engelsbrunn]]&amp;quot; über die Brücke, am [[WK:1141|Haus mit dem Radbrunnen]] und am steinernen [[WK:1110|Standbild]] mit dem Säulendach vorbei, nach „[[Zăbrani|Guttenbrunn]]&amp;quot;, das [[WK:1230|„Sterzel Gässel&amp;quot;]] hinan mit den schmucken enganeinander gerückten Häuschen, nach ungenannten anderen Orten, nach [[WK:1582|„Cărpiniș|Gertjanosch]]&amp;quot; und dicht am [[WK:1490|„Ortsbeginn]] von [[Iecea Mică|Klein-Jetscha]]&amp;quot; entlang. Und weiter führt uns der kundige Wanderer an: der „[[Lenauheim|Tschatader]] [[WK:2160|Windmühle&amp;quot;]] vorbei, auf dem „[[Grabaț|Grabatzer]] [[WK:1485|Sommerweg&amp;quot;]], der „[[Jimbolia|Hatzfelder]]&amp;quot; [[WK:0396|Heimstätte]] zu. Von weitem lässt er uns die Silhouetten des großen Dorfes erkennen, mit dem schlanken Turm, der seine Spitze in die Höhe reckt, und dem halben Dutzend rauchender Schlote, die hoch über dem ausgedehnten niederen Häusermeer der bäuerlichen Gehöfte stehen. Hier sind die vielen „Dorfpartien&amp;quot;, die [[WK:1468|„Südzeile&amp;quot;]], der [[WK:1441|„Dorfrand mit Weiher&amp;quot;]], die Kaul, das [[WK:1451|Zettelhaus und Steigerhaus]] am großen Marktplatz und vieles andere zu sehen. Und weiter zieht der nimmermüde Wanderer nach „[[Comloșu Mic|Ostern]]&amp;quot;, der [[WK:1501|„Hauptgasse von Norden]]&amp;quot; her entlang, hinüber nach „[[Banatsko Veliko Selo|Skt. Hubert]] von der [[WK:1495|Friedhofseite]]&amp;quot; kommend bis in die „Bacska&amp;quot;, „Baranya&amp;quot; und „Schwäbische Türkei&amp;quot; nach „[[Gajdobra|Gaydobra]]&amp;quot; „[[Ratkovo|Paraputy]]&amp;quot; und anderen Orten mehr. Dabei entgeht ihm aber auch nichts von all dem emsigen Treiben auf den Feldern und Fluren. Er kommt am [[WK:0476|„Wegkreuz“]] vorbei und würziger Duft vom frischgemähten Korn weht ihm ein leichter Luftstoß, an diesem heißen Sommertag [[WK:0474|„Im Schnitt&amp;quot;]], entgegen. Die goldgelben Ährenfelder mit knallroten, großen und blitzblauen kleinen Flecken vom Klatschmohn und den vielen Kornblumen über die schweren Halmenköpfe dahingestreut, grüßen den Wanderer von Weitem immerzu. Und überm [[WK:2110|„Gwannewech&amp;quot;]] spiegelt sich das Bild im silberweißen &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[WK:0912|&lt;/ins&gt;Geflimmer&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;der Luft (die Banater Heide-&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Auf der Flur|&lt;/ins&gt;Fata Morgana&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;). Leere und volle Leiterwagen kommen vorbei. Staubwolken wirbeln in die Luft. Auf kurzer Entfernung sind die Schnitter [[WK:0194|„Beim Essen auf dem Feld&amp;quot;]]. Unter einem schattenspendenden Akazienbaum hält der Maler Rast und sieht den Leuten zu. Wie ein malerischer Blickfang hebt sich der irdene Rundtopf vom weißen Farbton des typischen Schnittergewandes ab. Bewegung verbindet die Figuren, die trotz der Hockstellung von Gesicht und Armen bewirkt wird.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An anderen Tagen ist [[Stefan Jäger|Jäger]] beim [[WK:1673|„Erdäpfel ausmachen&amp;quot;]], beim [[WK:1257|Laubschneiden]] und [[WK:0658|„Storze raffe&amp;quot;]] mit dabei. Er verweilt vor dem [[WK:1247|&amp;quot;Weingartenhüter&amp;quot;]] sieht die [[WK:1599|„Walze mit dem Sitzbett“]] auf dem offenen Felde stehn und lässt sich nichts von den einzelnen Dingen und Erscheinungen auf seinen Wanderungen entgehen. Und im Dorfe selbst kommt er nicht nur beim Gastwirt vorbei, sondern sieht dem Treiben auf der Straße zu, wenn die [[WK:1597|„Comedianten kommen&amp;quot;]], die [[WK:0180|„Schaffelmacher&amp;quot;]] mit ihren „Bitte&amp;quot; (Bottichen) durch die Gassen fahren, Prozessionen, Kerwei- oder Hochzeitszüge an Schaulustigen vorbeiziehen. Er kehrt aber auch in die gastfreundlichen Häuser ein [[WK:1228|„Als Gast bei Guttenbrunner Kerweih&amp;quot;]], ist in [[WK:1181|„In Jahrmarkt&amp;quot;]], bei der [[WK:1301|„Bewirtung beim Vorstraußmädchen&amp;quot;]] dabei und sitzt [[WK:1115|„Beim Kartenspiel&amp;quot;]] mit den Männern „In der guten Stunde&amp;quot;, während die Frauen ihre Spinnräder treiben [[WK:1671|„In der Reih&amp;quot;]] oder [[WK:0895|„Zerstreuung im Winter&amp;quot;]] suchen. So lernen wir durch diese Skizzen und die eigenhändigen Notierungen (alle mit „…“ versehenen Satzteile im Text sind den Jäger-Skizzen entnommen) nicht nur Land und Leute durch den Maler kennen, sondern mit diesen auch den Künstler im Menschen selbst. Und der ist menschenfreundlich und wenn auch weniger redselig als andere Leute, so dennoch mit voller Liebe seinen „Modellen&amp;quot; zugekehrt. So reißt denn auch an dieser Stelle die hohe Ringmauer um das abgeschlossene Wesen des Malers ein und wird ganz niedrig und klein. Nur so kann [[Stefan Jäger|Jäger]] zum „Schwabenmaler“ werden, indem er Land und Leute kennen lernt und mit diesen seinen Menschen in verschiedenen Lebenslagen die ganze Zeit hindurch besteht. Solcherart schafft der Künstler Werte für die Menschen, für die Nachkommen Ausgangspunkte, die die Menschen für die Gesundheit ihrer Seele brauchen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An anderen Tagen ist [[Stefan Jäger|Jäger]] beim [[WK:1673|„Erdäpfel ausmachen&amp;quot;]], beim [[WK:1257|Laubschneiden]] und [[WK:0658|„Storze raffe&amp;quot;]] mit dabei. Er verweilt vor dem [[WK:1247|&amp;quot;Weingartenhüter&amp;quot;]] sieht die [[WK:1599|„Walze mit dem Sitzbett“]] auf dem offenen Felde stehn und lässt sich nichts von den einzelnen Dingen und Erscheinungen auf seinen Wanderungen entgehen. Und im Dorfe selbst kommt er nicht nur beim Gastwirt vorbei, sondern sieht dem Treiben auf der Straße zu, wenn die [[WK:1597|„Comedianten kommen&amp;quot;]], die [[WK:0180|„Schaffelmacher&amp;quot;]] mit ihren „Bitte&amp;quot; (Bottichen) durch die Gassen fahren, Prozessionen, Kerwei- oder Hochzeitszüge an Schaulustigen vorbeiziehen. Er kehrt aber auch in die gastfreundlichen Häuser ein [[WK:1228|„Als Gast bei Guttenbrunner Kerweih&amp;quot;]], ist in [[WK:1181|„In Jahrmarkt&amp;quot;]], bei der [[WK:1301|„Bewirtung beim Vorstraußmädchen&amp;quot;]] dabei und sitzt [[WK:1115|„Beim Kartenspiel&amp;quot;]] mit den Männern „In der guten Stunde&amp;quot;, während die Frauen ihre Spinnräder treiben [[WK:1671|„In der Reih&amp;quot;]] oder [[WK:0895|„Zerstreuung im Winter&amp;quot;]] suchen. So lernen wir durch diese Skizzen und die eigenhändigen Notierungen (alle mit „…“ versehenen Satzteile im Text sind den Jäger-Skizzen entnommen) nicht nur Land und Leute durch den Maler kennen, sondern mit diesen auch den Künstler im Menschen selbst. Und der ist menschenfreundlich und wenn auch weniger redselig als andere Leute, so dennoch mit voller Liebe seinen „Modellen&amp;quot; zugekehrt. So reißt denn auch an dieser Stelle die hohe Ringmauer um das abgeschlossene Wesen des Malers ein und wird ganz niedrig und klein. Nur so kann [[Stefan Jäger|Jäger]] zum „Schwabenmaler“ werden, indem er Land und Leute kennen lernt und mit diesen seinen Menschen in verschiedenen Lebenslagen die ganze Zeit hindurch besteht. Solcherart schafft der Künstler Werte für die Menschen, für die Nachkommen Ausgangspunkte, die die Menschen für die Gesundheit ihrer Seele brauchen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
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