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Ganz lieblich sind die Kleinen anzuschauen, wie sie in ihren bunten Trachtenkleidern daherkommen, Hand in Hand, mit Blumen im Körbchen. Im Grundschnitt ähnelt ihr Gewand dem der Grossen und besteht aus blütenweissem Hemd, Leibchen oder Bluse, bauschigem Rock und Schürze. Ein Hals- oder Schultertuch fehlt dem Trachtenkleid der Kleinen, dafür aber ist das Oberhemd mit einem Kragen besetzt, der den Hals umschliesst.<br/>
Bei näherem Betrachten wird unsere Aufmerksamkeit von der Zierstickerei an Schürze, Kragen und Kappe erweckt. Das nahezu haubenähnliche Käppchen reicht bis zur Stirne,es überdeckt die Ohren und das Hinterhaupt und liegt mit dem unteren Saume im Nacken auf. Die „andere" Kleine ist barhäuptig, in der Mitte gescheitelt und hat eine Seidenmasche ins Haar gebunden. Sie zeigt uns ihr ganzes, offenes und zartes Kindergesicht, das ihrem
Nebenan zugekehrt ist.<br/>
Etwa auf halber Strecke vom Vorderfeld geschehen zur Häuserfront des Dorfes finden sich zwei Zicklein – ein weisses und ein schwarzes – im übermütigen Spiel.<br/>


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* [[Karl-Hans Gross]], [[Eduard Jankovits]]: [[ART:1038 - Zwei kleine Mädchen|<i>Zwei kleine Mädchen</i>]]. Neue Banater Zeitung, Temeschburg 00.00.1900


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[[Kategorie: Ziege]]
[[Kategorie: Veröffentlicht]]

Aktuelle Version vom 23. August 2026, 15:27 Uhr


Familienleben > Die Nachkommen > Kinder unterwegs

Unterwegs am Dorfrand
Unterwegs am Dorfrand

Katalognummer: 0164

Bilddaten
Entstehungsjahr:
Breite: 23,4 cm
Höhe: 18,7 cm
Maltechnik: Aquarell, Gouache
Signatur: St. Jäger (links, auf 1/3 Höhe)
Beschreibung

von Karl-Hans Gross
Ganz lieblich sind die Kleinen anzuschauen, wie sie in ihren bunten Trachtenkleidern daherkommen, Hand in Hand, mit Blumen im Körbchen. Im Grundschnitt ähnelt ihr Gewand dem der Grossen und besteht aus blütenweissem Hemd, Leibchen oder Bluse, bauschigem Rock und Schürze. Ein Hals- oder Schultertuch fehlt dem Trachtenkleid der Kleinen, dafür aber ist das Oberhemd mit einem Kragen besetzt, der den Hals umschliesst.
Bei näherem Betrachten wird unsere Aufmerksamkeit von der Zierstickerei an Schürze, Kragen und Kappe erweckt. Das nahezu haubenähnliche Käppchen reicht bis zur Stirne,es überdeckt die Ohren und das Hinterhaupt und liegt mit dem unteren Saume im Nacken auf. Die „andere" Kleine ist barhäuptig, in der Mitte gescheitelt und hat eine Seidenmasche ins Haar gebunden. Sie zeigt uns ihr ganzes, offenes und zartes Kindergesicht, das ihrem Nebenan zugekehrt ist.
Etwa auf halber Strecke vom Vorderfeld geschehen zur Häuserfront des Dorfes finden sich zwei Zicklein – ein weisses und ein schwarzes – im übermütigen Spiel.

Bibliografie zum Bild

Beschreibung

Reproduktion