Stefan Jäger Archiv

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Die Angst vor der herannahenden Front bewegte Teile der deutschen Bevölkerung dazu, das Risiko einer Flucht ins Ungewisse zu wagen. Im September 1944 wurden Flüchtlingstrecks zusammengestellt. Gefährlich waren die schutzlosen Alleingänge. Stefan Jäger verewigt eine Familie, die mit einem Planwagen unterwegs ist. Nach einem Radschaden blieb die kleine Menschengruppe auf einer Straße stecken. Während der Mann eine notdürftige Reparatur des Wagenrades versucht, das Fuhrwerk wurde von der Straße zur Seite gezogen, wird die erschrockene Familie von vorbeiziehenden Soldatentrupp überrascht. Die Soldaten in verschiedenen Uniformen, bewaffnet nur mit Handfeuerwaffen, blicken zur Seite, belästigen die Familie nicht, zeigen aber auch nicht die geringste Hilfsbereitschaft.


== Bildbeschreibung ==
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Die Angst vor der herannahenden Front bewegte Teile der deutschen Bevölkerung dazu, das Risiko einer Flucht ins Ungewisse zu wagen. Im September 1944 wurden Flüchtlingstrecks zusammengestellt. Gefährlich waren die schutzlosen Alleingänge. Stefan Jäger verewigt eine Familie, die mit einem Planwagen unterwegs ist. Nach einem Radschaden blieb die kleine Menschengruppe auf einer Straße stecken. Während der Mann eine notdürftige Reparatur des Wagenrades versucht, das Fuhrwerk wurde von der Straße zur Seite gezogen, wird die erschrockene Familie von vorbeiziehenden Soldatentrupp überrascht. Die Soldaten in verschiedenen Uniformen, bewaffnet nur mit Handfeuerwaffen, blicken zur Seite, belästigen die Familie nicht, zeigen aber auch nicht die geringste Hilfsbereitschaft.
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== Bibliografie zum Bild ==
=== Reproduktion ===
* [[Karl-Hans Gross]]: [[ART:0392 - Maler heimatlicher Gefilde|<i>Stefan Jäger.Maler seiner heimatlichen Gefilde</i>. Aus seinem Leben und Werk]]. Oswald Hartmann Verlag, Sersheim und Karl-Hans Gross, Mannheim, Sersheim 1991, ISBN 3-925921-11-7
* [[Karl-Hans Gross]]: [[ART:0392 - Maler heimatlicher Gefilde|<i>Stefan Jäger.Maler seiner heimatlichen Gefilde</i>. Aus seinem Leben und Werk]]. Oswald Hartmann Verlag, Sersheim und Karl-Hans Gross, Mannheim, Sersheim 1991, ISBN 3-925921-11-7
* Dr. Anton Peter Petri: [[ART:0393 - Stefan Jäger, Maler|<i>Stefan Jäger, Maler</i>]]. Hatzfeld. Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld, Marquartstein 1991
* Dr. Anton Peter Petri: [[ART:0393 - Stefan Jäger, Maler|<i>Stefan Jäger, Maler</i>]]. Hatzfeld. Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld, Marquartstein 1991
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* [[Josef Koch]]: [[ART:0965 - Heimablatt Hatzfeld 2015|<i>Vor 70 Jahren: Flucht Russland-Deportation und Enteignung</i>. Drei Schicksalsschläge in nur sechs Monaten]]. Heimatblatt Hatzfeld 2015. HOG Hatzfeld 2015
* [[Josef Koch]]: [[ART:0965 - Heimablatt Hatzfeld 2015|<i>Vor 70 Jahren: Flucht Russland-Deportation und Enteignung</i>. Drei Schicksalsschläge in nur sechs Monaten]]. Heimatblatt Hatzfeld 2015. HOG Hatzfeld 2015


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[[Kategorie: Siedlungsgeschichte der Banater Schwaben]]
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Aktuelle Version vom 7. August 2026, 18:47 Uhr


Siedlungsgeschichte der Banater Schwaben > Historische Momente > Flucht

Flucht, Herbst 1944
Flucht, Herbst 1944

Katalognummer: 0224

Bilddaten
Entstehungsjahr:
Breite: 62 cm
Höhe: 40 cm
Maltechnik: Öl auf Leinwand
Signatur: keine
Beschreibung

Die Angst vor der herannahenden Front bewegte Teile der deutschen Bevölkerung dazu, das Risiko einer Flucht ins Ungewisse zu wagen. Im September 1944 wurden Flüchtlingstrecks zusammengestellt. Gefährlich waren die schutzlosen Alleingänge. Stefan Jäger verewigt eine Familie, die mit einem Planwagen unterwegs ist. Nach einem Radschaden blieb die kleine Menschengruppe auf einer Straße stecken. Während der Mann eine notdürftige Reparatur des Wagenrades versucht, das Fuhrwerk wurde von der Straße zur Seite gezogen, wird die erschrockene Familie von vorbeiziehenden Soldatentrupp überrascht. Die Soldaten in verschiedenen Uniformen, bewaffnet nur mit Handfeuerwaffen, blicken zur Seite, belästigen die Familie nicht, zeigen aber auch nicht die geringste Hilfsbereitschaft.

Bibliografie zum Bild

Reproduktion