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Dorfrand mit Kaul

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Dorfrand mit Kaul
Dorfrand mit Kaul

Katalognummer: 0468

Bilddaten
Entstehungsjahr:
Breite: 26 cm
Höhe: 20 cm
Maltechnik: Aquarell
Signatur: St. Jäger (rechts unten)
Beschreibung

von Karl-Hans Gross
Bis nahe an den äussersten Rand des Dorfes, bis an die ersten Häuser, schieben sich häufig die als „Kaule" bezeichneten Tümpel heran, mit Grund- und Regenwasser gefüllte Löcher und Lehmgruben. Hier schnattern und „puddeln" die Enten, die Gänse im „phuliche" Wasser nach fetten Regenwürmern, Froschlaich, und „Dickkepp" (Froschlarven) herum. Und abends schwirren die tenorhellen und basstiefen Stimmen der Frösche über den mondbleichen Teich dahin.
Und was es sonst noch alles am Dorfrand da zu sehen gibt, das hat Stefan Jäger mit seinem Pinsel auf diesem und vielen anderen Bildern festgehalten. Er zeigt uns ein typisches Dorfranddetail mit allem, was dazu gehört: die hellgetünchten Häuser an der „Kaul", das sauber „geschuwerte" Stroh oder „Laab" und auch die „Sprau", das Federvieh und auch die Leut. Am Dorfrand spielen Kinder, und Frauen stehen beim Plausch. Frei und offen blickt die hellfarbene Giebelfront des Hauses mit der einfachen glatten Malterarchitektur in den sommerlichen Tag hinaus.

Bibliografie zum Bild

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