<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=ART%3A0215_-_Schwierige_Lehrjahre</id>
	<title>ART:0215 - Schwierige Lehrjahre - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=ART%3A0215_-_Schwierige_Lehrjahre"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-22T05:40:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Archiv</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.0</generator>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=67041&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 23. Juni 2017 um 07:19 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=67041&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2017-06-23T07:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 23. Juni 2017, 07:19 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l33&quot; &gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|&lt;/del&gt;|Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser [[Zeichenschule|Schule]], wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da [[Bertalan Székely|Székely]] selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely|Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser [[Zeichenschule|Schule]], wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da [[Bertalan Székely|Székely]] selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42669&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 29. Mai 2016 um 12:35 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42669&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2016-05-29T12:35:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 29. Mai 2016, 12:35 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l48&quot; &gt;Zeile 48:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 48:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Volk und Kultur]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Volk und Kultur]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Einschätzungen]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Einschätzungen]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Kategorie:Hatzfeld]]&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Kategorie:Temeschburg]]&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42357&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 20. Mai 2016 um 08:04 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42357&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2016-05-20T08:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Mai 2016, 08:04 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l33&quot; &gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely||Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser Schule, wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da [[Bertalan Székely|Székely]] selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely||Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Zeichenschule|&lt;/ins&gt;Schule&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da [[Bertalan Székely|Székely]] selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42164&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 9. Mai 2016 um 14:38 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42164&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2016-05-09T14:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 9. Mai 2016, 14:38 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l33&quot; &gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely||Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser Schule, wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da Székely selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely||Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser Schule, wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Bertalan &lt;/ins&gt;Székely&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Székely]] &lt;/ins&gt;selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42095&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 8. Mai 2016 um 06:43 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=42095&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2016-05-08T06:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 8. Mai 2016, 06:43 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l36&quot; &gt;Zeile 36:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 36:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz des Freistudiums, das die [[Budapest]]er Lehrstätte dem mittellosen Kunsteleven zuerkannte, hatte es der studierende [[Stefan Jäger|Jäger]] nicht leicht. Er musste nämlich auch für seinen Unterhalt aufkommen. Da er aber gerade in dieser Zeit von seinen Eltern nur kleinere Zuschüsse erhoffen konnte, musste er sich noch um eine Stelle als Erzieher oder Hauslehrer bei der gräflichen Familie [[Széchy|Sechy]] bewerben. Dennoch aber reichte sein verdientes Geld an manchen Tagen meistens nur für ein karges Mahl aus. Daran sollte sich der Künstler noch im hohen Alter erinnern. Es war nach den offiziellen Feierlichkeiten, die man zu seinem „Achtzigsten&amp;quot; und der Verleihung des [[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Arbeitsordens&lt;/del&gt;]] (1957) abgehalten hatte. Wir standen im engen Kreise um den alten Meister herum. Und wenn ich heute, nach all den Jahren, so in meinem übervollen Gedächtnisspeicher krame, steht er plötzlich in seiner ganzen Leibhaftigkeit vor mir. Ein lange schon verlebter Augenblick ist wieder da, ist wahr und Wirklichkeit geworden, und eine leise aber immer noch deutlich wahrnehmbare Stimme spricht: ''„Weil die wenigen ,Kreuzer’ nicht immer ausreichten und eingeteilt werden mussten, ging ich häufig auch in eine billigere Auskocherei. Welcher Art diese war, lässt sich schon daraus ersehen, dass als einziges Essbesteck ein eingedellter Blechlöffel mit einer Eisenkette an der rohgezimmerten Tischplatte festgemacht war. Die Mahlzeiten bestanden natürlich nur aus einem einzigen Gang. Man wurde prompt und tatsächlich recht schnell bedient. Da eilte nämlich Einer mit einem großen kübelartigen Suppentopf und einer mächtigen Wurstspritze schnellen Schrittes gleich herbei. Das war so ein ähnliches Werkzeug, wie man es bei uns auf dem Dorfe beim Schweineschlachten verwendet. Mit dieser Spritze wurde Suppe aus dem großen eisernen Topfe angesaugt und dem hungrigen Gast in den Blechteller eingespritzt. Aus einem zweiten Geschirr wurde mit einem großen flachen Schöpflöffel noch eine dicke Knödel hinzugereicht. Das Ganze kostete so einen Sechser. War man noch hungrig nach dem Essen oder besser gesagt, hatte man noch etwas Kleingeld in der Tasche, bekam man für den halben oder ganzen Kreuzer, je nachdem, noch einen kleinen oder größeren Zuschlag mit der Spritze ausgefolgt. Allerdings, eine zweite Knödel gab es nicht.“''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz des Freistudiums, das die [[Budapest]]er Lehrstätte dem mittellosen Kunsteleven zuerkannte, hatte es der studierende [[Stefan Jäger|Jäger]] nicht leicht. Er musste nämlich auch für seinen Unterhalt aufkommen. Da er aber gerade in dieser Zeit von seinen Eltern nur kleinere Zuschüsse erhoffen konnte, musste er sich noch um eine Stelle als Erzieher oder Hauslehrer bei der gräflichen Familie [[Széchy|Sechy]] bewerben. Dennoch aber reichte sein verdientes Geld an manchen Tagen meistens nur für ein karges Mahl aus. Daran sollte sich der Künstler noch im hohen Alter erinnern. Es war nach den offiziellen Feierlichkeiten, die man zu seinem „Achtzigsten&amp;quot; und der Verleihung des [[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Arbeitsorden&lt;/ins&gt;]]&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;s &lt;/ins&gt;(1957) abgehalten hatte. Wir standen im engen Kreise um den alten Meister herum. Und wenn ich heute, nach all den Jahren, so in meinem übervollen Gedächtnisspeicher krame, steht er plötzlich in seiner ganzen Leibhaftigkeit vor mir. Ein lange schon verlebter Augenblick ist wieder da, ist wahr und Wirklichkeit geworden, und eine leise aber immer noch deutlich wahrnehmbare Stimme spricht: ''„Weil die wenigen ,Kreuzer’ nicht immer ausreichten und eingeteilt werden mussten, ging ich häufig auch in eine billigere Auskocherei. Welcher Art diese war, lässt sich schon daraus ersehen, dass als einziges Essbesteck ein eingedellter Blechlöffel mit einer Eisenkette an der rohgezimmerten Tischplatte festgemacht war. Die Mahlzeiten bestanden natürlich nur aus einem einzigen Gang. Man wurde prompt und tatsächlich recht schnell bedient. Da eilte nämlich Einer mit einem großen kübelartigen Suppentopf und einer mächtigen Wurstspritze schnellen Schrittes gleich herbei. Das war so ein ähnliches Werkzeug, wie man es bei uns auf dem Dorfe beim Schweineschlachten verwendet. Mit dieser Spritze wurde Suppe aus dem großen eisernen Topfe angesaugt und dem hungrigen Gast in den Blechteller eingespritzt. Aus einem zweiten Geschirr wurde mit einem großen flachen Schöpflöffel noch eine dicke Knödel hinzugereicht. Das Ganze kostete so einen Sechser. War man noch hungrig nach dem Essen oder besser gesagt, hatte man noch etwas Kleingeld in der Tasche, bekam man für den halben oder ganzen Kreuzer, je nachdem, noch einen kleinen oder größeren Zuschlag mit der Spritze ausgefolgt. Allerdings, eine zweite Knödel gab es nicht.“''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1899 hatte [[Stefan Jäger]] seine Studien in [[Budapest]] beendet. Er blieb zunächst in dieser Stadt tätig und belieferte eine dortige Kunsthandlung ([[Almásy]]) mit Altarblättern, Heiligenbildern und anderen Arbeiten, meist auf Bestellung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1899 hatte [[Stefan Jäger]] seine Studien in [[Budapest]] beendet. Er blieb zunächst in dieser Stadt tätig und belieferte eine dortige Kunsthandlung ([[Almásy]]) mit Altarblättern, Heiligenbildern und anderen Arbeiten, meist auf Bestellung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Bestreben, sich fortzubilden, unternahm der junge Künstler alsbald eine Studienreise nach Österreich, Deutschland und Italien, die aber vorzeitig wegen des schlechten Gesundheitszustandes seines Vaters abgebrochen werden musste.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Bestreben, sich fortzubilden, unternahm der junge Künstler alsbald eine Studienreise nach Österreich, Deutschland und Italien, die aber vorzeitig wegen des schlechten Gesundheitszustandes seines Vaters abgebrochen werden musste.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=37631&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 18. Februar 2016 um 08:29 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=37631&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2016-02-18T08:29:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 18. Februar 2016, 08:29 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l34&quot; &gt;Zeile 34:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 34:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely||Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser Schule, wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da Székely selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely||Székely Bertalam]] (1835 – 1910) lehrte schon seit längerer Zeit (1871) an dieser Schule, wo er dann auch 1903 Vorsteher der Lehranstalt wurde. Als gewesener Schüler des Wiener Künstlers Rahl und des Münchener Malers Piloty war er in Ungarn längst bekannt. Er malte historische Bilder (z. B. die „Zrinyer Schlacht“), Altarblätter („Golgatha“), Genrebilder („Sturm“, „Das Geständnis“), Aktbilder („Die Quelle“, „Badende Frauen“, „Leda“) und Fresken, wie z. B. am Opernhaus in [[Budapest]]. Bei diesem berühmten Künstler nimmt [[Stefan Jäger|Jäger]] im anatomischen Zeichnen Unterricht. Nicht nur die genauen Anatomiekenntnisse konnte [[Stefan Jäger|Jäger]] diesem Meister verdanken, sondern, im gewissen Sinne auch das Wissen und Können um die Farbgebung seiner Bilder. Insbesonders die leuchtenden Farben in den späteren Jäger-Bildern dürften als ein Nachklang der Lehren dieser Malerpersönlichkeit angesehen werden können, da Székely selbst impressionistische Ausdrucksformen suchte und etliche Arbeiten dieser Art schuf: „Die Tänzerin“, „Notturno“.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er Malschule wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Zeichenschule|&lt;/ins&gt;Malschule&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz des Freistudiums, das die [[Budapest]]er Lehrstätte dem mittellosen Kunsteleven zuerkannte, hatte es der studierende [[Stefan Jäger|Jäger]] nicht leicht. Er musste nämlich auch für seinen Unterhalt aufkommen. Da er aber gerade in dieser Zeit von seinen Eltern nur kleinere Zuschüsse erhoffen konnte, musste er sich noch um eine Stelle als Erzieher oder Hauslehrer bei der gräflichen Familie [[Széchy|Sechy]] bewerben. Dennoch aber reichte sein verdientes Geld an manchen Tagen meistens nur für ein karges Mahl aus. Daran sollte sich der Künstler noch im hohen Alter erinnern. Es war nach den offiziellen Feierlichkeiten, die man zu seinem „Achtzigsten&amp;quot; und der Verleihung des [[Arbeitsordens]] (1957) abgehalten hatte. Wir standen im engen Kreise um den alten Meister herum. Und wenn ich heute, nach all den Jahren, so in meinem übervollen Gedächtnisspeicher krame, steht er plötzlich in seiner ganzen Leibhaftigkeit vor mir. Ein lange schon verlebter Augenblick ist wieder da, ist wahr und Wirklichkeit geworden, und eine leise aber immer noch deutlich wahrnehmbare Stimme spricht: ''„Weil die wenigen ,Kreuzer’ nicht immer ausreichten und eingeteilt werden mussten, ging ich häufig auch in eine billigere Auskocherei. Welcher Art diese war, lässt sich schon daraus ersehen, dass als einziges Essbesteck ein eingedellter Blechlöffel mit einer Eisenkette an der rohgezimmerten Tischplatte festgemacht war. Die Mahlzeiten bestanden natürlich nur aus einem einzigen Gang. Man wurde prompt und tatsächlich recht schnell bedient. Da eilte nämlich Einer mit einem großen kübelartigen Suppentopf und einer mächtigen Wurstspritze schnellen Schrittes gleich herbei. Das war so ein ähnliches Werkzeug, wie man es bei uns auf dem Dorfe beim Schweineschlachten verwendet. Mit dieser Spritze wurde Suppe aus dem großen eisernen Topfe angesaugt und dem hungrigen Gast in den Blechteller eingespritzt. Aus einem zweiten Geschirr wurde mit einem großen flachen Schöpflöffel noch eine dicke Knödel hinzugereicht. Das Ganze kostete so einen Sechser. War man noch hungrig nach dem Essen oder besser gesagt, hatte man noch etwas Kleingeld in der Tasche, bekam man für den halben oder ganzen Kreuzer, je nachdem, noch einen kleinen oder größeren Zuschlag mit der Spritze ausgefolgt. Allerdings, eine zweite Knödel gab es nicht.“''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz des Freistudiums, das die [[Budapest]]er Lehrstätte dem mittellosen Kunsteleven zuerkannte, hatte es der studierende [[Stefan Jäger|Jäger]] nicht leicht. Er musste nämlich auch für seinen Unterhalt aufkommen. Da er aber gerade in dieser Zeit von seinen Eltern nur kleinere Zuschüsse erhoffen konnte, musste er sich noch um eine Stelle als Erzieher oder Hauslehrer bei der gräflichen Familie [[Széchy|Sechy]] bewerben. Dennoch aber reichte sein verdientes Geld an manchen Tagen meistens nur für ein karges Mahl aus. Daran sollte sich der Künstler noch im hohen Alter erinnern. Es war nach den offiziellen Feierlichkeiten, die man zu seinem „Achtzigsten&amp;quot; und der Verleihung des [[Arbeitsordens]] (1957) abgehalten hatte. Wir standen im engen Kreise um den alten Meister herum. Und wenn ich heute, nach all den Jahren, so in meinem übervollen Gedächtnisspeicher krame, steht er plötzlich in seiner ganzen Leibhaftigkeit vor mir. Ein lange schon verlebter Augenblick ist wieder da, ist wahr und Wirklichkeit geworden, und eine leise aber immer noch deutlich wahrnehmbare Stimme spricht: ''„Weil die wenigen ,Kreuzer’ nicht immer ausreichten und eingeteilt werden mussten, ging ich häufig auch in eine billigere Auskocherei. Welcher Art diese war, lässt sich schon daraus ersehen, dass als einziges Essbesteck ein eingedellter Blechlöffel mit einer Eisenkette an der rohgezimmerten Tischplatte festgemacht war. Die Mahlzeiten bestanden natürlich nur aus einem einzigen Gang. Man wurde prompt und tatsächlich recht schnell bedient. Da eilte nämlich Einer mit einem großen kübelartigen Suppentopf und einer mächtigen Wurstspritze schnellen Schrittes gleich herbei. Das war so ein ähnliches Werkzeug, wie man es bei uns auf dem Dorfe beim Schweineschlachten verwendet. Mit dieser Spritze wurde Suppe aus dem großen eisernen Topfe angesaugt und dem hungrigen Gast in den Blechteller eingespritzt. Aus einem zweiten Geschirr wurde mit einem großen flachen Schöpflöffel noch eine dicke Knödel hinzugereicht. Das Ganze kostete so einen Sechser. War man noch hungrig nach dem Essen oder besser gesagt, hatte man noch etwas Kleingeld in der Tasche, bekam man für den halben oder ganzen Kreuzer, je nachdem, noch einen kleinen oder größeren Zuschlag mit der Spritze ausgefolgt. Allerdings, eine zweite Knödel gab es nicht.“''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=37616&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolaus am 17. Februar 2016 um 16:05 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=37616&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2016-02-17T16:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 17. Februar 2016, 16:05 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l36&quot; &gt;Zeile 36:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 36:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er Malschule wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An der erwähnten [[Budapest]]er Malschule wirkten aber auch noch andere gute Meister. Und [[Stefan Jäger]] konnte sich während seiner Lehrzeit ein gediegenes Wissen um die schönen Künste aneignen. In besonderer Weise zeigte sich der gelehrsame Kunstmalereleve im Zeichnen begabt und so konnten ihm seine Lehrmeister ungehindert die strengen Regeln der Perspektive, der Linien- und Strichführung und im Allgemeinen wie im Besonderen die Gesetze der akademischen Kunst beibringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise sind uns aus dieser seiner Lernzeit etliche Stift-, Kohle, Tuschzeichnungen und Arbeiten in anderen Techniken erhalten geblieben. Es sind meist Lernarbeiten oder Zeichenstudien, die er von lebenden oder leblosen Pflichtmodellen in der Schulwerkstätte ausgeführt hat: Aktstudien, Porträte, Studienköpfe, Säulenbasen und -voluten und dergleichen architektonische Studien der klassischen Baukunst. In besonderer Weise scheint es dabei auf die Linien- und Strichführung, die Schattierungstechnik und den perspektivischen Aufbau angekommen zu sein. Überaus pedant und genau liegen die feinen Striche neben-, vor- oder übereinander schraffiert und lassen die vielen ungezählten Handbewegungen beim Füllen der Flächen und Ziehen der Konturen eindeutig erkennen. Genau sind die Proportionen an den Gesichtern im Profil oder Halbprofil, dem nackten Körper eines Mannes, dem Akt einer Frau, den Fuß- oder Handstudien abgesteckt und zeugen von dem anatomischen Wissen, das sich der eifrige Schüler von [[Cenei|Tschene]] während der Lehrjahre angeeignet hat. In den vier Jahren seiner Berufsschulung erzielte [[Stefan Jäger|Jäger]] demzufolge immer wieder die Anerkennung seiner Lehrer, indem sie ihm Lob und gute Zensuren für seine bemerkenswerten Leistungen erteilten. Nicht zuletzt sollte sich dieses Wohlwollen auch in einer anderen Hinsicht bemerkbar machen. Man ermöglichte dem mittellosen Künstlereleven das Freistudium an der Anstalt. Dazumal waren nicht nur Einschreibegebühren, sondern auch Schultaxen an den Lehrstätten zu entrichten. Demnach hatte auch [[Stefan Jäger|Jäger]] für das an der Anstalt getätigte Studium zu bezahlen. Damit im Zusammenhang vermerkt der „amtierende Buchhalter“ (Csészár Dénes) in den Schulakten, dass der Kunststudent [[Stefan Jäger]] (I. Jahrgang) für das erste Halbjahr des Schuljahres 1895/96 am 9. September 1895 4 Kronen Einschreibetaxen und 10 Kronen Schulgeld entrichtet hat. Am 5. Feber 1896 sind weitere 10 Kronen Schulgeld für das 2. Halbjahr (also waren es 20 Kronen für das ganze Schuljahr) vermerkt. Im 3. Studienjahr ist dann der fleißige Kunststudent teilweise und schließlich im 4. Studienjahr vollkommen von den Schultaxen befreit, wobei in den Akten [[Stefan Jäger|Jäger]]s auf die ministerielle Verordnung unter Nr. 14.933/93 Bezug genommen wird. Als Taxen-Eintragung finden sich bei [[Stefan Jäger]] für dieses Schuljahr bloß 4 Kronen Einschreibegebühr und 1 Kr. 60 Fill. Schulkorrespondenz. Zu bemerken wäre noch, dass möglicherweise die Mittellosigkeit der Familie noch durch die Krankheit des Vaters (verstorben 1901) bedingt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz des Freistudiums, das die [[Budapest]]er Lehrstätte dem mittellosen Kunsteleven zuerkannte, hatte es der studierende [[Stefan Jäger|Jäger]] nicht leicht. Er musste nämlich auch für seinen Unterhalt aufkommen. Da er aber gerade in dieser Zeit von seinen Eltern nur kleinere Zuschüsse erhoffen konnte, musste er sich noch um eine Stelle als Erzieher oder Hauslehrer bei der gräflichen Familie [[Sechy]] bewerben. Dennoch aber reichte sein verdientes Geld an manchen Tagen meistens nur für ein karges Mahl aus. Daran sollte sich der Künstler noch im hohen Alter erinnern. Es war nach den offiziellen Feierlichkeiten, die man zu seinem „Achtzigsten&amp;quot; und der Verleihung des [[Arbeitsordens]] (1957) abgehalten hatte. Wir standen im engen Kreise um den alten Meister herum. Und wenn ich heute, nach all den Jahren, so in meinem übervollen Gedächtnisspeicher krame, steht er plötzlich in seiner ganzen Leibhaftigkeit vor mir. Ein lange schon verlebter Augenblick ist wieder da, ist wahr und Wirklichkeit geworden, und eine leise aber immer noch deutlich wahrnehmbare Stimme spricht: ''„Weil die wenigen ,Kreuzer’ nicht immer ausreichten und eingeteilt werden mussten, ging ich häufig auch in eine billigere Auskocherei. Welcher Art diese war, lässt sich schon daraus ersehen, dass als einziges Essbesteck ein eingedellter Blechlöffel mit einer Eisenkette an der rohgezimmerten Tischplatte festgemacht war. Die Mahlzeiten bestanden natürlich nur aus einem einzigen Gang. Man wurde prompt und tatsächlich recht schnell bedient. Da eilte nämlich Einer mit einem großen kübelartigen Suppentopf und einer mächtigen Wurstspritze schnellen Schrittes gleich herbei. Das war so ein ähnliches Werkzeug, wie man es bei uns auf dem Dorfe beim Schweineschlachten verwendet. Mit dieser Spritze wurde Suppe aus dem großen eisernen Topfe angesaugt und dem hungrigen Gast in den Blechteller eingespritzt. Aus einem zweiten Geschirr wurde mit einem großen flachen Schöpflöffel noch eine dicke Knödel hinzugereicht. Das Ganze kostete so einen Sechser. War man noch hungrig nach dem Essen oder besser gesagt, hatte man noch etwas Kleingeld in der Tasche, bekam man für den halben oder ganzen Kreuzer, je nachdem, noch einen kleinen oder größeren Zuschlag mit der Spritze ausgefolgt. Allerdings, eine zweite Knödel gab es nicht.“''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz des Freistudiums, das die [[Budapest]]er Lehrstätte dem mittellosen Kunsteleven zuerkannte, hatte es der studierende [[Stefan Jäger|Jäger]] nicht leicht. Er musste nämlich auch für seinen Unterhalt aufkommen. Da er aber gerade in dieser Zeit von seinen Eltern nur kleinere Zuschüsse erhoffen konnte, musste er sich noch um eine Stelle als Erzieher oder Hauslehrer bei der gräflichen Familie [[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Széchy|&lt;/ins&gt;Sechy]] bewerben. Dennoch aber reichte sein verdientes Geld an manchen Tagen meistens nur für ein karges Mahl aus. Daran sollte sich der Künstler noch im hohen Alter erinnern. Es war nach den offiziellen Feierlichkeiten, die man zu seinem „Achtzigsten&amp;quot; und der Verleihung des [[Arbeitsordens]] (1957) abgehalten hatte. Wir standen im engen Kreise um den alten Meister herum. Und wenn ich heute, nach all den Jahren, so in meinem übervollen Gedächtnisspeicher krame, steht er plötzlich in seiner ganzen Leibhaftigkeit vor mir. Ein lange schon verlebter Augenblick ist wieder da, ist wahr und Wirklichkeit geworden, und eine leise aber immer noch deutlich wahrnehmbare Stimme spricht: ''„Weil die wenigen ,Kreuzer’ nicht immer ausreichten und eingeteilt werden mussten, ging ich häufig auch in eine billigere Auskocherei. Welcher Art diese war, lässt sich schon daraus ersehen, dass als einziges Essbesteck ein eingedellter Blechlöffel mit einer Eisenkette an der rohgezimmerten Tischplatte festgemacht war. Die Mahlzeiten bestanden natürlich nur aus einem einzigen Gang. Man wurde prompt und tatsächlich recht schnell bedient. Da eilte nämlich Einer mit einem großen kübelartigen Suppentopf und einer mächtigen Wurstspritze schnellen Schrittes gleich herbei. Das war so ein ähnliches Werkzeug, wie man es bei uns auf dem Dorfe beim Schweineschlachten verwendet. Mit dieser Spritze wurde Suppe aus dem großen eisernen Topfe angesaugt und dem hungrigen Gast in den Blechteller eingespritzt. Aus einem zweiten Geschirr wurde mit einem großen flachen Schöpflöffel noch eine dicke Knödel hinzugereicht. Das Ganze kostete so einen Sechser. War man noch hungrig nach dem Essen oder besser gesagt, hatte man noch etwas Kleingeld in der Tasche, bekam man für den halben oder ganzen Kreuzer, je nachdem, noch einen kleinen oder größeren Zuschlag mit der Spritze ausgefolgt. Allerdings, eine zweite Knödel gab es nicht.“''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1899 hatte [[Stefan Jäger]] seine Studien in [[Budapest]] beendet. Er blieb zunächst in dieser Stadt tätig und belieferte eine dortige Kunsthandlung ([[Almásy]]) mit Altarblättern, Heiligenbildern und anderen Arbeiten, meist auf Bestellung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1899 hatte [[Stefan Jäger]] seine Studien in [[Budapest]] beendet. Er blieb zunächst in dieser Stadt tätig und belieferte eine dortige Kunsthandlung ([[Almásy]]) mit Altarblättern, Heiligenbildern und anderen Arbeiten, meist auf Bestellung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Bestreben, sich fortzubilden, unternahm der junge Künstler alsbald eine Studienreise nach Österreich, Deutschland und Italien, die aber vorzeitig wegen des schlechten Gesundheitszustandes seines Vaters abgebrochen werden musste.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Bestreben, sich fortzubilden, unternahm der junge Künstler alsbald eine Studienreise nach Österreich, Deutschland und Italien, die aber vorzeitig wegen des schlechten Gesundheitszustandes seines Vaters abgebrochen werden musste.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Nikolaus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=32909&amp;oldid=prev</id>
		<title>Herwig am 28. Dezember 2015 um 17:28 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=32909&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2015-12-28T17:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2015, 17:28 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l30&quot; &gt;Zeile 30:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 30:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;h2 class=&amp;quot;myuntertitel&amp;quot;&amp;gt;''Stefan Jägers Schul- und Fortbildung''&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;h2 class=&amp;quot;myuntertitel&amp;quot;&amp;gt;''Stefan Jägers Schul- und Fortbildung''&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[File:ART_0215.jpg|thumb|right|Bei schlechtem Weg - [[WK:0430]]]]&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als sich im Jahre 1895 der junge [[Stefan Jäger]] nach [[Budapest]] begab, um sein Malstudium zu beginnen, musste er vorerst mit der Pferdefuhre nach [[Cărpiniș|Gertjanosch]], der Nachbargemeinde, gebracht werden, weil doch an seinem Geburts- und Heimatort [[Cenei|Tschene]] einstweilen noch keine Eisenbahnlinie vorbeilief. Allerdings, etliche Jahre später, konnte der junge Maler seine Heimatgemeinde schon mit dem Zug anreisen, da nämlich so um die Jahrhundertwende eine Anschlusslinie durch die neuerbaute [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Pardanyer-Linie geschaffen wurde. Mit einem dieser Züge fuhr also der nun achtzehnjährige [[Stefan Jäger|Stefan]] in die Metropole, um sich als Kunstmaler ausbilden zu lassen. Übrigens hatte er diesen Weg nicht zuletzt auf Anraten seines Zeichenlehrers [[Obendorf]] eingeschlagen, der eigentlich sein Talent erkannte und die Zuneigung fürs Zeichnen und die schönen Künste an der [[Szeged]]iner 6-klassigen [[Bürgerschule|Knabenbürgerschule]] förderte, wo [[Stefan Jäger|Jäger]] die zwei oberen Studienjahre (1893 – 95) besuchte, nachdem er schon bereits vier Klassen an der privaten [[Handelsschule|Bürgerschule]] [[Franz Wieszner|Wieszners]] in [[Timișoara|Temeswar]] absolviert hatte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 8. September 1895 inskribierte der [[Szegedin]]er Mittelschulabsolvent [[Stefan Jäger]] an der in [[Budapest]] funktionierenden [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] und war dann während des 4jährigen Studiums zeitweilig Schüler etlicher Lehrmeister der Malkunst. So durfte er sich späterhin rühmen, Schüler eines Professor [[Ede Balló|Balló]] und des Künstlers [[Bertalan Székely|Székely]] gewesen zu sein. [[Ede Balló|Balló]] (geb. 1859) war kein unbedeutendes Künstlervorbild für den studierenden [[Stefan Jäger|Jäger]]. Er kam im gleichen Jahr wie [[Stefan Jäger|Jäger]], natürlich als Lehrer und nicht als Eleve, an diese [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Malschule]] und befasste sich hauptsächlich mit Porträtieren. Obzwar erst 36jährig, hatte der neue Kunstlehrer dennoch ein gediegenes Wissen und Können, weil er doch als überaus fähiger und eifriger Schüler bei Greguss und [[Bertalan Székely|Székely]] in [[Budapest]], bei Leitz an der Münchener Akademie und Sauvens in Paris in die Lehre gegangen war. Aber auch als überaus fleißiger Kunstschaffender und nicht nur Kunstpädagoge machte sich Balló in späteren Jahren einen Namen. Er schuf viele großflächige Ölbilder (z.B. „Pieta“) und vor allem Porträts.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l43&quot; &gt;Zeile 43:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 44:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;==PDF-Datei des Artikels==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;==PDF-Datei des Artikels==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* {{pdf|ART_0215.pdf|Volk und Kultur (1980/Heft 5)}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* {{pdf|ART_0215.pdf|Volk und Kultur (1980/Heft 5)}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[File:ART_0215.jpg|thumb|right|Bei schlechtem Weg - [[WK:0430]]]]&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Herwig</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=32908&amp;oldid=prev</id>
		<title>Herwig am 28. Dezember 2015 um 17:27 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=32908&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2015-12-28T17:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2015, 17:27 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l45&quot; &gt;Zeile 45:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 45:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[File:ART_0215.jpg|thumb|right|Bei schlechtem Weg - [[WK:&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;0376&lt;/del&gt;]]]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[File:ART_0215.jpg|thumb|right|Bei schlechtem Weg - [[WK:&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;0430&lt;/ins&gt;]]]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Herwig</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=32905&amp;oldid=prev</id>
		<title>Herwig am 28. Dezember 2015 um 17:25 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0215_-_Schwierige_Lehrjahre&amp;diff=32905&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2015-12-28T17:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2015, 17:25 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l40&quot; &gt;Zeile 40:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 40:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine zweite zielgerichtete Studienreise, nämlich zur eingehenden Erforschung der Einwanderungstrachten, machte [[Stefan Jäger]] im Jahre 1906 nach Deutschland. Zwischendurch arbeitete er für [[Budapest]] und andere Städte und wurde immer mehr bekannt. So wird, in dem zu Beginn des 2. Jahrzehnts von Ulrich Thieme und Felix Becker herausgegebenen „Allgemeines Lexikon d. Bildenden Künstler v.d. Antike bis zur Gegenwart. Bd. XVIII“, [[Stefan Jäger|Jäger]] als Schüler der Akademie zu [[Budapest]] geführt, der Altarblätter und eine historische Komposition (gemeint ist das „[[WK:0376|Einwanderungsbild]]“, m. Anmk.) gemalt hat.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine zweite zielgerichtete Studienreise, nämlich zur eingehenden Erforschung der Einwanderungstrachten, machte [[Stefan Jäger]] im Jahre 1906 nach Deutschland. Zwischendurch arbeitete er für [[Budapest]] und andere Städte und wurde immer mehr bekannt. So wird, in dem zu Beginn des 2. Jahrzehnts von Ulrich Thieme und Felix Becker herausgegebenen „Allgemeines Lexikon d. Bildenden Künstler v.d. Antike bis zur Gegenwart. Bd. XVIII“, [[Stefan Jäger|Jäger]] als Schüler der Akademie zu [[Budapest]] geführt, der Altarblätter und eine historische Komposition (gemeint ist das „[[WK:0376|Einwanderungsbild]]“, m. Anmk.) gemalt hat.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alsbald entschließt sich der Maler für seine Heimat und es folgen noch viele Jahre ersprießlichen Schaffens und Werdens.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alsbald entschließt sich der Maler für seine Heimat und es folgen noch viele Jahre ersprießlichen Schaffens und Werdens.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;==PDF-Datei des Artikels==&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* {{pdf|ART_0215.pdf|Volk und Kultur (1980/Heft 5)}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Repro:&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Bei schlechtem Weg&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[File:ART_0215.jpg|thumb|right|&lt;/ins&gt;Bei schlechtem Weg &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;- [[WK:0376]]]]&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Herwig</name></author>
		
	</entry>
</feed>