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Die drei Jugendliche an der Brüstung des Wirtshausganges sind durch ihre Körpersprache und Stellung in enge Beziehung gebracht. Der Bursche, im Hof stehend, beugt sich über die Brüstung und blickt hingebungsvoll in das Gesicht der Angebetenen. Diese riecht an einer Rosenknospe, vermutlich eine kleine Aufmerksamkeit des Verehrers. Ihre Tracht hat viel Weiß (Unschuld) und Blau (Treue). Im Schoß schlängelt sich ein rotes Band (Liebe) dahin. Die Freundin steht, halb mit dem Rücken zum Betrachter, mit dem linken Arm in die Hüfte gestemmt (Herausforderung). Von oben herab blickt sie der "Konkurrentin" offen ins Gesicht.<br/> | |||
Als kleines Beiwerk, der Sprenzer (zum Abkühlen) auf der Brüstung. Herabgefallene Blätter (Vergänglichkeit) und herbstlich gefärbtes Baumlaub.<br/> | |||
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Aktuelle Version vom 23. August 2026, 15:29 Uhr
Weltliche Feste
> Dorfjugend
> Tanzpause

Katalognummer: 0339
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| Maltechnik: | Aquarell |
| Signatur: | keine |
Die drei Jugendliche an der Brüstung des Wirtshausganges sind durch ihre Körpersprache und Stellung in enge Beziehung gebracht. Der Bursche, im Hof stehend, beugt sich über die Brüstung und blickt hingebungsvoll in das Gesicht der Angebetenen. Diese riecht an einer Rosenknospe, vermutlich eine kleine Aufmerksamkeit des Verehrers. Ihre Tracht hat viel Weiß (Unschuld) und Blau (Treue). Im Schoß schlängelt sich ein rotes Band (Liebe) dahin. Die Freundin steht, halb mit dem Rücken zum Betrachter, mit dem linken Arm in die Hüfte gestemmt (Herausforderung). Von oben herab blickt sie der "Konkurrentin" offen ins Gesicht.
Als kleines Beiwerk, der Sprenzer (zum Abkühlen) auf der Brüstung. Herabgefallene Blätter (Vergänglichkeit) und herbstlich gefärbtes Baumlaub.
Reproduktion
- Hans Matthias Just: Stefan Jäger. [Kunstmappe] Aus dem Bildarchiv von H. M. Just. Mirton, Temeschburg 2001