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	<title>ART:0941 - Die inszenierte Einwanderung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Herwig: Querverlinkungen Hatzfeld/Jimbolia vereinheitlicht</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Querverlinkungen Hatzfeld/Jimbolia vereinheitlicht&lt;/p&gt;
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Erst anlässlich einer Stefan-Jäger-Gedenkausstellung 1967 in [[Timișoara|Temeswar]] wurde es erneut der Öffentlichkeit gezeigt und schließlich wurde das Gemälde 1969 als Leihgabe der Stefan-Jäger-&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Gedenkstätte&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Jimbolia|&lt;/del&gt;Hatzfeld]] übergeben. Obwohl das Originalbild in der Nachkriegszeit öffentlich kaum präsent war, behielt es im Bewusstsein der Banater Schwaben seine Wirkungskraft, was unter anderem darin deutlich wird, dass [[Stefan Jäger]] bis ins hohe Alter, teilweise auf Bestellung, zahlreiche Kopien und Neuschöpfungen seines Einwanderungsmotivs anfertigte. Seit mehr als hundert Jahren wird das Bild unter unterschiedlichen Titeln wie „[[WK:0376|Einwanderung der Deutschen in das Banat]]&quot;, „[[WK:0376|Die Einwanderung der Donauschwaben im 18. Jahrhundert]]&quot; oder „[[WK:0376|Einwanderung der Deutschen nach Ungarn]]&quot; als Druck reproduziert und von Laienmalern kopiert. Das Triptychon fand auch als „Lebendes Bild&quot; Eingang in die Einwanderungsfeierlichkeiten wie etwa 1971 in [[Giarmata|Jahrmarkt]], als die Dorfbewohner in einem „Tableau vivant&quot; die Szenen „Wanderung&quot;, „Rast&quot; und „Ankunft&quot; auf der Bühne als Manifestation der kollektiven Erinnerung nachstellten. Diese seit der Goethezeit praktizierte künstlerische Ausdrucksform war ein Gesellschaftsspiel des Bürgertums, das ihm zugleich als politische Manifestation diente&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den „Lebenden Bildern&quot; in der Habsburgermonarchie vgl. u.a. KRASA-FLORIAN, Selma: Die Allegorie der Austria. Die Entstehung des Gesamtstaatsgedankens in der österreichischungarischen Monarchie und die bildende Kunst. Wien - Köln - Weimar 2007, bes. 87-102.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Schaubelustigung war das „Lebende Bild&quot; auch in bäuerlichen Gemeinschaften beliebt, wobei in dem Fall der Jahrmarkter ebenfalls der Manifestation, die der ethnischen Zugehörigkeit, diente.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für den in Seewanns Modell dritten, nach 1945 entstandenen Identitätstypus bedeutete das [[WK:0376|Einwanderungsbild]] nach wie vor eine Orientierung bei der Bestimmung der Rolle der Banater Schwaben. 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		<title>Nikolaus am 13. Juni 2016 um 15:06 Uhr</title>
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		<title>Nikolaus am 22. Februar 2016 um 10:02 Uhr</title>
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
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		<title>Nikolaus am 18. Februar 2016 um 15:48 Uhr</title>
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		<title>Nikolaus am 18. Februar 2016 um 15:22 Uhr</title>
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		<title>Herwig am 22. Januar 2016 um 19:13 Uhr</title>
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		<updated>2016-01-22T19:13:34Z</updated>

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Einer der angekündigten Höhepunkte des Programms war die Enthüllung eines Gemäldes, das von den [[Cărpiniș|Gertianosch]]er und südungarischen Schwaben von Anfang an als ein Medium der kollektiven Erinnerung an die eigene Geschichte gedeutet wurde. Der Sekretär des „Südungarischen landwirtschaftlichen Bauernvereins&amp;quot; und Redakteur der Zeitung „Der Freimütige&amp;quot;, [[Stefan Dold]], führte in der anlässlich der Bildenthüllung herausgegebenen Festbroschüre aus: „Und heute am Enthüllungstage des Bildes stehen wir im Geiste vor den Ahnen. Wir wandern mit Weib und Kind zur Stätte hin, wo wir Dank und Ehre unseren Voreltern, den Bahnbrechern unseres heutigen Daseins darbringen und huldigen wollen. Ja, huldigen!&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. Temesvar [1910], 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Festredner bei der Enthüllung des Bildes, Domherr [[Franz Blaskovics]], stellvertretender Obmann des Bauernvereins, nahm Bezug auf die Kolonistenahnen und erinnerte mit einem biblischen Vergleich an ihre Aufbauleistung im Banat: „Und jetzt wollen wir einen Blick auf die Vergangenheit werfen, als unsere Ahnen, so wie einst die Israeliten, durch die Wüste zogen [.„]. Damals war Ungarn auch noch nicht mit Milch und Honig gesegnet, sondern es waren überall noch die Spuren des 200jährigen Türkenjoches, Verwüstung, bemerkbar. Wenn wir uns die damaligen armseligen Lehmhütten betrachten und heute die modernen Bauernhäuser, so wie auch unsre Ausstellung, so gibt dies alles redliches Zeugnis von dem Fleiße des eingewanderten Volkes.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. Temesvar [1910], 21f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die schwäbische Gemeinde [[Cărpiniș|Gertianosch]] im Banat, etwa 20 Kilometer westlich der Stadt [[Timișoara|Temeswar]] gelegen, veranstaltete zu Pfingsten des Jahres 1910 eine dreitägige „Gewerbe- und Bauernausstellung&amp;quot;. Die landwirtschaftliche Messe war eine Veranstaltung von überregionaler Bedeutung, zu der zeitgenössischen Berichten zufolge an die 5.000 auswärtige Gäste strömten&amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. Temesvar [1910], 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einer der angekündigten Höhepunkte des Programms war die Enthüllung eines Gemäldes, das von den [[Cărpiniș|Gertianosch]]er und südungarischen Schwaben von Anfang an als ein Medium der kollektiven Erinnerung an die eigene Geschichte gedeutet wurde. Der Sekretär des „Südungarischen landwirtschaftlichen Bauernvereins&amp;quot; und Redakteur der Zeitung „Der Freimütige&amp;quot;, [[Stefan Dold]], führte in der anlässlich der Bildenthüllung herausgegebenen Festbroschüre aus: „Und heute am Enthüllungstage des Bildes stehen wir im Geiste vor den Ahnen. Wir wandern mit Weib und Kind zur Stätte hin, wo wir Dank und Ehre unseren Voreltern, den Bahnbrechern unseres heutigen Daseins darbringen und huldigen wollen. Ja, huldigen!&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. 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		<title>Herwig am 19. Januar 2016 um 18:41 Uhr</title>
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Einer der angekündigten Höhepunkte des Programms war die Enthüllung eines Gemäldes, das von den [[Cărpiniș|Gertianosch]]er und südungarischen Schwaben von Anfang an als ein Medium der kollektiven Erinnerung an die eigene Geschichte gedeutet wurde. Der Sekretär des „Südungarischen landwirtschaftlichen Bauernvereins&amp;quot; und Redakteur der Zeitung „Der Freimütige&amp;quot;, [[Stefan Dold]], führte in der anlässlich der Bildenthüllung herausgegebenen Festbroschüre aus: „Und heute am Enthüllungstage des Bildes stehen wir im Geiste vor den Ahnen. Wir wandern mit Weib und Kind zur Stätte hin, wo wir Dank und Ehre unseren Voreltern, den Bahnbrechern unseres heutigen Daseins darbringen und huldigen wollen. Ja, huldigen!&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. Temesvar [1910], 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Festredner bei der Enthüllung des Bildes, Domherr [[Franz Blaskovics]], stellvertretender Obmann des Bauernvereins, nahm Bezug auf die Kolonistenahnen und erinnerte mit einem biblischen Vergleich an ihre Aufbauleistung im Banat: „Und jetzt wollen wir einen Blick auf die Vergangenheit werfen, als unsere Ahnen, so wie einst die Israeliten, durch die Wüste zogen [.„]. Damals war Ungarn auch noch nicht mit Milch und Honig gesegnet, sondern es waren überall noch die Spuren des 200jährigen Türkenjoches, Verwüstung, bemerkbar. Wenn wir uns die damaligen armseligen Lehmhütten betrachten und heute die modernen Bauernhäuser, so wie auch unsre Ausstellung, so gibt dies alles redliches Zeugnis von dem Fleiße des eingewanderten Volkes.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. 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Einer der angekündigten Höhepunkte des Programms war die Enthüllung eines Gemäldes, das von den [[Cărpiniș|Gertianosch]]er und südungarischen Schwaben von Anfang an als ein Medium der kollektiven Erinnerung an die eigene Geschichte gedeutet wurde. Der Sekretär des „Südungarischen landwirtschaftlichen Bauernvereins&amp;quot; und Redakteur der Zeitung „Der Freimütige&amp;quot;, [[Stefan Dold]], führte in der anlässlich der Bildenthüllung herausgegebenen Festbroschüre aus: „Und heute am Enthüllungstage des Bildes stehen wir im Geiste vor den Ahnen. Wir wandern mit Weib und Kind zur Stätte hin, wo wir Dank und Ehre unseren Voreltern, den Bahnbrechern unseres heutigen Daseins darbringen und huldigen wollen. Ja, huldigen!&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;DOLD, Stefan: Die Einwanderung und Ansiedlung der Deutschen in Südungarn. Kurzgefaßte Gelegenheits-Broschüre zur Bildenthüllung in Gyertyamos am 15. Mai 1910. 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		<title>Nikolaus am 14. Januar 2016 um 08:38 Uhr</title>
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		<author><name>Nikolaus</name></author>
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		<title>Herwig: Herwig verschob die Seite Die inszenierte Einwanderung nach ART:0941 - Die inszenierte Einwanderung, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
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		<updated>2015-12-10T12:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Herwig verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Die_inszenierte_Einwanderung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Die inszenierte Einwanderung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Die inszenierte Einwanderung&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/index.php?title=ART:0941_-_Die_inszenierte_Einwanderung&quot; title=&quot;ART:0941 - Die inszenierte Einwanderung&quot;&gt;ART:0941 - Die inszenierte Einwanderung&lt;/a&gt;, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://w3.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0941_-_Die_inszenierte_Einwanderung&amp;amp;diff=30350&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Herwig</name></author>
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		<title>Herwig am 25. Mai 2015 um 15:27 Uhr</title>
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		<updated>2015-05-25T15:27:45Z</updated>

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		<author><name>Herwig</name></author>
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